Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
26.01.2026
14:59 Uhr

Grüne verteidigen Arbeitsverweigerung als „Lebensrealität" – und ignorieren dabei die Fakten

Grüne verteidigen Arbeitsverweigerung als „Lebensrealität" – und ignorieren dabei die Fakten

Die Grünen haben sich einmal mehr als Verteidiger einer Mentalität positioniert, die dem wirtschaftlichen Wohlstand Deutschlands diametral entgegensteht. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge attackierte den Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels zur Einschränkung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit mit scharfen Worten – und offenbarte dabei eine bemerkenswerte Unkenntnis des tatsächlichen Antragsinhalts.

Dröge schießt scharf, trifft aber daneben

„Wenn der Wirtschaftsflügel der CDU von ‚Lifestyle-Teilzeit' spricht, zeigt das vor allem eines: keine Ahnung von der Lebensrealität von Frauen und älteren Menschen", wetterte Dröge auf der Plattform X. Das zeichne ein „völlig falsches Bild vom Alltag in Deutschland". Starke Worte, die allerdings an der Realität des Antrags der Mittelstands- und Wirtschaftsunion vorbeigehen wie ein schlecht gezielter Pfeil.

Denn was Dröge geflissentlich verschweigt oder schlicht nicht zur Kenntnis genommen hat: Der Antrag mit dem Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit" berücksichtigt genau jene Personengruppen, die sie nun als vermeintliche Opfer inszeniert. Für Menschen mit Kinderbetreuungspflichten, für pflegende Angehörige und sogar für Personen in beruflicher Weiterbildung soll der Rechtsanspruch auf Teilzeit ausdrücklich bestehen bleiben. Lediglich die anlasslose „Lifestyle-Teilzeit" – also jene Arbeitszeitreduzierung ohne triftigen Grund – steht zur Disposition.

Die grüne Realitätsverweigerung hat System

Es ist bezeichnend für die politische Kultur der Grünen, dass sie einen differenzierten Vorschlag mit pauschaler Empörung beantworten. Statt sich mit den Details auseinanderzusetzen, wird die Moralkeule geschwungen. Der Arbeitsexperte der Grünen-Fraktion, Armin Grau, nannte den Vorstoß gar „respektlos". Respektlos ist allerdings eher die Art und Weise, wie die Grünen die Debatte führen – nämlich an den Fakten vorbei.

Die Grünen fordern stattdessen „bessere Bedingungen bei Pflege und Kinderbetreuung". Ein löblicher Gedanke, gewiss. Doch wer hat denn in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen für Familien und Unternehmen gleichermaßen verschlechtert? Wer hat mit ideologiegetriebener Energiepolitik die Kosten in die Höhe getrieben und damit auch die Spielräume für Investitionen in Kinderbetreuung eingeschränkt? Die Antwort kennt jeder, der die Ampel-Jahre nicht verdrängt hat.

DIW-Chef Fratzscher springt den Grünen bei

Wenig überraschend erhält die grüne Position Schützenhilfe vom Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher. Dieser prognostiziert geradezu apokalyptische Szenarien: weniger Wachstum, weniger Wohlstand, mehr Insolvenzen. Eine Einschränkung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit würde „vielen Unternehmen und der deutschen Wirtschaft großen Schaden zufügen", warnt er.

Auch Fratzscher blendet dabei geflissentlich aus, dass der Antrag eben keine pauschale Abschaffung vorsieht, sondern eine differenzierte Regelung. Seine Argumentation, viele Menschen würden dann gar nicht mehr arbeiten, offenbart ein merkwürdiges Menschenbild: Wer nur arbeitet, wenn er es zu seinen eigenen Konditionen tun kann, hat möglicherweise ein grundsätzliches Problem mit dem Konzept der Erwerbstätigkeit.

Deutschland braucht Leistungsbereitschaft, keine Lifestyle-Mentalität

Die deutsche Wirtschaft steht vor gewaltigen Herausforderungen. Der Fachkräftemangel ist real, die internationale Wettbewerbsfähigkeit schwindet, und die Produktivität stagniert. In dieser Situation ist es geradezu grotesk, wenn eine Partei, deren Vertreter selbst oft genug den Eindruck erwecken, mit dem Begriff „Arbeit" wenig anfangen zu können, sich zum Verteidiger einer Teilzeit-Kultur aufschwingt, die nichts mit familiären Verpflichtungen zu tun hat.

Die Grünen verstehen unter „Lifestyle-Teilzeit" offenbar etwas völlig anderes als der Rest der Bevölkerung. Es geht ihnen nicht um die alleinerziehende Mutter, die Beruf und Familie unter einen Hut bringen muss. Es geht ihnen um ein Gesellschaftsmodell, in dem Arbeit als lästige Unterbrechung des eigentlichen Lebens betrachtet wird – ein Leben, das idealerweise aus Lastenradfahren, Klimademos und der Beobachtung von Schmetterlingen auf dem autofreien Ponyhof besteht.

Ein Blick zurück zeigt den Kontrast

Wer sich an die Nachwendezeit erinnert, kennt noch ein anderes Deutschland. Damals galt das Prinzip: arbeiten, bis die Schwarte knackt. Vollzeit plus unbezahlte Überstunden oder Nebenjobs, weil das Geld trotz Vollzeit kaum reichte. Heute hingegen diskutieren wir darüber, ob Menschen ein Recht darauf haben, weniger zu arbeiten, ohne dafür einen Grund angeben zu müssen.

Die eigentlichen Probleme – explodierende Energiekosten, erstickende Bürokratie, ein überall regulierend eingreifender Staat – werden von den Grünen geflissentlich ignoriert. Stattdessen wird jeder Versuch, die Leistungsbereitschaft zu stärken, als Angriff auf die „Lebensrealität" der Menschen diffamiert. Es ist diese Realitätsverweigerung, die Deutschland in die wirtschaftliche Misere geführt hat – und die Grünen verteidigen sie mit Zähnen und Klauen.

Die Debatte um die Teilzeit offenbart einmal mehr den fundamentalen Unterschied zwischen jenen, die Deutschland wieder nach vorne bringen wollen, und jenen, die den Niedergang als „Lebensrealität" verkaufen.

Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz den Mut aufbringt, notwendige Reformen auch gegen den erwartbaren Widerstand der grünen Empörungsindustrie durchzusetzen. Deutschland braucht Menschen, die arbeiten wollen – nicht Menschen, die ihr Recht auf Nicht-Arbeiten verteidigen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen