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Kettner Edelmetalle
18.02.2026
06:44 Uhr

Habecks grünes Erbe: Milliarden verbrannt, Arbeitsplätze verpufft, Standorte verwaist

Es gibt politische Vermächtnisse, die man mit Stolz betrachtet – und solche, bei denen man sich fragt, wie eine ganze Nation derart an der Nase herumgeführt werden konnte. Das Erbe des ehemaligen Wirtschaftsministers Robert Habeck gehört zweifellos in die zweite Kategorie. Was einst als „grüne Transformation" und „Industrieaufbruch" gefeiert wurde, entpuppt sich heute als ein beispielloser Scherbenhaufen aus gescheiterten Projekten, verlorenen Subventionen und leeren Versprechen. Die Rechnung zahlt – wie immer – der deutsche Steuerzahler.

Northvolt: 620 Millionen Euro – einfach weg

Das wohl schmerzhafteste Beispiel für Habecks ruinöse Subventionspolitik ist der schwedische Batteriehersteller Northvolt. Hier ist der Schaden nicht mehr theoretisch, sondern längst im Bundeshaushalt angekommen. Der Bund erstattete der KfW den Wert einer Wandelanleihe samt Nebenkosten in Höhe von 620,6 Millionen Euro – und das noch im Dezember 2024, quasi als Abschiedsgeschenk der gescheiterten Ampelkoalition. Schleswig-Holstein soll davon 300 Millionen Euro übernehmen, da Bund und Land jeweils zur Hälfte gebürgt hatten. Die einst als Beweis für den „Industrieaufbruch" gefeierte Gigafactory steht nun als nackte Verlustposition in den Büchern. Jahrelang wurde den Bürgern eine blühende Batterie-Zukunft versprochen. Übrig geblieben ist: nichts.

Doch Northvolt war kein Einzelfall. In Kaiserslautern sollte der französisch-deutsche Batterie-Joint-Venture ACC einen weiteren Leuchtturm errichten. Deutschland und Frankreich hatten gemeinsam 1,3 Milliarden Euro an Subventionen zugesagt, allein für das deutsche Werk standen 437 Millionen Euro im Raum. Die Region rechnete mit rund 2.000 Arbeitsplätzen. Und was geschah? ACC sagte den Standort endgültig ab. Wieder ein leerer Platz, wieder zerplatzte Hoffnungen, wieder eine Gemeinde, die auf Jobs wartet, die niemals kommen werden.

Wasserstoff-Müllwagen: Millionenschwere Stehzeuge

Wenn man nach einem Sinnbild für die ganze Absurdität der grünen Transformationspolitik sucht, findet man es im brandenburgischen Spree-Neiße. Dort stehen zwei Wasserstoff-Müllfahrzeuge nutzlos auf dem Betriebshof herum. Kostenpunkt: rund eine Million Euro. Gefahrene Kilometer im Regelbetrieb: null. Der Grund? Es gibt schlicht keine Tankinfrastruktur. Man hat also Fahrzeuge gekauft, für die es keine Zapfsäule gibt. Man könnte lachen, wenn es nicht so bitter wäre.

Doch es kommt noch besser – oder schlimmer, je nach Perspektive. In Bielefeld wurden gleich sieben Wasserstoff-Müllwagen mit Bundesunterstützung beschafft. Zunächst mussten die Fahrzeuge zum Tanken 80 Kilometer hin und zurück fahren, was Reichweite und Zeit fraß. Seit Anfang 2026 ist die nächstgelegene Tankstelle geschlossen. Die Alternative bedeutet 180 Kilometer pro Tankfahrt. Und als wäre das nicht grotesk genug: In Bielefeld existiert tatsächlich eine mit Subventionen geförderte Wasserstoff-Tankstelle – doch dort dürfen wegen der Förderbedingungen nur Busse tanken. Die Müllwagen bleiben ausgesperrt. Kafka hätte es nicht absurder erfinden können.

Elektrolyseure im Saarland: Hundert Millionen bewilligt, kein Cent abgerufen

Die Wasserstoff-Misere zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Republik. Beim Reallabor WESTKÜSTE100 in Heide sollte ein 30-Megawatt-Elektrolyseur entstehen. Rund 36 Millionen Euro an Subventionen standen bereit. Das Vorhaben wurde eingestellt. Ohne günstigen Strom bleibt „grüner" Wasserstoff eben das, was er schon immer war: eine teure Illusion.

Im Saarland wurden gleich drei große Elektrolyseurprojekte gestoppt. In Völklingen-Fenne lag ein Zuwendungsbescheid über 100 Millionen Euro von Bund und Land vor – bisher wurde kein einziger Cent abgerufen. In Saarlouis war ein Elektrolyseur mit 200 bis 400 Megawatt geplant, doch die Nachfragebasis brach weg. In Perl kündigte das Unternehmen Lhyfe einen 70-Megawatt-Elektrolyseur an – auch dieses Projekt gilt als gestoppt. Trotzdem fließen weiterhin 110 Millionen Euro in die grenzüberschreitende Pipeline mosaHYc. Man baut also Leitungen für einen Rohstoff, den niemand produziert und niemand abnimmt. Willkommen in der Planwirtschaft 2.0.

Schwäbisch Gmünd: Gebaut, aber ohne Kunden

Besonders bezeichnend ist der Fall Schwäbisch Gmünd. Hier wurde tatsächlich gebaut – ein Elektrolyseur auf dem Gügling, Kosten rund 20 Millionen Euro, Förderzuschuss 6,3 Millionen Euro. Doch wer soll den Wasserstoff in relevanten Mengen kaufen? Diese Frage blieb unbeantwortet. Eine geplante Tankstelle existiert bislang nur auf dem Papier. Aus einem Vorzeigeobjekt droht eine Investitionsruine zu werden. Das Muster ist immer dasselbe: Erst kommt die Vision, dann kommt das Rechnen – und am Ende bleibt Stillstand.

Im Ostalbkreis steht derweil der Wasserstoffbus als teure Idee in der Kritik. Die Planung wirke wie ein Projekt, das sich nur mit Gutachten stabilisieren lasse, heißt es. Genau so entsteht Habecks teures Vermächtnis – im Kleinen wie im Großen.

Intel in Magdeburg: 9,9 Milliarden für eine Fata Morgana

Doch all diese Fälle verblassen geradezu neben dem größten Subventionsversprechen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Für Intels geplante Chipfabrik in Magdeburg standen unfassbare 9,9 Milliarden Euro an staatlichen Zuschüssen im Raum. Das Projekt sollte der ultimative Beweis sein, dass Deutschland im globalen Halbleiter-Wettbewerb mitspielen kann. Stattdessen liegt das Vorhaben auf Eis. Der vermeintlich sichere Job- und Standortanker erwies sich als Fata Morgana. Konzerne investieren eben dort, wo Energiepreise niedrig, Lieferketten stabil und die Nachfrage verlässlich sind. In Deutschland unter grüner Wirtschaftspolitik war nichts davon gegeben.

Das Muster der Selbsttäuschung

Was sich hier offenbart, ist kein Pech und kein unglücklicher Zufall. Es ist das systematische Ergebnis einer ideologiegetriebenen Wirtschaftspolitik, die den Markt durch Subventionen ersetzen wollte. Robert Habeck verkaufte die grüne Transformation als Motor für Wirtschaftswachstum und stellte neue Industrien als sichere Jobmaschinen dar. Seine Anhänger feierten ihn als eine Art grünen Messias. Doch die Realität ist gnadenlos: Milliarden wurden politisch versprochen, Millionen sind bereits real verloren. Regionen warten auf Arbeitsplätze und bekommen Planungsruinen. Kommunen kaufen Fahrzeuge und finden keinen Wasserstoff. Betreiber bauen Infrastruktur und finden keine Kunden.

Man darf gespannt sein, ob die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz aus diesem Desaster die richtigen Schlüsse zieht. Die Ankündigung eines 500-Milliarden-Euro-Sondervermögens für Infrastruktur lässt allerdings befürchten, dass auch unter neuer Führung das Prinzip „Geld drucken statt Probleme lösen" fortgesetzt wird. Wer glaubt, dass man eine Volkswirtschaft mit Subventionen und Schulden dauerhaft am Laufen halten kann, der hat aus Habecks teurem Vermächtnis offenkundig nichts gelernt.

In Zeiten, in denen der Staat Milliarden in gescheiterte Projekte versenkt und die Inflation den Bürgern das Ersparte auffrisst, erscheint es umso wichtiger, das eigene Vermögen auf ein solides Fundament zu stellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche politischen Experimente gerade auf Kosten der Steuerzahler durchgeführt werden. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur Vermögenssicherung leisten.

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