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16.01.2026
17:31 Uhr

Göttlicher Terror: Wie das iranische Mullah-Regime Mord zur religiösen Pflicht erklärt

Göttlicher Terror: Wie das iranische Mullah-Regime Mord zur religiösen Pflicht erklärt

Die Perversion kennt im Iran keine Grenzen. Während in westlichen Demokratien Bürger für ihre Meinung höchstens gesellschaftliche Ächtung fürchten müssen, zahlen iranische Familien buchstäblich für den Tod ihrer Angehörigen. Das sogenannte „Kugelgeld" – eine zynische Gebühr für die Munition, die das eigene Kind, den Ehemann oder die Schwester tötete – offenbart das wahre Gesicht eines Regimes, das Grausamkeit zur Staatsräson erhoben hat.

Wenn der Staat für seine Morde kassiert

Bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von umgerechnet etwa 250 Dollar mussten trauernde Familien zu Beginn der jüngsten Protestwelle mehrere tausend Dollar aufbringen, um die Leichen ihrer von Regimeschergen erschossenen Angehörigen zu erhalten. Wer nicht zahlen konnte oder wollte, dessen Liebste verschwanden im Massengrab – namenlos, würdelos, vergessen. Zwar verkündete die Teheraner Gerichtsmedizin später großspurig, man werde die Toten nun doch kostenfrei herausgeben. Doch diese vermeintliche Gnade ändert nichts am grundlegenden Selbstverständnis der Islamischen Republik.

Das Regime begreift sich nicht als weltliche Regierung, die dem Volk dient, sondern als Vollstrecker eines göttlichen Auftrags. Der Revolutionsführer gilt nicht bloß als politischer Machthaber, sondern als Träger einer heiligen Mission. Wer sich gegen ihn stellt, begeht in den Augen der Ayatollahs keine politische Opposition – er begeht Gotteslästerung.

Opposition als Todsünde

Das iranische Strafrecht macht keinen Unterschied zwischen friedlichem Protest, legitimer Kritik und tatsächlicher Gewalt. Wer widerspricht, wird rasch zum „Feind Gottes" erklärt, zum Werkzeug ausländischer Mächte oder schlicht zum moralisch Verdorbenen. Die drakonischen Strafen – Haft, Folter, Hinrichtung – werden von den religiösen Führern nicht als Unrecht empfunden, sondern als notwendige Verteidigung der göttlichen Ordnung.

Getragen wird dieses System der Unterdrückung von einem eng verflochtenen Machtapparat aus Justiz, Geheimdiensten, Polizei und vor allem den berüchtigten Islamischen Revolutionsgarden. Diese paramilitärische Organisation ist längst nicht mehr nur für die äußere Sicherheit zuständig. Sie überwacht die Bevölkerung, zensiert Medien und Internet, schlägt Proteste brutal nieder – und profitiert dabei politisch wie wirtschaftlich vom Status quo. Das Perfide daran: Die Schergen handeln mit reinem Gewissen, denn sie glauben tatsächlich, einen göttlichen Auftrag zu erfüllen.

Kollektive Einschüchterung als Herrschaftsinstrument

Die Brutalität des Regimes richtet sich nicht nur gegen einzelne Demonstranten. Sie zielt auf die gesamte Gesellschaft. Wenn Tausende verhaftet werden, wenn Familien der Opfer zum Schweigen gezwungen werden, wenn selbst Trauernde noch schikaniert werden – dann soll eine Botschaft gesendet werden: Widerstand ist zwecklos, und wer es dennoch wagt, zieht nicht nur sich selbst, sondern seine gesamte Familie ins Verderben.

Angst ersetzt Zustimmung. Das Regime weiß längst, dass es die Mehrheit der iranischen Gesellschaft verloren hat. Die junge Generation, die Frauen, die Intellektuellen – sie alle sehnen sich nach Freiheit, nach einem Leben ohne religiöse Bevormundung und staatliche Willkür. Doch weil sich das System nicht reformieren kann, ohne seine eigene Grundlage zu zerstören, bleibt ihm nur die nackte Gewalt.

Ein mahnendes Beispiel für den Westen

Was im Iran geschieht, sollte auch uns in Europa zu denken geben. Während wir hier über Gendersprache und Klimakleber debattieren, kämpfen Menschen im Iran buchstäblich um ihr Leben – nur weil sie frei sein wollen. Und während unsere Regierungen mit dem Mullah-Regime Geschäfte machen und diplomatische Beziehungen pflegen, werden dort täglich Menschen gefoltert und ermordet.

Die Grausamkeit des iranischen Regimes ist kein Betriebsunfall, kein Ausrutscher einzelner Hardliner. Sie ist die logische Konsequenz eines Systems, das religiösen Fanatismus zur Staatsideologie erhoben hat. Wer das nicht erkennt oder gar relativiert, macht sich mitschuldig an den Verbrechen, die dort im Namen Gottes begangen werden. Die Brutalität ist nicht der Fehler des Systems – sie ist seine Essenz.

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