
Goldpreis explodiert: Erstmals über 4.700 Dollar – Trumps Zollpolitik treibt Anleger in sichere Häfen

Was für ein historischer Moment für alle Edelmetall-Investoren! Der Goldpreis hat am heutigen Dienstag erstmals in der Geschichte die magische Marke von 4.700 US-Dollar pro Unze durchbrochen. Ein Meilenstein, der einmal mehr beweist, dass das gelbe Metall in Zeiten politischer Turbulenzen und wirtschaftlicher Unsicherheit seinen Status als ultimativer Wertspeicher eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Trumps aggressive Handelspolitik als Katalysator
Der Auslöser für diese bemerkenswerte Rallye ist einmal mehr die konfrontative Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump. Seine erneuten Drohungen, zusätzliche Zölle gegen europäische Verbündete zu verhängen, haben die globalen Märkte regelrecht erschüttert. Besonders die verschärfte Haltung gegenüber Europa – einschließlich des anhaltenden Drucks auf Dänemark bezüglich Grönland – sorgt für wachsende Nervosität unter den Anlegern.
Die Europäische Union sieht sich nun gezwungen, Vergeltungsmaßnahmen in Betracht zu ziehen. Am Donnerstag werden die Staats- und Regierungschefs der EU zu einem Sondergipfel in Brüssel zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Die Erinnerungen an den Handelskrieg von 2025, der sich erst Mitte des Jahres durch mühsam ausgehandelte Zollvereinbarungen entschärfte, sind noch frisch – und die Angst vor einer Neuauflage dieser Turbulenzen treibt die Märkte um.
Silber folgt dem großen Bruder
Auch Silber profitiert von der aktuellen Flucht in sichere Häfen. Das weiße Metall stieg kurzzeitig auf beeindruckende 94,72 US-Dollar und pendelte damit nahe seinem Rekordhoch, bevor es leicht nachgab. Die Dynamik bei beiden Edelmetallen unterstreicht eindrucksvoll, wie sehr Investoren weltweit nach Stabilität suchen.
„Trumps ‚disruptiver' politischer Ansatz in internationalen Angelegenheiten und sein Wunsch nach niedrigeren Zinsstzen kommen Edelmetallen sehr entgegen, was sich in der rasanten Entwicklung von Gold und Silber widerspiegelt"
So bringt es Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade, auf den Punkt. Und er hat recht: Die Kombination aus geopolitischen Spannungen, einem schwächelnden US-Dollar und der Flucht aus US-Aktien und -Anleihen schafft das perfekte Umfeld für Edelmetalle.
Der Dollar schwächelt, Gold glänzt
Die durch Trumps Politik entstandene Unsicherheit hat den US-Dollar merklich geschwächt und gleichzeitig Verkaufswellen bei amerikanischen Aktien und Anleihen ausgelöst. Anleger strömen in sichere Häfen wie Gold und den Schweizer Franken – ein klassisches Muster in Krisenzeiten, das sich nun einmal mehr bestätigt.
Ahmad Assiri, Research-Stratege bei Pepperstone, prognostiziert, dass Edelmetalle bis zu einer Klärung der Verhandlungslage der deutlichste Ausdruck der vorherrschenden defensiven Stimmung an den Märkten bleiben dürften. Eine Einschätzung, die angesichts der aktuellen geopolitischen Gemengelage durchaus plausibel erscheint.
Was bedeutet das für deutsche Anleger?
Für deutsche Sparer und Investoren ist diese Entwicklung ein weiterer Weckruf. Während die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz mit einem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen die Inflation weiter anheizt und kommende Generationen mit Schulden belastet, erweist sich physisches Gold einmal mehr als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten. Die Kaufkraft des Euro erodiert, die geopolitischen Risiken nehmen zu – und Gold steigt unaufhaltsam.
Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte die Beimischung physischer Edelmetalle zu einem breit gestreuten Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen. Gold und Silber haben über Jahrtausende hinweg ihren Wert bewahrt – eine Eigenschaft, die in Zeiten wie diesen unbezahlbar ist.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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