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04.08.2025
12:33 Uhr

Gefälschte Arzneimittel: Wenn der Staat beim Schutz der Bürger versagt

Die Meldungen über gefälschte Medikamente häufen sich weltweit – und wieder einmal zeigt sich, dass staatliche Behörden ihrer Schutzfunktion nicht nachkommen können. Während die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jedes zehnte Arzneimittel eine Fälschung sei, boomt der Schwarzmarkt mit gefährlichen Nachahmungen. Besonders brisant: Die als "Abnehmspritzen" bekannten Präparate Ozempic, Wegovy und Zepbound werden massenhaft gefälscht und über dubiose Online-Kanäle vertrieben.

Das Versagen der Kontrollmechanismen

Was sich hier offenbart, ist ein Totalversagen staatlicher Aufsicht. Die Wirkstoffe Semaglutid und Tirzepatid, ursprünglich für Diabetiker entwickelt, haben einen regelrechten Hype ausgelöst. Menschen wollen um jeden Preis abnehmen – und kriminelle Netzwerke nutzen diese Verzweiflung gnadenlos aus. Die Folge: Lieferengpässe bei den echten Medikamenten und eine Flut von Fälschungen, die den Markt überschwemmen.

Besonders erschreckend ist die Dimension des Problems. In Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen, vor allem in Afrika und Asien, grassiert der Handel mit gefälschten Arzneimitteln. Doch auch in wohlhabenderen Staaten greifen Menschen zu unregulierten Produkten – ein Armutszeugnis für die Gesundheitssysteme, die ihre Bürger im Stich lassen.

Die gefährliche Grauzone des "Compounding"

In den USA hat sich eine besonders perfide Praxis etabliert: das sogenannte "Compounding", bei dem Apotheker eigene Medikamentenmischungen herstellen dürfen. Was als Notlösung bei Lieferengpässen gedacht war, entwickelte sich zu einem unkontrollierten Wildwuchs. Fitnessstudios und Wellness-Spas mischen munter Substanzen zusammen – ohne jegliche pharmazeutische Expertise. Die FDA musste schließlich die Notbremse ziehen, doch der Schaden war bereits angerichtet.

Saifuddin Ahmed von der Johns-Hopkins-Universität bringt es auf den Punkt: Ärzte verschreiben zwar Medikamente, kümmern sich aber nicht darum, wo ihre Patienten diese letztendlich beziehen. Ein fatales Versäumnis, das Leben kosten kann.

Die kriminellen Netzwerke florieren

Der Handel mit gefälschten Medikamenten ist längst zu einem Milliardengeschäft geworden. Europol konnte 2023 zwar fast 1300 Personen im Zusammenhang mit Arzneimittelkriminalität anklagen und Waren im Wert von 64 Millionen Euro beschlagnahmen – doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die wahren Drahtzieher operieren im Verborgenen, während ahnungslose Verbraucher ihr Leben riskieren.

Online-Shops locken mit vermeintlichen Schnäppchen, liefern dann aber Produkte mit Rechtschreibfehlern auf der Verpackung und falschen Inhaltsstoffen. Im besten Fall sind diese Präparate wirkungslos – im schlimmsten Fall lebensgefährlich. Die Behörden reagieren mit Kampagnen wie "BeSafeRx" in den USA, doch solche Maßnahmen wirken angesichts der Dimension des Problems wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ein Systemversagen mit Ansage

Was wir hier erleben, ist das Resultat einer Politik, die Bürger nicht mehr schützt. Während sich die Verantwortlichen in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimaneutralität verlieren, floriert die organisierte Kriminalität. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz mag zwar 500 Milliarden Euro für Infrastruktur bereitstellen – doch was nützen neue Straßen, wenn die Gesundheit der Bürger durch gefälschte Medikamente bedroht wird?

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA verweist auf Sicherheitsmerkmale und Registrierungspflichten – doch die Realität zeigt, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen. Kriminelle sind den Behörden stets einen Schritt voraus, während die Politik tatenlos zusieht.

Zeit für einen Kurswechsel

Es braucht dringend härtere Strafen für Arzneimittelfälscher und eine bessere internationale Zusammenarbeit. Statt Milliarden in fragwürdige Klimaprojekte zu pumpen, sollte die Regierung in die Sicherheit ihrer Bürger investieren. Die Kontrolle von Online-Apotheken muss verschärft, die Aufklärung der Bevölkerung intensiviert werden.

Gleichzeitig zeigt diese Krise einmal mehr, wie wichtig es ist, sein Vermögen breit zu streuen. Während das Vertrauen in staatliche Institutionen schwindet, gewinnen physische Werte an Bedeutung. Gold und Silber mögen keine Medikamente ersetzen können – aber sie bieten Sicherheit in unsicheren Zeiten, wenn selbst bei lebenswichtigen Arzneimitteln nicht mehr klar ist, was echt und was gefälscht ist.

"Wer Online-Medikamente aus nicht lizensierten und nicht regulierten Quellen kauft, setzt sich potenziell unsicheren Produkten aus"

Diese Warnung der FDA sollte jeden wachrütteln. Doch solange die Politik versagt und Kriminelle freie Hand haben, bleibt den Bürgern nur, selbst vorsichtig zu sein – und auf eine Regierung zu hoffen, die endlich wieder deutsche Interessen in den Vordergrund stellt.

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