
Immobilienmarkt im Würgegriff: Wie das Schuldenpaket der Merz-Regierung den Traum vom Eigenheim zerstört

Der deutsche Immobilienmarkt kommt nicht zur Ruhe. Während Millionen Bürger vom eigenen Heim träumen, zerplatzen diese Hoffnungen an der harten Realität steigender Zinsen und wirtschaftlicher Unsicherheit. Und mittendrin: eine Bundesregierung, die mit ihrem gigantischen Schuldenpaket die Situation weiter verschärft.
Zinsen steigen – Träume platzen
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Laut dem Finanzierungsvermittler Interhyp, der mit einem Marktanteil von elf Prozent bei der Baufinanzierung als verlässlicher Gradmesser gilt, sind die durchschnittlichen Zinsen für zehnjährige Darlehen von 3,3 Prozent Anfang 2025 auf mittlerweile 3,9 Prozent im Dezember geklettert. Was zunächst nach einer marginalen Veränderung klingt, schlägt bei den monatlichen Raten brutal durch.
Stefan Hillbrand, Vorstand des Münchner Unternehmens, bringt es auf den Punkt: „Das macht natürlich einen Unterschied in der monatlichen Rate." Ein Unterschied, der für viele Familien den Unterschied zwischen Eigenheim und Mietwohnung bedeutet.
Das 500-Milliarden-Desaster
Besonders brisant ist die Rolle der aktuellen Bundesregierung unter Friedrich Merz. Das gigantische 500-Milliarden-Euro-Schuldenpaket, das eigentlich die Infrastruktur modernisieren sollte, entpuppt sich als Bumerang für den Immobilienmarkt. Interhyp-Vorstandschef Jörg Utecht erklärt den fatalen Mechanismus:
„Wenn der Staat mehr Geld am Kapitalmarkt aufnimmt oder aufnehmen muss, steigen die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen, und steigen die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen, steigen auch in der Regel die Baufinanzierungszinsen."
Mit anderen Worten: Die Regierung konkurriert mit den Bürgern um Kapital – und gewinnt. Die Zeche zahlen junge Familien, die sich den Traum vom Eigenheim nicht mehr leisten können. War das der Wandel, den Merz versprochen hatte? Keine neuen Schulden, hieß es im Wahlkampf. Die Realität sieht anders aus.
Ein Lichtblick am Horizont?
Ganz düster ist das Bild allerdings nicht. Die Experten von Interhyp sehen durchaus positive Entwicklungen. Die sogenannte „Leistbarkeit" habe sich verbessert, betont Utecht. Höhere Reallöhne und Immobilienpreise, die in vielen Städten noch deutlich unter den Spitzenwerten von 2022 liegen, bieten Chancen für kaufwillige Interessenten.
Besonders bei Bestandsimmobilien zeigt sich seit einigen Monaten eine Tendenz zu leicht sinkenden Preisen. Wer also über das nötige Eigenkapital verfügt und die gestiegenen Zinsen verkraften kann, findet durchaus attraktive Angebote.
Die Branche leidet mit
Dass der Markt schwächelt, spürt auch die Interhyp selbst. Das Unternehmen mit seinen 1.600 Mitarbeitern hatte das Ende der Nullzinsphase 2023 und den darauf folgenden Einbruch am Immobilienmarkt deutlich zu spüren bekommen. Zwar ging es 2025 wieder aufwärts – das Finanzierungsvolumen stieg um 18 Prozent auf 26,4 Milliarden Euro, der Vorsteuergewinn verdoppelte sich auf 23 Millionen Euro – doch ein starker Aufschwung ist nach Einschätzung der Experten weiterhin nicht in Sicht.
Fazit: Politik muss umdenken
Der deutsche Immobilienmarkt bleibt ein Sorgenkind. Die Kombination aus wirtschaftlicher Unsicherheit, steigenden Zinsen und einer Regierung, die mit ihrem Schuldenpaket die Situation weiter verschärft, macht den Traum vom Eigenheim für viele unerreichbar. Es wäre an der Zeit, dass die Politik die Konsequenzen ihres Handelns erkennt und gegensteuert – bevor eine ganze Generation vom Wohneigentum ausgeschlossen wird.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und volatiler Märkte suchen viele Anleger nach stabilen Wertanlagen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässliche Vermögenssicherung bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio darstellen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Leser ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor Investitionen eine eigenständige Recherche durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.












