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Kettner Edelmetalle
09.04.2026
10:17 Uhr

Gaspreise explodieren: Neukunden zahlen so viel wie seit drei Jahren nicht mehr

Während die Bundesregierung nicht müde wird, den Bürgern eine rosige Energiezukunft zu versprechen, spricht die Realität an den Gaszählern eine gänzlich andere Sprache. Die Gaspreise für Neukunden haben laut dem Vergleichsportal Verivox mit rund 10,9 Cent pro Kilowattstunde ein Dreijahreshoch erreicht. Ein vergleichbares Niveau habe man zuletzt im März 2023 gesehen – also mitten in den Nachwehen der Energiekrise, die Deutschland ohnehin an den Rand seiner Belastbarkeit gebracht hatte.

Der Irankrieg als Preistreiber

Die Ursache für den dramatischen Anstieg ist schnell benannt: der Irankrieg. Seit Beginn der militärischen Eskalation seien die Gaspreise im Großhandel um nahezu 60 Prozent in die Höhe geschossen. Ende Februar notierten sie noch bei rund 34 Euro je Megawattstunde. Am 7. April waren es bereits 54 Euro – ein Anstieg, der sich unmittelbar auf die Endverbraucherpreise durchschlägt.

Zwar sorgten die von US-Präsident Donald Trump verkündete zweiwöchige Waffenruhe am 8. April für eine leichte Entspannung auf 46 Euro je Megawattstunde. Doch wer glaubt, damit sei das Schlimmste überstanden, der irrt gewaltig. Die geopolitische Lage bleibt fragil, die Waffenruhe wackelig – und die deutschen Verbraucher sitzen einmal mehr in der Falle.

Keine schnelle Erholung in Sicht

Verivox-Energieexperte Thorsten Storck dämpfte jegliche Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zu den Preisen von vor dem Konflikt. Die Lieferwege seien lange unterbrochen gewesen, die Infrastruktur teilweise zerstört. Man könne schlicht nicht davon ausgehen, dass die Energiepreise in absehbarer Zeit wieder das Niveau von Februar erreichen würden. Eine ernüchternde Prognose, die freilich niemanden überraschen dürfte, der die deutsche Energiepolitik der vergangenen Jahre mit wachen Augen verfolgt hat.

Deutschlands selbstverschuldete Verwundbarkeit

Man muss kein Energieexperte sein, um zu erkennen, dass Deutschland sich durch jahrelange ideologiegetriebene Energiepolitik in eine beispiellose Abhängigkeit manövriert hat. Der überhastete Atomausstieg, die einseitige Fixierung auf erneuerbare Energien bei gleichzeitiger Vernachlässigung einer verlässlichen Grundlastversorgung, die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines – all das hat dazu geführt, dass jede geopolitische Krise die deutschen Verbraucher mit voller Wucht trifft. Während Frankreich seine Kernkraftwerke weiterbetreibt und andere Nationen pragmatisch auf einen breiten Energiemix setzen, steht Deutschland bei jedem internationalen Konflikt mit dem Rücken zur Wand.

Storck riet Verbrauchern, einen Anbieterwechsel zu prüfen. Die Unterschiede zwischen den Tarifen seien nach wie vor erheblich, insbesondere im Vergleich zur Grundversorgung. Zudem empfahl er Tarife mit Preisgarantie, um sich gegen weitere mögliche Preissteigerungen abzusichern. Ein Ratschlag, der angesichts der geopolitischen Unwägbarkeiten durchaus vernünftig klingt – aber letztlich nur Symptombekämpfung darstellt.

Die Zeche zahlt der Bürger – wie immer

Es ist ein Muster, das sich in Deutschland mit ermüdender Regelmäßigkeit wiederholt: Politische Fehlentscheidungen werden getroffen, die Konsequenzen tragen die Bürger. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar vollmundig Besserung versprochen, doch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur wird die Inflation eher befeuern als bremsen. Und während die Energiepreise steigen, wächst auch die Zahl der Firmenpleiten – im ersten Quartal 2026 sogar über das Niveau der Finanzkrise 2009 hinaus.

Wer sein Vermögen in diesen turbulenten Zeiten schützen möchte, sollte über eine breite Diversifikation nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich historisch als verlässlicher Inflationsschutz und Krisenwährung bewährt – gerade dann, wenn Energiepreise explodieren und das Vertrauen in politische Lösungen schwindet, können sie als stabilisierender Anker im Portfolio dienen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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