
Geldentwertung frisst sich durch deutsche Haushalte: Die schleichende Enteignung geht weiter

Die Inflation in Deutschland erweist sich als weitaus hartnäckiger als von Politikern und Notenbankern versprochen. Während die Bundesregierung nicht müde wird, von wirtschaftlicher Stabilität zu schwadronieren, spüren die Bürger beim täglichen Einkauf eine ganz andere Realität. Die Teuerungsrate verharrt seit Monaten über der Zwei-Prozent-Marke – im November 2025 lag sie bei 2,3 Prozent. Doch diese nüchterne Zahl verschleiert das wahre Ausmaß der Kaufkraftzerstörung.
Die gefühlte Wahrheit: Siebenfach höher als die offizielle Statistik
Besonders entlarvend ist eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft: Die Befragten schätzten die Teuerungsrate 2024 auf sage und schreibe 15,3 Prozent – also rund siebenmal höher als die offiziell gemessenen 2,2 Prozent. Sind die Deutschen etwa alle paranoid? Mitnichten. Sie erleben schlicht die Realität an der Supermarktkasse, während Statistiker mit ihren Warenkörben jonglieren.
Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sind die Lebensmittelpreise in Deutschland laut Europäischer Zentralbank um über ein Drittel gestiegen. Ein Drittel! Das ist keine Inflation mehr, das ist systematische Vermögenszerstörung. Die sogenannte „Supermarkt-Inflation" trifft dabei jene am härtesten, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen.
Sauerkirschen, Schokolade und Kaffee: Der bittere Geschmack der Teuerung
Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes lesen sich wie ein Horrorkatalog für jeden Haushalt. Sauerkirschen verteuerten sich binnen eines Jahres um knapp 50 Prozent – angeblich wegen schlechter Ernten. Die Tafel Schokolade kostet ein Viertel mehr als im Vorjahr. Bohnenkaffee und Rinderhack stiegen um mehr als 22 Prozent. Wer sich fragt, warum das Familienbudget trotz gleichbleibendem Einkommen immer weniger hergibt, findet hier die Antwort.
Ja, es gab auch Preisrückgänge. Butter verbilligte sich um gut ein Fünftel, Olivenöl um 17 Prozent, Kartoffeln um 16 Prozent. Doch diese vereinzelten Lichtblicke ändern nichts am Gesamtbild einer schleichenden Enteignung der Sparer und Verbraucher.
Dienstleistungen explodieren – Personalmangel als Dauerbrenner
Besonders dramatisch entwickeln sich die Preise bei Dienstleistungen. Restaurantbesuche, Autoversicherungen, Pauschalreisen, Bahntickets – überall drehen die Anbieter an der Preisschraube. Die Begründung ist stets dieselbe: Personalmangel und Lohnsteigerungen. Was die Unternehmen verschweigen: Sie nutzen die inflationäre Grundstimmung geschickt aus, um ihre Margen zu verbessern.
„Der Rückgang der Inflationsrate in Deutschland verläuft etwas zäher als gedacht"
So formulierte es Bundesbank-Präsident Joachim Nagel jüngst mit der ihm eigenen Zurückhaltung. Übersetzt bedeutet das: Die Hoffnung auf schnelle Entspannung war naiv. Das ifo-Institut prognostiziert für 2026 eine Inflationsrate von 2,2 Prozent und für 2027 sogar 2,3 Prozent. Von einer Rückkehr zur Preisstabilität kann also keine Rede sein.
Die EZB und ihr fragwürdiges Zwei-Prozent-Ziel
Die Europäische Zentralbank betrachtet eine Inflationsrate von zwei Prozent als erstrebenswert. Angeblich sei dies notwendig, um die Konjunktur am Laufen zu halten. Was dabei gerne verschwiegen wird: Zwei Prozent Inflation bedeuten, dass sich die Kaufkraft des Geldes alle 35 Jahre halbiert. Das ist keine Stabilität – das ist programmierte Vermögensvernichtung.
Die wahren Leidtragenden dieser Politik sind die fleißigen Sparer, die für ihr Alter vorsorgen wollen. Während Aktionäre und Immobilienbesitzer von der Geldschwemme profitieren, werden jene bestraft, die ihr Geld auf dem Sparbuch oder Girokonto parken. Die Zinsen bleiben weit hinter der Inflation zurück – eine kalte Enteignung durch die Hintertür.
Was Verbraucher erwartet: Keine Besserung in Sicht
Die Prognosen für 2026 und darüber hinaus verheißen nichts Gutes. Der Preisdruck bei Dienstleistungen wird anhalten, die Energiepreise sinken kaum noch, und die politischen Rahmenbedingungen – man denke nur an das 500-Milliarden-Sondervermögen der neuen Bundesregierung – werden die Inflation weiter befeuern. Mehr Schulden bedeuten mehr Geld im Umlauf, und mehr Geld bedeutet weniger Kaufkraft für jeden einzelnen Euro.
Die Bürger reagieren bereits: Sparen und auf größere Anschaffungen verzichten, lautet das Credo. Doch genau das schwächt wiederum die Konjunktur – ein Teufelskreis, aus dem es unter den gegebenen politischen Bedingungen keinen Ausweg zu geben scheint.
Physische Edelmetalle als Schutzschild gegen die Geldentwertung
In Zeiten anhaltender Inflation und politischer Unsicherheit gewinnt der Schutz des eigenen Vermögens an Bedeutung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Sie können weder von Zentralbanken beliebig vermehrt noch durch politische Entscheidungen entwertet werden. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Anlageportfolio bieten sie einen bewährten Schutz gegen die schleichende Kaufkraftzerstörung.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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