
Hollywood-Millionärin gegen Kriegsveteran: Wenn Gier keine Grenzen kennt
Was für eine Welt, in der wir leben! Während die arbeitende Bevölkerung unter der Inflation ächzt und sich fragt, wie sie die nächste Miete bezahlen soll, führt Popstar Katy Perry einen erbarmungslosen Rechtsstreit gegen einen todkranken 85-jährigen Kriegsveteranen. Das Ergebnis? Die Millionärin erhält zwei Millionen Dollar von einem Mann, der im Hospiz liegt und an der degenerativen Huntington-Krankheit leidet.
Der Immobiliendeal, der zur Tragödie wurde
Die Geschichte beginnt im Juli 2020, als Perry und ihr damaliger Freund Orlando Bloom ein Anwesen mit acht Schlafzimmern im noblen Montecito für 15 Millionen Dollar erwarben. Der Verkäufer: Carl Westcott, ein Army-Veteran, der sich gerade von einer Rückenoperation erholte und unter starken Schmerzmitteln stand. In einem persönlichen Brief hatten Perry und Bloom den alten Mann regelrecht bekniet: "Wir erwarten nächsten Monat ein Baby und denken, dieses Haus ist der perfekte Ort, um sie willkommen zu heißen."
Doch nur wenige Tage nach der Unterzeichnung versuchte Westcott, vom Vertrag zurückzutreten. Seine Begründung: Die Medikamente hätten seine geistige Urteilsfähigkeit beeinträchtigt. Ein Argument, das bei jedem vernünftigen Menschen Verständnis hervorrufen würde – nicht aber bei Katy Perry.
Gnadenlose Forderungen gegen einen Sterbenden
Was folgte, spottet jeder Beschreibung. Perry forderte über acht Millionen Dollar Schadensersatz von dem schwerkranken Mann. Die Aufschlüsselung ihrer Forderungen liest sich wie ein Dokument der Gier: 3,25 Millionen für entgangene Mieteinnahmen, 2,2 Millionen für Renovierungen und sage und schreibe drei Millionen Dollar für Anwaltskosten. Man fragt sich unwillkürlich: Wie viele Anwälte braucht eine Multimillionärin, um einen bettlägerigen Veteranen zu verklagen?
"Die Optik, dass ein millionenschwerer Popstar hohe Schadensersatzforderungen von einem sehr kranken Mann verlangt, ist schrecklich", kommentierte PR-Strategin Abesi Manyando treffend. "Dies ist nicht nur ein Rechtsstreit, es ist jetzt eine David-gegen-Goliath-Geschichte."
Die menschliche Tragödie hinter den Zahlen
Court Westcott, der Sohn des Veteranen, macht keinen Hehl daraus, was dieser Rechtsstreit mit seinem Vater gemacht hat: Der Stress habe die Gesundheit und den Lebenswillen seines Vaters zerstört. Die Huntington-Krankheit, eine erbarmungslose neurodegenerative Erkrankung, hat Carl Westcotts kognitive Funktionen zerstört und ihn ans Bett gefesselt. Während Perry ihre Millionen zählt, kämpft ein Mann, der seinem Land gedient hat, um jeden Atemzug.
Ein Muster der Rücksichtslosigkeit
Dies ist nicht Perrys erster skandalöser Immobilienstreit. 2018 brach die 89-jährige Nonne Catherine Rose Holzman während einer Gerichtsverhandlung zusammen und starb – in einem Rechtsstreit, der sich um Perrys versuchten Kauf eines ehemaligen Klosters drehte. Die letzten öffentlichen Worte der Nonne, bevor sie zusammenbrach? "An Katy Perry: Bitte hören Sie auf."
Man könnte meinen, der Tod einer Nonne würde selbst das härteste Herz erweichen. Doch Perry machte unbeirrt weiter. Jetzt, Jahre später, zeigt sie erneut ihr wahres Gesicht: das einer Person, für die Mitgefühl offenbar ein Fremdwort ist.
Die politische Dimension
Besonders pikant wird die Geschichte, wenn man Perrys politisches Engagement betrachtet. Die Sängerin, die bei Joe Bidens Amtseinführung 2021 auftrat und für Kamala Harris' gescheiterte Präsidentschaftskampagne 2024 warb, präsentiert sich gerne als Vertreterin progressiver Werte. Doch wo bleibt die vielgepriesene Solidarität, wenn es um einen kranken Veteranen geht? Wo ist das Mitgefühl, das die politische Linke so gerne predigt?
Die Ironie könnte kaum bitterer sein: Während Perry und ihre Hollywood-Kollegen bei jeder Gelegenheit von sozialer Gerechtigkeit schwadronieren, zeigt ihr Verhalten die hässliche Wahrheit. Es sind dieselben Leute, die uns belehren wollen, wie wir zu leben haben, während sie selbst nach völlig anderen Maßstäben handeln.
Ein Spiegel unserer Zeit
Dieser Fall ist mehr als nur eine Immobilienstreitigkeit. Er ist ein Sinnbild für den moralischen Verfall unserer Gesellschaft. In einer Zeit, in der traditionelle Werte wie Respekt vor dem Alter, Dankbarkeit gegenüber Veteranen und grundlegende Menschlichkeit immer mehr in Vergessenheit geraten, zeigt uns Katy Perry, wohin die Reise geht.
Das Gericht mag Perry Recht gegeben haben – zumindest teilweise. Der Richter sprach ihr 2,8 Millionen Dollar für entgangene Mieteinnahmen und 260.000 Dollar für Reparaturen zu, zog aber immerhin eine Million ab. Doch was sagt es über unser Rechtssystem aus, wenn es solche Urteile fällt? Wenn ein todkranker Mann, der unter Medikamenteneinfluss stand, zur Kasse gebeten wird, während eine Multimillionärin noch reicher wird?
In Zeiten wie diesen wird deutlich, warum immer mehr Menschen das Vertrauen in unser System verlieren. Während die arbeitende Bevölkerung unter der Inflation leidet und sich fragt, wie sie über die Runden kommen soll, führen die Reichen und Mächtigen ihre Spielchen auf dem Rücken der Schwächsten aus. Kein Wunder, dass physische Edelmetalle als Wertanlage immer beliebter werden – sie bieten Schutz vor einem System, das seine moralische Kompass verloren hat.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen. Wir empfehlen, sich umfassend zu informieren und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen.
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