Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
09.04.2026
18:45 Uhr

Geothermie statt Windräder: US-Energiekonzern setzt auf 1,7 Gigawatt Erdwärme – ein Weckruf für Deutschland

Während Deutschland weiterhin Milliarden in volatile Wind- und Solarparks pumpt, die bei Dunkelheit und Flaute kläglich versagen, vollzieht sich in den Vereinigten Staaten eine stille Revolution der Energieversorgung. Das amerikanische Geothermie-Unternehmen Fervo Energy hat mit Turboden – einer Tochter des japanischen Industriegiganten Mitsubishi Heavy Industries – einen Rahmenvertrag über drei Jahre geschlossen, der die Lieferung von Turbinen für bis zu 35 standardisierte Geothermie-Kraftwerksblöcke mit jeweils 50 Megawatt Leistung vorsieht. In Summe: 1,7 Gigawatt CO₂-freie, rund um die Uhr verfügbare Grundlastkapazität.

Verlässliche Energie statt grüner Wunschträume

Der Deal ist mehr als nur eine Geschäftsmeldung – er ist ein energiepolitisches Statement. Denn die sogenannten Organic-Rankine-Cycle-Turbinen (ORC) wandeln Erdwärme hocheffizient in Strom um und liefern exakt das, was intermittierende erneuerbare Energien wie Wind und Solar strukturell nicht leisten können: zuverlässige Grundlast, 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Fervo-Chef Tim Latimer bezeichnete die Zusammenarbeit mit Mitsubishi Heavy Industries als entscheidenden Schritt, um „die Lieferketten aufzubauen, die nötig sind, um Geothermie in großem Maßstab zu realisieren".

Besonders pikant: Die Vereinbarung baut auf einem bereits laufenden Projekt in Utah auf, der sogenannten Cape Station, deren erste Phase sich in einem fortgeschrittenen Inbetriebnahme-Stadium befinde und noch in diesem Jahr ans Netz gehen solle. Durch die langfristige Absicherung der Lieferketten und die Verkürzung von Vorlaufzeiten stärke der Vertrag die heimische Fertigungskapazität – ein Aspekt, der angesichts geopolitischer Verwerfungen und fragiler globaler Lieferketten kaum zu unterschätzen ist.

KI-Boom frisst Strom – und entlarvt die Schwächen der „Erneuerbaren"

Der Zeitpunkt dieser Ankündigung ist kein Zufall. Die Vereinigten Staaten erleben derzeit einen beispiellosen Anstieg des Strombedarfs, angetrieben vor allem durch den explosionsartigen Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Die Technologiekonzerne des Silicon Valley haben längst erkannt, dass ihre energiehungrigen Serverfarmen nicht von Windrädern betrieben werden können, die bei Flaute stillstehen. Das Interesse an Geothermie und Kernkraft wächst rasant – und mit ihm die Ernüchterung über die Versprechen der Wind- und Solarlobby.

Wie verheerend die Abhängigkeit von wetterabhängigen Energiequellen sein kann, zeigte sich erst kürzlich während des Wintersturms „Fern" in den USA. Wind- und Solaranlagen versagten genau dann, als die Bevölkerung am dringendsten auf verlässliche Stromversorgung angewiesen war. Das zuständige Energiekomitee des US-Repräsentantenhauses brachte es auf den Punkt:

„Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was Wind und Solar versprechen, und dem, was sie tatsächlich liefern können."

Was Deutschland von Amerika lernen könnte

Man muss kein Energieexperte sein, um die Parallelen zur deutschen Situation zu erkennen. Hierzulande hat die ideologiegetriebene Energiewende der vergangenen Jahre zu den höchsten Strompreisen Europas geführt, während die Versorgungssicherheit zunehmend auf dem Spiel steht. Statt pragmatisch auf bewährte Technologien wie Geothermie oder Kernkraft zu setzen, wurde unter der Ägide der Grünen ein Energiesystem errichtet, das auf dem Prinzip Hoffnung basiert – Hoffnung auf Wind, Hoffnung auf Sonne, Hoffnung auf Speichertechnologien, die in der benötigten Größenordnung schlicht nicht existieren.

Fervo Energy zeigt derweil, wie es anders geht. Mit über 470 Turboden-Anlagen weltweit im Betrieb und der Rückendeckung des US-Energieministeriums, das erst kürzlich 171 Millionen Dollar für Geothermie-Feldtests bereitstellte, positioniert sich das Unternehmen als Schlüsselakteur einer neuen Energielandschaft. Eine Landschaft, in der nicht Ideologie, sondern physikalische Realitäten die Richtung vorgeben.

Erdwärme als unterschätzte Chance

Deutschland verfügt durchaus über geothermisches Potenzial – insbesondere im Oberrheingraben, im Molassebecken Südbayerns und in Teilen Norddeutschlands. Doch statt diese Ressourcen konsequent zu erschließen, fließen die Subventionsmilliarden weiterhin vorrangig in Windparks und Photovoltaikanlagen. Es wäre an der Zeit, dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz den Blick über den Atlantik richtet und erkennt: Verlässliche Grundlast ist kein Luxus, sondern das Fundament jeder funktionierenden Volkswirtschaft.

In einer Ära, in der der globale Stromhunger unaufhaltsam wächst und die geopolitischen Risiken zunehmen, erscheint die Investition in stabile, grundlastfähige Energiequellen nicht nur vernünftig – sie ist überlebenswichtig. Fervo Energy und Turboden haben das offenbar verstanden. Ob diese Erkenntnis auch in Berlin ankommt, bleibt abzuwarten.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen