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18.04.2026
12:19 Uhr

Grüne Bevormundung auf dem Vormarsch: Amsterdam verbannt Fleisch- und Energiewerbung aus dem Stadtbild

Grüne Bevormundung auf dem Vormarsch: Amsterdam verbannt Fleisch- und Energiewerbung aus dem Stadtbild

Was klingt wie eine Satire aus der Feder eines dystopischen Romanautors, ist bittere Realität: Ab dem 1. Mai darf in Amsterdam an öffentlichen Plätzen nicht mehr für Fleisch geworben werden. Auch Werbung für Flugreisen, Kreuzfahrtschiffe und Autos mit Verbrennungsmotor fällt unter das neue Verbot. Die niederländische Hauptstadt folgt damit einem Kurs, der in Europa zunehmend Schule macht – und der auch in Deutschland längst seine Befürworter hat.

GroenLinks als Taktgeber der Verbotspolitik

Hinter dem Werbeverbot steht die grüne Partei GroenLinks, die mit Femke Halsema die Bürgermeisterin der größten niederländischen Stadt stellt. Die GroenLinks-Politikerin Jenneke van Pijpen begründete den Schritt damit, dass die Stadt die Verpflichtung habe, die Gesundheit ihrer Einwohner zu verbessern und die „Klimakrise" zu bekämpfen. Man fragt sich unwillkürlich: Seit wann gehört es zu den Aufgaben einer Stadtverwaltung, ihren Bürgern vorzuschreiben, was sie essen und wie sie reisen sollen?

Das Verbot erstreckt sich auf öffentliche Plätze wie Bahnhöfe, Haltestellen und Plakatwände. In Restaurants und Fleischereien – auch an deren Außenwänden – darf weiterhin für Fleisch geworben werden. Ob es eine Übergangsfrist geben wird, die die Umsetzung über den 1. Mai hinaus verzögert, ist bislang unklar. Die Absurdität liegt freilich im Detail: Praktisch jedes Produkt unserer modernen Zivilisation benötigt in irgendeiner Form fossile Energie – von der Herstellung über den Transport bis zur Verpackung. Konsequent zu Ende gedacht, müsste Amsterdam sämtliche Werbung verbieten.

Haarlem als Blaupause

Amsterdam ist keineswegs Vorreiter. Die rund 170.000 Einwohner zählende Stadt Haarlem hatte bereits 2024 ein vergleichbares Werbeverbot eingeführt – ebenfalls auf Initiative von GroenLinks. Die dortige Politikerin Ziggy Klazes formulierte die Begründung mit entwaffnender Offenheit: Man könne den Menschen nicht erklären, es gebe eine Klimakrise, und sie gleichzeitig ermutigen, Produkte zu kaufen, die Teil der Ursache seien. Eine bemerkenswerte Logik – denn sie setzt voraus, dass die Bürger zu unmündig sind, eigene Entscheidungen zu treffen, und dass der Staat als moralischer Vormund einspringen muss.

Diese Salamitaktik der schleichenden Verbote kennt man in Europa nur zu gut. Erst wird ein Werbeverbot eingeführt, dann folgen Steuern, Auflagen, Quoten – bis am Ende ein ganzer Wirtschaftszweig reguliert oder gar abgewürgt ist. Die Geschichte lehrt, dass solche Eingriffe selten bei kosmetischen Maßnahmen stehenbleiben.

Deutschland: Der Boden ist längst bereitet

Wer glaubt, solche Entwicklungen seien ein rein niederländisches Phänomen, der irrt gewaltig. Bereits 2020 brachte die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein Preiswerbeverbot für Fleisch ins Gespräch. Fleisch hätte zwar noch beworben werden dürfen, aber ohne Preisangabe – ein erster Schritt auf der Leiter der Bevormundung. Das Gesetz wurde zwar nie umgesetzt, doch die Idee ist seither nicht vom Tisch.

Greenpeace ließ daraufhin ein Gutachten erstellen, das die rechtliche Zulässigkeit eines generellen Fleischwerbeverbots in Deutschland prüfte. Das Ergebnis überrascht wenig: Zwar würden mehrere Grundrechte eingeschränkt, doch der Schutz der „Volksgesundheit" und der Klimaschutz könnten solche Maßnahmen rechtfertigen. Ein Begriff wie „Volksgesundheit" sollte in Deutschland aus historischen Gründen eigentlich besonders sensibel verwendet werden – doch im Eifer des klimapolitischen Gefechts scheinen solche Feinheiten keine Rolle mehr zu spielen.

Werbeverbote als Symptom einer tieferen Krise

Die Debatte um Werbeverbote ist nur die Spitze eines Eisbergs. In Deutschland gab es zuletzt Vorstöße, Bundeswehrwerbung in Chemnitz und Zwickau zu verbieten – Beschlüsse, die wegen rechtlicher Bedenken rasch wieder kassiert wurden. Mehrere Verbände forderten Ende des vergangenen Jahres Einschränkungen bei der Werbung für ungesunde Lebensmittel, um Kinder vor Fettleibigkeit zu schützen. In Berlin existiert sogar eine Initiative zur generellen Abschaffung öffentlicher Werbung. Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass grün regierte Großstädte wie Hamburg, Bremen oder München solche Verbote früher oder später auf die Tagesordnung setzen werden.

Was hier unter dem Deckmantel des Klimaschutzes und der Gesundheitsvorsorge vorangetrieben wird, ist in Wahrheit ein massiver Eingriff in die Meinungs- und Wirtschaftsfreiheit. Es ist die Anmaßung einer politischen Klasse, die glaubt, besser zu wissen als der mündige Bürger, was gut für ihn ist. Dass ausgerechnet jene Parteien, die sich „liberal" und „progressiv" nennen, am eifrigsten Verbote aussprechen, gehört zu den bitteren Ironien unserer Zeit.

Die wahre Klimakrise: eine Krise des gesunden Menschenverstands

Der Mensch ist von Natur aus ein Mischverwerter. Fleisch gehört seit Hunderttausenden von Jahren zur menschlichen Ernährung – es war sogar ein entscheidender Faktor in der Evolution unseres Gehirns. Wer den Fleischkonsum durch Werbeverbote stigmatisieren will, betreibt keine Wissenschaft, sondern Ideologie. Und wer gleichzeitig vegane Ersatzprodukte propagiert, die in Plastik verpackt, industriell hochverarbeitet und mit enormem Energieaufwand hergestellt werden, hat offenbar ein eher selektives Verhältnis zur ökologischen Wahrheit.

Die Niederlande – einst Sinnbild für Freihandel, Toleranz und bürgerliche Freiheit – entwickeln sich zunehmend zum Experimentierfeld grüner Verbotspolitik. Dass dies in einem Land geschieht, das seinen Wohlstand maßgeblich dem freien Handel verdankt, entbehrt nicht einer gewissen tragischen Komik. Für den deutschen Bürger sollte Amsterdam als Warnung dienen: Was heute in den Niederlanden Realität wird, könnte morgen auch hierzulande Gesetz sein. Es liegt an uns allen, dieser schleichenden Entmündigung entschieden entgegenzutreten – bevor der nächste Verbotsvorschlag nicht mehr nur Fleisch betrifft, sondern die letzten Reste unserer wirtschaftlichen und persönlichen Freiheit.

In Zeiten, in denen politische Entscheidungsträger zunehmend in die Lebensführung ihrer Bürger eingreifen und traditionelle Wirtschaftszweige unter ideologischem Druck geraten, gewinnt die Frage der Vermögenssicherung an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfester Wertspeicher bewährt – unabhängig von politischen Moden und regulatorischen Eingriffen. Als Beimischung in einem breit gestreuten Anlageportfolio können sie einen wertvollen Beitrag zur langfristigen Absicherung des eigenen Vermögens leisten.

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