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20.01.2026
16:33 Uhr

Grönland-Affäre: US-Militär soll hinter Dänemarks Rücken spioniert haben

Grönland-Affäre: US-Militär soll hinter Dänemarks Rücken spioniert haben

Was sich derzeit zwischen Washington, Kopenhagen und Nuuk abspielt, liest sich wie ein Kapitel aus einem Spionage-Thriller – nur dass die Protagonisten keine fiktiven Agenten sind, sondern hochrangige Militärs der angeblich engsten Verbündeten. Interne Dokumente des dänischen Verteidigungsministeriums enthüllen nun, dass die Vereinigten Staaten offenbar versucht haben, auf informellen Wegen an sensible militärische Informationen über Grönland zu gelangen. Und das Pikante daran: Kopenhagen wurde dabei bewusst umgangen.

Geheime Anfragen außerhalb der offiziellen Kanäle

Wie das dänische Medium Berlinske berichtet, wandte sich ein amerikanischer Militärangehöriger im Januar 2025 gleich zweimal an das dänische Arktis-Kommando in Grönland. Die Anfragen erfolgten im Abstand von nur sechs Tagen und zielten auf Informationen über militärische Einrichtungen, Häfen und Luftwaffenstützpunkte auf der strategisch bedeutsamen Insel ab. Das Brisante: Diese Kontaktaufnahme erfolgte völlig außerhalb der üblichen diplomatischen und militärischen Kommunikationswege, die normalerweise über das Außenministerium und die dänische Militärführung laufen.

Die grönländischen Beamten reagierten vorbildlich und informierten umgehend das Ministerium in Kopenhagen sowie das gesamte Top-Management der dänischen Verteidigung, einschließlich des Verteidigungschefs. Ob die angefragten Informationen letztlich herausgegeben wurden, bleibt unklar. Allerdings sollen die dänischen Streitkräfte vor Ort „freundlich und entgegenkommend" auf die amerikanischen Wünsche reagiert haben – eine Formulierung, die durchaus Raum für Interpretationen lässt.

Ein Abkommen, das Fragen aufwirft

Die ganze Angelegenheit erscheint umso merkwürdiger, wenn man bedenkt, dass die USA seit dem Verteidigungsabkommen von 1951 praktisch uneingeschränkten Zugang zu Grönland genießen. Dieses Abkommen stellte die Insel faktisch unter amerikanische militärische Kontrolle und ermöglichte den USA die umfassende Nutzung von Militärbasen auf grönländischem Territorium. Warum also sollte Washington auf derart unkonventionelle Weise nach Informationen suchen, die ihnen eigentlich längst bekannt sein müssten?

Die Antwort könnte in den geopolitischen Ambitionen der Trump-Administration liegen. Genau zu jener Zeit, als die mysteriösen Anfragen erfolgten, hatte Präsident Trump erstmals unmissverständlich sein Interesse an Grönland bekundet. Sein Sohn reiste sogar persönlich auf die Insel – ein Besuch, der in Dänemark für erhebliche Irritationen sorgte.

Trumps verschärfte Rhetorik

Mit Beginn des Jahres 2026 hat Trump seine Rhetorik gegenüber dem NATO-Partner Dänemark deutlich verschärft. Die Vorstellung, dass die USA Grönland erwerben oder anderweitig unter ihre direkte Kontrolle bringen könnten, ist längst keine bloße Spekulation mehr, sondern ein erklärtes außenpolitisches Ziel der amerikanischen Regierung. Die nun aufgedeckten Spionageaktivitäten fügen sich nahtlos in dieses Bild ein.

Das dänische Verteidigungsministerium hüllt sich erwartungsgemäß in Schweigen und wollte den Vorfall nicht kommentieren. Die amerikanische Botschaft in Kopenhagen hingegen reagierte mit entwaffnender Offenheit: Es solle „niemanden überraschen", dass die USA Dialog und Kontakt mit Partnern in Grönland und Dänemark pflegen, während man gemeinsam an der Sicherheit der Allianz und der Arktis arbeite.

Ein Weckruf für Europa

Diese Affäre sollte allen europäischen Nationen als Warnung dienen. Selbst innerhalb der NATO, diesem angeblich so festen Bündnis gleichgesinnter Demokratien, scheinen die Vereinigten Staaten ihre eigenen Interessen mit Methoden zu verfolgen, die man sonst eher von Gegnern erwarten würde. Die Frage, wie viel Vertrauen man einem Verbündeten entgegenbringen kann, der hinter dem Rücken seiner Partner spioniert, muss erlaubt sein.

Für Deutschland und die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz ergibt sich daraus eine klare Lehre: Europäische Souveränität und strategische Autonomie sind keine abstrakten Konzepte, sondern dringende Notwendigkeiten. Wer sich blind auf transatlantische Freundschaften verlässt, könnte eines Tages böse erwachen.

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