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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
21:01 Uhr

Handschellen zum 66. Geburtstag: Prinz Andrew im Epstein-Sumpf verhaftet

Was für ein Geburtstagsgeschenk. Ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag klickten für Andrew Mountbatten-Windsor, den jüngeren Bruder von König Charles III., die Handschellen. Die britische Polizei hat den in Ungnade gefallenen Royal festgenommen – und die Vorwürfe wiegen schwer. Es geht um Amtsmissbrauch, um die berüchtigten Epstein-Akten und um ein Netzwerk, dessen Tentakel offenbar bis in die höchsten Etagen der britischen Gesellschaft reichen.

Polizei durchsucht Anwesen in Berkshire und Norfolk

Die Ermittler gaben sich betont nüchtern. In einer offiziellen Mitteilung hieß es, man habe „einen Mann in den Sechzigern aus Norfolk wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen" und führe Durchsuchungen an Adressen in Berkshire und Norfolk durch. Den Namen des Festgenommenen wollte die Polizei gemäß den nationalen Richtlinien nicht bestätigen – als ob ganz Großbritannien nicht längst wüsste, wer gemeint ist. Der stellvertretende Polizeichef Oliver Wright betonte, man wolle die „Integrität und Objektivität" der Ermittlungen wahren. Man sei sich des „großen öffentlichen Interesses" bewusst.

Großes öffentliches Interesse – das dürfte die Untertreibung des Jahrzehnts sein. Seit die sogenannten Epstein-Files Stück für Stück an die Öffentlichkeit gelangen, bröckelt die Fassade einer globalen Elite, die sich jahrzehntelang für unantastbar hielt. Und mittendrin: ein britischer Prinz, der zwischen 2001 und 2011 als Handelsgesandter Ihrer Majestät fungierte.

Vom Handelsgesandten zum Verdächtigen

Der konkrete Vorwurf lautet auf Amtsmissbrauch. Andrew soll in seiner offiziellen Funktion als britischer Handelsgesandter sensible Informationen weitergegeben haben. Die Dimension dieses Vorwurfs wird erst deutlich, wenn man den historischen Kontext betrachtet: Die Royal Bank of Scotland musste 2008 mit sage und schreibe 45 Milliarden Pfund an Steuergeldern gestützt werden. Welche Rolle spielte der Prinz? Welche Informationen flossen wohin? Und vor allem: An wen?

Die neuen Veröffentlichungen aus den Epstein-Akten haben offenbar genug Material geliefert, um die britischen Ermittler zum Handeln zu bewegen. Fotos, Dokumente, Korrespondenzen – das Kartenhaus, das Jeffrey Epstein einst so akribisch aufgebaut hatte, stürzt nun mit zunehmender Geschwindigkeit in sich zusammen.

Ein Muster, das sich abzeichnet

Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um festzustellen, dass sich hier ein beunruhigendes Muster abzeichnet. Epsteins Methode war stets dieselbe: Er identifizierte Schwächen bei einflussreichen Persönlichkeiten, umgarnte sie mit Großzügigkeit und Zugang zu exklusiven Kreisen – und sammelte dabei systematisch kompromittierendes Material. Andrew, der stets nach Anerkennung lechzte und dessen Urteilsvermögen selbst wohlwollende Beobachter als begrenzt bezeichnen würden, war das perfekte Ziel.

Ghislaine Maxwell und Jeffrey Epstein waren willkommene Gäste auf den Anwesen der Royals. Sie bewegten sich in den innersten Zirkeln der Macht – nicht nur in Großbritannien, sondern weltweit. Dass diese Verbindungen nun endlich strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, ist überfällig. Doch die Frage bleibt: Geht es hier wirklich um Aufklärung, oder wird Andrew lediglich als Bauernopfer präsentiert, während die wahren Strippenzieher im Schatten bleiben?

Die unbequeme Frage nach Epsteins Tod

Unweigerlich rückt auch der mysteriöse Tod Jeffrey Epsteins im August 2019 wieder in den Fokus. Offiziell beging der Multimillionär in seiner Gefängniszelle Suizid. Doch die Umstände waren von Anfang an mehr als fragwürdig: defekte Überwachungskameras, schlafende Wärter, Brüche am Zungenbein, die laut renommierten Gerichtsmedizinern eher auf Fremdeinwirkung als auf Erhängen hindeuten. Der Fall Epstein ist und bleibt eine offene Wunde im Vertrauen der Öffentlichkeit in die Justiz westlicher Demokratien.

Dass nun auch die Clintons Ende des Monats unter Eid aussagen sollen, wie britische und amerikanische Medien berichten, verleiht dem gesamten Komplex eine zusätzliche geopolitische Sprengkraft. Es geht längst nicht mehr nur um einen gefallenen Prinzen – es geht um die Glaubwürdigkeit einer gesamten westlichen Elite, die sich über Jahrzehnte hinweg in einem Netz aus Macht, Geld und moralischer Verkommenheit eingerichtet hat.

Poetische Justiz oder kalkuliertes Ablenkungsmanöver?

Die Festnahme an Andrews Geburtstag hat etwas von poetischer Justiz. In einem Alter, in dem andere Menschen ihren Ruhestand genießen, beginnt für den einstigen Prinzen möglicherweise das unangenehmste Kapitel seines Lebens. Doch Skepsis ist angebracht. Denn solange nur einzelne Figuren aus dem Schachspiel entfernt werden, während die Spieler im Hintergrund unbehelligt weitermachen, bleibt die Aufklärung Stückwerk.

Was dieser Fall einmal mehr zeigt: Macht korrumpiert. Und absolute Macht korrumpiert absolut. Die Epstein-Akten sind ein Spiegel, in den die westliche Welt nur ungern blickt – denn was darin zum Vorschein kommt, erschüttert die Grundfesten jenes Systems, das sich so gerne als moralischer Leuchtturm der Welt inszeniert. Es bleibt zu hoffen, dass die britische Justiz diesmal nicht vor der Krone einknickt und die Ermittlungen konsequent zu Ende führt. Die Opfer von Epsteins Netzwerk haben es verdient. Und die Öffentlichkeit hat ein Recht auf die Wahrheit – die ganze Wahrheit.

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