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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
18:42 Uhr

Größter ukrainischer Drohnenangriff seit Monaten: Eskalation am Vorabend der Genfer Friedensgespräche

Während die Welt gebannt auf die Friedensgespräche in Genf blickt, spricht die Realität auf dem Schlachtfeld eine ganz andere Sprache. In der Nacht zum Dienstag hat die Ukraine den massivsten Drohnenschwarm seit Anfang Januar auf russisches Territorium losgelassen – ein Timing, das kaum zufällig gewählt sein dürfte und ernsthafte Fragen über die tatsächliche Verhandlungsbereitschaft Kiews aufwirft.

Hunderte Drohnen über dem Schwarzen Meer

Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von mehr als 150 ukrainischen Drohnen, wobei die Gesamtzahl der eingesetzten unbemannten Fluggeräte noch deutlich höher gelegen haben soll. Allein 79 Drohnen seien über dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer abgefangen worden, weitere 38 über der Krim und 18 über der Region Krasnodar. Es handele sich um den größten einzelnen Angriffsschwarm seit dem 1. Januar, als Moskau nach eigenen Angaben 168 Drohnen abgeschossen hatte.

Die Konsequenzen am Boden waren durchaus spürbar. Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschaew, berichtete von einem neunjährigen Jungen, der mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden sei. Zudem seien erhebliche Schäden an Fahrzeugen, Wohngebäuden, Privathäusern und Gasleitungen entstanden. In der benachbarten Region Krasnodar brach ein Brand in der Ölraffinerie Ilski aus – ein Ziel, das die Ukraine bewusst gewählt haben dürfte, da die Anlage der Kuban-Öl-und-Gas-Gesellschaft gehört, die nach Kiewer Darstellung die russische Militärlogistik unterstütze.

Flughäfen lahmgelegt, Zivilisten in Angst

Über ein Dutzend russische Städte verhängten vorübergehende Flugbeschränkungen, während sich die Drohnenwelle über das Land erstreckte. Am Dienstagmorgen meldete das Verteidigungsministerium den Abschuss von knapp 30 weiteren anfliegenden ukrainischen Drohnen. Die Behörden in anderen Regionen berichteten zwar von keinen Opfern oder größeren Schäden, doch die psychologische Wirkung solcher Massenangriffe auf die Zivilbevölkerung dürfte kaum zu unterschätzen sein.

Genf: Viel Rauch, wenig Feuer?

Dass dieser beispiellose Angriff ausgerechnet am Vorabend der Genfer Gespräche stattfindet, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Dynamik dieses Konflikts. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dämpfte denn auch jegliche Erwartungen an schnelle Ergebnisse. Man solle heute keine Neuigkeiten erwarten, da die Arbeit erst am Folgetag fortgesetzt werde. „Wir haben keine Pläne, irgendwelche Erklärungen oder Stellungnahmen abzugeben", betonte er unmissverständlich.

Peskow erklärte, diesmal solle ein breiteres Themenspektrum diskutiert werden, einschließlich der Kernfragen zu Territorien und allen weiteren russischen Forderungen. Die russische Delegation wird vom Präsidentenberater Wladimir Medinski angeführt. Auf amerikanischer Seite vertreten Steve Witkoff und Jared Kushner die Interessen Washingtons – beide kamen direkt von den indirekten Gesprächen mit dem Iran, die ebenfalls in Genf stattfanden.

Trump erhöht den Druck auf Kiew

Bemerkenswert ist die jüngste Positionierung von US-Präsident Donald Trump. An Bord der Air Force One erklärte er Reportern knapp: „Die Ukraine sollte besser schnell an den Verhandlungstisch kommen. Das ist alles, was ich sage." Eine unmissverständliche Botschaft, die den öffentlichen Druck diesmal klar auf die Selenskyj-Regierung lenkt. Trump neige dazu, von Monat zu Monat abwechselnd die eine oder andere Seite zu ermahnen – und offenbar sei nun wieder Kiew an der Reihe.

Auffällig ist zudem, dass Trump zuletzt deutlich ruhiger geworden sei, was seine früheren Forderungen nach schnellen Nationalwahlen in der Ukraine betrifft – und das, obwohl der Kreml offenbar angeboten habe, während eines solchen Urnengangs auf Luftangriffe tief im ukrainischen Hinterland zu verzichten.

Ein Krieg ohne Ende in Sicht

Dieser Konflikt, der nun schon seit über drei Jahren tobt, hat Europa in eine sicherheitspolitische Lage katapultiert, die noch vor einem Jahrzehnt undenkbar schien. Die Flugroute der russischen Delegation nach Genf sprach dabei Bände: Das Flugzeug mied den direkten Weg über den EU-Luftraum und flog ausschließlich durch den italienischen Luftraum – ein Umweg, der die tiefen Gräben zwischen Russland und den meisten europäischen Staaten symbolisch verdeutlicht. Italien gilt als die pragmatischste Option, während die baltischen Staaten als offen feindselig eingestuft werden.

Für Deutschland und Europa bleibt die bittere Erkenntnis, dass dieser Krieg nicht nur Menschenleben kostet, sondern auch die wirtschaftliche Stabilität des gesamten Kontinents untergräbt. Die Energiepreise, die Inflation, die Rüstungsausgaben – all das belastet den deutschen Steuerzahler, während die politische Klasse in Berlin mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen ohnehin schon Schulden in historischem Ausmaß aufgetürmt hat. In Zeiten wie diesen erweist sich einmal mehr, dass physische Edelmetalle wie Gold und Silber als bewährte Krisenwährung ihre Berechtigung im Portfolio eines jeden vorausschauenden Anlegers haben. Wenn Drohnenschwärme über dem Schwarzen Meer kreisen und Friedensgespräche bestenfalls als diplomatisches Theater durchgehen, ist der Griff zum Sachwert kein Zeichen von Panik – sondern von Vernunft.

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