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Kettner Edelmetalle
13.02.2026
12:04 Uhr

Hannover indoktriniert Kindergartenkinder mit „queerer" Literatur – auf Kosten der Steuerzahler

Was sich derzeit in den städtischen Kindergärten Hannovers abspielt, dürfte vielen Eltern die Zornesröte ins Gesicht treiben. Die niedersächsische Landeshauptstadt hat eine Liste sogenannter „queerer Bücher" in ihren Kindertagesstätten verteilen lassen – Zielgruppe: Kinder im Alter von null bis zwölf Jahren. Man lese und staune: Null Jahre. Säuglinge sollen offenbar schon mit Geschlechterideologie beglückt werden, noch bevor sie ihr erstes Wort sprechen können.

„Körperspiele" und Genitalerkundung für Dreijährige

Die Bücherliste, die vom sogenannten „queeren Mitarbeiter*innennetzwerk" im Auftrag der städtischen Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zusammengestellt wurde, enthält Werke, bei denen sich jedem vernünftigen Menschen die Nackenhaare aufstellen dürften. Ein Buch mit dem bezeichnenden Titel „Untenrum: Und wie sagst du?" richtet sich an Kinder zwischen drei und sieben Jahren und erklärt diesen, wie sie ihre Genitalien mit Taschenlampe und Spiegel erkunden können. Von „Körperspielen" ist die Rede – wohlgemerkt für Kindergartenkinder. Dass eine Erzieherin in dem Buch betont, Erwachsene dürften bei diesen Spielen nicht mitmachen, macht die Sache nicht besser. Es macht sie schlimmer. Denn allein die Tatsache, dass ein solcher Hinweis für nötig erachtet wird, offenbart das ganze Ausmaß der Grenzüberschreitung.

Ein weiteres empfohlenes Werk namens „Körper sind toll" zeigt unter anderem Frauen, denen offenbar die Brüste chirurgisch entfernt wurden – manche von ihnen tragen einen Bart. Auch ein Mann in Frauenkleidung und eine schwangere Frau im Burkini werden den Kleinsten als Normalität präsentiert. Man fragt sich unwillkürlich: Ist das noch Pädagogik oder schon ideologische Umerziehung?

Das „Dysphorie-Monster" als Erziehungsinstrument

Für Grundschulkinder hält die Liste das englischsprachige Buch „Me and my Dysphoria Monster" bereit. Die Hauptfigur ist ein Junge, der sich für ein Mädchen hält. Seine Geschlechtsdysphorie – eine anerkannte psychische Störung – wird durch Monster symbolisiert, die immer dann wachsen, wenn jemand den Jungen bei seinem tatsächlichen Namen nennt oder er beim Sportunterricht mit den anderen Jungen mitmachen soll. Statt dem Kind professionelle psychologische Hilfe anzubieten, taucht ein sogenannter „Transmann" auf und hilft dem Protagonisten, seine „wahre Identität" zu finden. Die Botschaft ist so subtil wie ein Vorschlaghammer: Wer die biologische Realität anerkennt, ist das eigentliche Monster.

11.000 Euro Steuergeld für ideologische Frühsexualisierung

Besonders pikant: Das gesamte Projekt hat den Steuerzahler rund 11.000 Euro gekostet. In einer Zeit, in der Kindergärten unter chronischem Personalmangel ächzen, in der Erzieherinnen am Limit arbeiten und Eltern verzweifelt nach Betreuungsplätzen suchen, findet die Stadt Hannover offenbar genügend Ressourcen, um ideologische Bücherlisten zusammenzustellen und zu verteilen. Man könnte fast meinen, die Prioritäten seien etwas verrutscht.

Die Rechtfertigung der Stadt klingt dabei wie blanker Hohn. Ein Sprecher erklärte, die Kita-Leitungen verfügten über die „Fachexpertise", einzuschätzen, welche Kinder gerade an welchem Thema interessiert seien. Ernsthaft? Welches dreijährige Kind kommt morgens in den Kindergarten und verlangt nach Literatur über Geschlechtsdysphorie oder chirurgische Brustentfernungen? Die Behauptung, man befinde sich im Austausch mit den Eltern, dürfte ebenfalls mit äußerster Vorsicht zu genießen sein.

Ein Symptom einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Fehlentwicklung

Was in Hannover geschieht, ist kein Einzelfall. Es reiht sich ein in eine besorgniserregende Entwicklung, bei der ideologische Minderheitenpositionen systematisch in die frühkindliche Bildung eingeschleust werden. Erst kürzlich sorgte ein hessischer Minister für Aufsehen, der Kinder ebenfalls mit „queerer Literatur" konfrontieren wollte. Auch in Bayern wird über einen „queeren Aktionsplan" diskutiert. Das Muster ist immer dasselbe: Unter dem Deckmantel von Vielfalt und Toleranz werden Kleinkinder mit Inhalten konfrontiert, die selbst für Erwachsene verstörend wirken können.

Dabei geht es längst nicht mehr um den berechtigten Schutz von Minderheiten vor Diskriminierung. Es geht um die systematische Dekonstruktion dessen, was Generationen von Menschen als selbstverständlich erachtet haben: dass es zwei biologische Geschlechter gibt, dass Kinder ein Recht auf eine unbeschwerte Kindheit haben und dass Eltern – nicht städtische Beauftragte für „sexuelle Vielfalt" – darüber entscheiden sollten, wann und wie ihre Kinder mit sensiblen Themen konfrontiert werden.

Die traditionelle Familie, einst Grundpfeiler unserer Gesellschaft, wird zunehmend als überholtes Modell dargestellt. Wer dagegen aufbegehrt, wird reflexartig als intolerant oder rückständig gebrandmarkt. Doch immer mehr Eltern wehren sich gegen diese Vereinnahmung ihrer Kinder – und das zu Recht. Denn Kindergärten sollten Orte sein, an denen Kinder spielen, lachen und die Welt entdecken. Keine Laboratorien für gesellschaftspolitische Experimente.

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