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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
07:37 Uhr

Hapag-Lloyd entlarvt Trumps Geleitschutz-Versprechen als Luftnummer

Während im Persischen Golf die Lage eskaliert und Hunderte Handelsschiffe festsitzen, verkündet US-Präsident Donald Trump vollmundig, die amerikanische Marine werde Tanker durch die Straße von Hormus eskortieren. Doch bei der größten deutschen Containerreederei Hapag-Lloyd stößt diese Ankündigung auf mehr als nur Skepsis – sie wird regelrecht zerpflückt.

Zwischen Kriegsrealität und politischen Versprechen

Silke Lehmköster, Flottenchefin bei Hapag-Lloyd und selbst ausgebildete Kapitänin, findet deutliche Worte. Die Hoffnung sei zwar groß, doch die Erwartung bleibe „relativ gering", erklärte sie gegenüber dem „Spiegel". Der Grund liegt auf der Hand: Am Persischen Golf herrscht Krieg. Die Marineschiffe hätten schlicht andere Prioritäten, als Handelsschiffe zu eskortieren. Eine nüchterne Analyse, die Trumps markige Worte auf Truth Social wie das entlarvt, was sie womöglich sind – politisches Theater in Zeiten realer Bedrohung.

Denn die logistischen Herausforderungen eines solchen Geleitschutzes sind gewaltig. Lehmköster, die als erfahrene Seefrau weiß, wovon sie spricht, rechnet vor: Eine Eskorte müsste in unmittelbarer Nähe des Handelsschiffes bleiben. Der Schutzradius eines Marineschiffes gegen Luftangriffe sei begrenzt. Für jedes einzelne Handelsschiff bräuchte man im Grunde ein eigenes Kriegsschiff. Wer die schiere Anzahl der Frachter im Persischen Golf hochrechne, erkenne schnell die Unmöglichkeit dieses Unterfangens.

Irans Blockade trifft den Welthandel ins Mark

Die Straße von Hormus – jene schmale Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt – ist seit der iranischen Sperrung zum Nadelöhr einer globalen Krise geworden. Hunderte Schiffe stecken fest, darunter mehrere Frachter von Hapag-Lloyd. Was das für die ohnehin angespannten Lieferketten bedeutet, kann sich jeder ausmalen, der in den vergangenen Jahren die Auswirkungen von Suezkanal-Blockaden und pandemiebedingten Engpässen erlebt hat.

Für die deutsche Wirtschaft, die als Exportnation wie kaum eine andere auf funktionierende Seewege angewiesen ist, könnte diese Entwicklung zum nächsten schweren Schlag werden. Steigende Frachtkosten, explodierende Energiepreise, unterbrochene Lieferketten – das Szenario erinnert fatal an die Krisenkaskaden der jüngsten Vergangenheit. Und während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz gerade erst ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur aufgelegt hat, drohen die geopolitischen Verwerfungen am Golf diese Investitionen durch inflationäre Schockwellen gleich wieder aufzufressen.

Europa ohne eigene Handlungsfähigkeit

Was bei dieser Debatte besonders bitter aufstößt: Europa – und Deutschland im Speziellen – ist einmal mehr auf die Gnade amerikanischer Sicherheitsgarantien angewiesen, die sich als hohl erweisen könnten. Jahrzehntelang hat man die eigene Verteidigungsfähigkeit vernachlässigt, die Bundeswehr kaputtgespart und sich in der naiven Illusion gewiegt, dass Handelsrouten schon irgendwie offen bleiben würden. Nun steht man da, abhängig von einem US-Präsidenten, dessen Versprechen selbst die betroffene Wirtschaft nicht ernst nimmt.

Die Situation am Persischen Golf ist ein Weckruf – nicht nur für die Schifffahrtsbranche, sondern für die gesamte deutsche Sicherheits- und Wirtschaftspolitik. Wer seine Handelsflotte nicht schützen kann, wer keine eigene maritime Stärke besitzt, der ist in einer Welt zunehmender Konflikte nichts weiter als ein Zuschauer. Ein wohlhabender Zuschauer vielleicht, aber eben einer, der zusehen muss, wie andere über sein Schicksal entscheiden.

Edelmetalle als Krisenversicherung gefragter denn je

In Zeiten wie diesen, in denen geopolitische Krisen den Welthandel lahmlegen und die Energiepreise in die Höhe treiben, zeigt sich einmal mehr der Wert physischer Edelmetalle. Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt – unabhängig davon, ob Marineschiffe Tanker eskortieren oder nicht. Wer sein Vermögen gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Weltordnung absichern möchte, sollte physische Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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