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28.01.2026
13:10 Uhr

Geldwäsche-Razzia erschüttert Deutsche Bank: BKA durchsucht Konzernzentrale

Geldwäsche-Razzia erschüttert Deutsche Bank: BKA durchsucht Konzernzentrale

Ein Paukenschlag in der deutschen Finanzwelt: Das Bundeskriminalamt hat am Mittwochvormittag die Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank sowie Räumlichkeiten in Berlin durchsucht. Der Vorwurf wiegt schwer – es geht um den Verdacht der Geldwäsche. Und mittendrin: der sanktionierte russische Oligarch Roman Abramowitsch.

30 Ermittler stürmen das Bankgebäude am Main

Punkt 10 Uhr betraten rund 30 Ermittler in Zivil das imposante Deutsche-Bank-Gebäude in Frankfurt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt bestätigte, dass sich die Ermittlungen gegen unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter des Geldhauses richten. Im Fokus stehen frühere Geschäftsbeziehungen zu ausländischen Gesellschaften, die im Verdacht stehen, Geldwäsche betrieben zu haben.

Die Staatsanwaltschaft hüllt sich derweil in Schweigen. Ein Sprecher erklärte lediglich, dass zu den Hintergründen der Geschäftsbeziehungen, den über die Deutsche Bank erfolgten Transaktionen und deren Umfang sowie zu den betroffenen Gesellschaften keine weiteren Angaben gemacht werden könnten. Eine Mauer des Schweigens – typisch für solche brisanten Ermittlungen.

Der Fall Abramowitsch: Versäumte Verdachtsmeldungen?

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung stehen die Ermittlungen in direktem Zusammenhang mit dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. Der 59-jährige frühere Besitzer des FC Chelsea, den er zwischen 2003 und 2022 sein Eigen nannte, steht seit März 2022 auf der EU-Sanktionsliste – eine direkte Folge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Der Putin-Vertraute war offenbar Kunde bei der Deutschen Bank.

Das eigentliche Problem für das Frankfurter Geldhaus: Die Bank soll es versäumt haben, eine oder mehrere Verdachtsmeldungen zu Firmen des Oligarchen rechtzeitig abzugeben. Ein schwerwiegender Vorwurf, der die ohnehin angeschlagene Reputation des Instituts weiter beschädigen könnte.

Denkbar ungünstiger Zeitpunkt für die Razzia

Die Durchsuchung trifft die Deutsche Bank zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Ausgerechnet am Donnerstag wollte Vorstandschef Christian Sewing den höchsten Gewinn seit vielen Jahren präsentieren – ein Moment des Triumphes, der nun von unbequemen Fragen überschattet wird. Statt Champagnerkorken knallen zu lassen, muss sich der 55-jährige Boss des DAX-Konzerns nun kritischen Nachfragen zu den Compliance-Strukturen seines Hauses stellen.

Die Deutsche Bank bestätigte die Durchsuchungen auf Anfrage, ohne weitere Details zu nennen. Ein Sprecher erklärte knapp:

„Wir bestätigen, dass in den Geschäftsräumen der Deutschen Bank derzeit eine Maßnahme der Staatsanwaltschaft Frankfurt durchgeführt wird. Die Bank arbeitet vollumfänglich mit der Staatsanwaltschaft zusammen."

Ein Muster der Nachlässigkeit?

Für kritische Beobachter reiht sich dieser Vorfall in eine lange Liste von Skandalen ein, die das einst so stolze deutsche Bankhaus in den vergangenen Jahren erschüttert haben. Von Cum-Ex-Geschäften über Libor-Manipulationen bis hin zu fragwürdigen Geschäften mit autoritären Regimen – die Deutsche Bank scheint ein Magnet für Ermittler zu sein. Dass ausgerechnet bei der Überwachung von Sanktionen gegen einen der bekanntesten Putin-Vertrauten geschlampt worden sein soll, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Kontrollmechanismen des Instituts.

Die Ermittlungen stehen noch am Anfang, doch eines ist bereits jetzt klar: Der Imageschaden für die Deutsche Bank ist immens – und die Frage, wie es um die Compliance-Kultur in Deutschlands größtem Geldhaus tatsächlich bestellt ist, wird sich nicht so schnell beantworten lassen.

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