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Kettner Edelmetalle
30.04.2026
05:44 Uhr

Heizungsgesetz 2.0: Schwarz-Rot poliert Habecks Erbe nur auf – die Belastungen bleiben

Heizungsgesetz 2.0: Schwarz-Rot poliert Habecks Erbe nur auf – die Belastungen bleiben

Die große Koalition aus Union und SPD verkauft ihre Reform des Heizungsgesetzes als Befreiungsschlag. Doch wer den Kompromiss nüchtern liest, erkennt rasch: Vom verhassten Heizungs-Diktat der Ära Habeck bleibt mehr übrig, als die neuen Regierenden zugeben wollen. Statt eines klaren Schnitts liefert Berlin lediglich eine kosmetische Generalüberholung – und schiebt die Lasten geschickt zwischen Mietern und Vermietern hin und her.

Der große Wurf? Eher das große Weiter-so

Nach monatelangem Hickhack haben sich die Spitzen der Regierungsfraktionen mit Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und Bauministerin Verena Hubertz (SPD) auf einen Kompromiss verständigt. Künftig sollen sich Mieter und Vermieter die Kosten für CO₂-Bepreisung, Netzentgelte und Biogas jeweils hälftig teilen. Die Regelung gilt sowohl für bestehende als auch neue Mietverhältnisse – immer dann, wenn nach einem Heizungstausch weiterhin mit Öl oder Gas geheizt wird.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch ließ verlauten, Klimaschutz müsse für die Mieter bezahlbar bleiben. Bemerkenswert ist seine zweite Aussage: Wer als Vermieter „fossile Fakten" schaffe, müsse ökonomisch die Verantwortung tragen. Im Klartext: Wer sich gegen den staatlich verordneten Wärmewende-Pfad stellt, wird abgestraft. Die ideologische Handschrift der grünen Vorgängerregierung schimmert hier unverkennbar durch – nur eben in roter Tinte nachgezogen.

Spahns vollmundiges Versprechen

Unionsfraktionschef Jens Spahn gab sich kämpferisch und sprach davon, Habecks Heizungsgesetz werde abgeschafft, im Keller herrsche wieder „die notwendige Freiheit". Schöne Worte. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt: Die berüchtigte 65-Prozent-Regelung für erneuerbare Energien bei neuen Heizungen fällt zwar – an ihre Stelle tritt jedoch eine sogenannte „Bio-Treppe" mit vier Stufen bis 2040. Ab 2029 müssen neu eingebaute Gas- und Ölheizungen schrittweise auf klimafreundlichere Energieträger umgestellt werden. Für bestehende Heizungen kommt ab 2028 eine Grüngasquote.

Mit anderen Worten: Wer heute eine Gasheizung kauft, weiß bereits, dass er sie binnen weniger Jahre mit teurem Biogas füttern darf. Die staatliche Bevormundung bleibt – nur das Etikett wurde ausgetauscht. Aus dem grünen Heizungshammer wird ein schwarz-roter Heizungshammer mit besserem Marketing.

Wer am Ende wirklich zahlt

Die viel beschworene „Kostenbremse" ist in Wahrheit eine Lastenverteilung – und beide Seiten verlieren. Vermieter werden bei der Wahl fossiler Brennstoffe zur Kasse gebeten, was sie über kurz oder lang in den Wärmepumpen-Tausch zwingt. Diese Kosten werden über Modernisierungsumlagen, höhere Mieten oder Verkäufe an Großinvestoren letztlich doch wieder beim Bürger landen. Mieter wiederum tragen über die hälftige Kostenbeteiligung an CO₂-Aufschlägen und Biogas-Quoten weiterhin einen Gutteil der ideologisch motivierten Energiepreissteigerungen.

Hinzu kommt: Biogas ist knapp, teuer und in den geforderten Mengen schlicht nicht ausreichend verfügbar. Die „Bio-Treppe" gleicht einem Gesetz, das bestellt wurde, ohne den Markt vorher gefragt zu haben. Wer heute die Heizungsreform durchsticht, erkennt eine fortgeschriebene Planwirtschaft im Wärmemarkt.

Vertrauensverlust auf allen Ebenen

Friedrich Merz war einst angetreten mit dem Versprechen, Deutschland aus dem ökologischen Würgegriff der Ampel zu befreien. Stattdessen erleben Bürger und Eigentümer, dass die zentralen Eingriffe der Vorgängerregierung mit kosmetischen Anpassungen weiterlaufen. Das passt ins Gesamtbild einer Koalition, die ein 500-Milliarden-Schuldenpaket beschlossen hat, Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz verankert hat und ihre Wähler beim zentralen Thema Energiewende erneut enttäuscht.

Die deutsche Mittelschicht – Eigentümer, Vermieter, Mieter – bleibt der Lastesel der Wärmewende. Während die politische Klasse sich gegenseitig auf die Schulter klopft, fragen sich Hausbesitzer, ob sie ihre Immobilie überhaupt noch sinnvoll halten können. Junge Familien, die vom Eigenheim träumen, werden durch immer neue Auflagen, Quoten und Pflichten endgültig aus dem Markt gedrängt.

Sachwerte als stiller Gewinner

In einem Umfeld, in dem politische Eingriffe die Kosten für Wohneigentum und Energie weiter in die Höhe treiben, wenden sich immer mehr Bürger den klassischen Vermögenssicherern zu. Physisches Gold und Silber haben sich seit Jahrhunderten als zuverlässiger Schutz gegen politische Willkür, Inflation und schleichende Enteignung bewährt. Anders als Immobilien lassen sie sich weder mit Auflagen belegen noch mit Quoten regulieren – sie sind tragbar, anonym und unabhängig von staatlichen Zugriffen. Wer sein Vermögen vor den Folgen einer politisch gesteuerten Energiewende schützen möchte, sollte über eine Beimischung physischer Edelmetalle in seinem Portfolio nachdenken.

Hinweis

Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion wieder und stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Für eigene Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich. Wir empfehlen, sich vor finanziellen Entscheidungen umfassend zu informieren und gegebenenfalls einen unabhängigen Berater hinzuzuziehen.

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