
Insolvenz der Bio-Marke Purefood: Ein weiterer Schlag für die deutsche Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft erleidet erneut einen Rückschlag: Der Bio-Hersteller Purefood GmbH, zu dem die Marken Lycka, Stark und Teatox gehören, hat Insolvenzantrag gestellt. Der Grund: zu hohe Verluste und zu wenig Umsatz. Die Frage, die sich nun stellt: Was bedeutet das für die Vertriebspartner wie Aldi, Edeka, Kaufland und Rewe und deren Kunden?
Die Marken hinter Purefood
Die Marken Lycka, Stark und Teatox sind alle Teil der Purefood GmbH. Lycka bietet Schokoriegel, Eiscreme und Pizza an, Stark konzentriert sich auf Power-Riegel, Eis, Bowls und Sportzubehör und Teatox hat sich auf Tee spezialisiert. Diese Produkte sind nicht nur bei Aldi erhältlich, sondern auch bei Edeka, Kaufland, Rewe, real, tegut, Bio Company, Alnatura und Müller. Selbst die Deutsche Bahn hat die veganen Schokoriegel von Lycka in ihrem Bordrestaurant im Angebot.
Insolvenz trotz Sanierungsversuchen
Wie chip.de berichtet, bestätigt der ehemalige Aldi-Süd-Manager und neue Geschäftsführer von Purefood, Carlo Kohns, dass der Hauptgesellschafter Corvis Family Office ausschlaggebend für die Entscheidung gewesen sei. Dieser hatte das Unternehmen vor einem Jahr saniert, als der Firmengründer Felix Leonhardt das Unternehmen verließ. Doch trotz dieser Maßnahmen konnten die Zahlen nicht verbessert werden: Der Jahresabschluss von 202 zeigte einen Verlust von 2,1 Millionen Euro bei einem Umsatz von 5,3 Millionen Euro an. 2021 stieg der Verlust sogar auf 3,5 Millionen Euro.
Auswirkungen der Insolvenz
Laut merkur.de möchte der Hauptanteilseigner kein weiteres Geld in das Unternehmen investieren, was zur Einreichung des Insolvenzantrags am 10. Oktober beim zuständigen Amtsgericht in Hamburg geführt hat. Trotz dieser Insolvenz soll der Geschäftsbetrieb von Purefood jedoch erst einmal uneingeschränkt weiterlaufen. Die Regale bei den Discountern werden also weiterhin Produkte von Lycka, Stark und Teatox enthalten.
Ein weiterer Schlag für die deutsche Wirtschaft
Die Insolvenz von Purefood ist ein weiterer Schlag für die deutsche Wirtschaft und ein Beispiel dafür, wie die aktuelle Wirtschaftspolitik Unternehmen in die Knie zwingt. Die Tatsache, dass sich Insolvenzen in jüngerer Zeit häufen, wie z.B. der Spielwarenhersteller Haba, der vor einem Monat Insolvenz in Eigenverwaltung anmeldete, ist ein alarmierendes Zeichen. Es bleibt abzuwarten, welche langfristigen Auswirkungen diese Entwicklungen auf die Wirtschaft und die Verbraucher haben werden.

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