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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
06:52 Uhr

Indonesien schickt Tausende Soldaten nach Gaza: Trumps „Friedensplan" nimmt Gestalt an

Während die Welt gebannt auf die Eskalation im Nahen Osten blickt, prescht Indonesien mit einer bemerkenswerten Ankündigung vor: Das bevölkerungsreichste muslimische Land der Erde bereitet die Entsendung von zunächst 1.000 Soldaten nach Gaza vor – als Teil einer von den Vereinten Nationen mandatierten internationalen Stabilisierungstruppe. Bis Juni sollen es sogar 8.000 Mann sein. Ein Armeesprecher bestätigte die Pläne am Montag, wobei die endgültige Entscheidung beim indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto liege.

Trumps „Board of Peace" – Friedensstifter oder Machtinstrument?

Die Truppenstationierung ist eingebettet in den von US-Präsident Donald Trump initiierten Friedensplan für Gaza. Dessen sogenanntes „Board of Peace" – ein Gremium, dessen Mitglieder insgesamt fünf Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des kriegszerstörten Gazastreifens zugesagt haben – trifft sich am 19. Februar zu seiner ersten Sitzung auf Führungsebene. Prabowo Subianto will persönlich teilnehmen und dabei für den Schutz der palästinensischen Bevölkerung sowie eine nachhaltige Zweistaatenlösung eintreten.

Pikant dabei: Die Mitgliedschaft in diesem erlesenen Friedenszirkel soll Berichten zufolge eine Milliarde Dollar kosten. Prabowo kündigte an, über diesen Betrag verhandeln zu wollen. Gleichzeitig plant er, am Rande des Treffens ein Zollabkommen mit den Vereinigten Staaten zu unterzeichnen – ein Detail, das die wahren geopolitischen Verflechtungen hinter der vermeintlich humanitären Mission offenbart.

Humanitärer Einsatz oder politisches Minenfeld?

Indonesiens Außenministerium betonte mit Nachdruck, dass die Teilnahme an der Stabilisierungstruppe keinesfalls als Normalisierung der Beziehungen zu Israel zu verstehen sei. „Indonesien lehnt konsequent alle Versuche einer demografischen Veränderung oder der erzwungenen Vertreibung des palästinensischen Volkes ab", hieß es in einer offiziellen Erklärung. Die indonesischen Soldaten würden ausschließlich nicht-kämpfende, humanitäre Aufgaben übernehmen und sich an keinerlei Kampfhandlungen beteiligen.

Doch hier beginnt das diplomatische Drahtseilakt. Denn das Mandat der Stabilisierungstruppe umfasst ausdrücklich die „Demilitarisierung des Gazastreifens" und die „dauerhafte Stilllegung von Waffen nicht-staatlicher bewaffneter Gruppen". Die Resolution autorisiert die Truppe sogar, „alle notwendigen Maßnahmen zur Erfüllung ihres Mandats" einzusetzen. Wie sich ein rein humanitärer Auftrag mit einer de facto erzwungenen Entwaffnung vereinbaren lässt, bleibt das große Rätsel dieser Mission.

Indonesiens Rolle als Friedenswächter

Indonesien gehört weltweit zu den größten Truppenstellern für UN-Friedensmissionen. Mehr als 2.700 Soldaten sind derzeit in Afrika und dem Nahen Osten im Einsatz, der größte Kontingent bei der UNIFIL-Mission im Libanon. Im November hatte Indonesiens Verteidigungsminister verkündet, dass bereits 20.000 Soldaten für medizinische Versorgung und Aufbauarbeiten in Gaza ausgebildet worden seien. Jakarta lieferte zudem humanitäre Hilfe, darunter 10.000 Tonnen Reis im vergangenen August.

Die Solidarität mit Palästina ist in der indonesischen Bevölkerung tief verwurzelt. Massenproteste gegen Israels Vorgehen in Gaza zogen Tausende auf die Straßen Jakartas. Diese Volksstimmung dürfte Prabowo in seinem Kurs bestärken – wenngleich die Gratwanderung zwischen humanitärem Engagement und den machtpolitischen Realitäten des Trump'schen Friedensplans kaum größer sein könnte.

Was bedeutet das für die Region?

Man darf gespannt sein, ob diese internationale Stabilisierungstruppe tatsächlich Frieden bringt oder lediglich als Feigenblatt für eine Neuordnung des Nahen Ostens nach amerikanischen Vorstellungen dient. Die Geschichte lehrt uns, dass militärische Interventionen – selbst unter humanitärem Deckmantel – selten die erhofften Ergebnisse zeitigen. Und während westliche Regierungen, einschließlich der deutschen, sich in moralischen Appellen ergehen, schaffen andere Nationen Fakten vor Ort.

Für den deutschen Beobachter stellt sich unweigerlich die Frage: Während Indonesien trotz begrenzter Mittel entschlossen handelt, wo bleibt eigentlich die außenpolitische Handlungsfähigkeit Berlins? Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz scheint auch in der Nahostpolitik noch ihren Kompass zu suchen. In Zeiten, in denen geopolitische Verwerfungen die Weltordnung erschüttern, wäre eine klare deutsche Positionierung mehr als überfällig – statt sich hinter EU-Floskeln zu verstecken.

„Wir bereiten uns lediglich für den Fall vor, dass eine Einigung erzielt wird und wir Friedenstruppen entsenden müssen", so Präsident Prabowo gegenüber Journalisten.

In unsicheren geopolitischen Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle wie Gold und Silber als krisensichere Wertanlage unverzichtbar sind. Konflikte im Nahen Osten haben historisch stets die Edelmetallpreise beflügelt – und die aktuelle Lage deutet nicht darauf hin, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern wird.

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