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Kettner Edelmetalle
20.03.2026
17:24 Uhr

Friedensgespräche für die Ukraine auf Eis gelegt – der Iran-Krieg verschlingt alle diplomatische Energie

Was viele Beobachter seit Wochen befürchtet hatten, ist nun offiziell: Die trilateralen Friedensgespräche zwischen Russland, der Ukraine und den Vereinigten Staaten sind ausgesetzt – und zwar auf unbestimmte Zeit. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte am Donnerstag, dass die Arbeit der trilateralen Gruppe zu Sicherheitsfragen faktisch zum Erliegen gekommen sei. Der Grund? Washingtons Aufmerksamkeit ist vollständig vom eskalierenden Konflikt im Nahen Osten absorbiert.

Trumps „Operation Epic Fury" verdrängt die Ukraine von der Agenda

Seit dem Beginn von Trumps militärischer Offensive gegen den Iran, die mittlerweile in ihre dritte Woche geht, hat sich das geopolitische Koordinatensystem dramatisch verschoben. Das letzte Treffen der drei Parteien fand noch im Februar in Genf statt – kurz bevor der Iran-Konflikt eskalierte. Eine für den 5. März in Abu Dhabi angesetzte Verhandlungsrunde wurde verschoben, als iranische Vergeltungsschläge den Persischen Golf erschütterten. Seitdem herrscht diplomatische Funkstille.

Man muss kein Zyniker sein, um die bittere Ironie zu erkennen: Jener Donald Trump, der im Wahlkampf vollmundig versprochen hatte, den Ukraine-Krieg „innerhalb von 24 Stunden" zu beenden, führt nun selbst einen Krieg, der genau diese Friedensbemühungen torpediert. Ein regionaler Journalist kommentierte treffend, dass sowohl Moskau als auch Kiew insgeheim erleichtert sein dürften, „die Scharade beenden zu können".

Moskau rückt vor, Kiew bleibt hart

Während die Diplomatie pausiert, schaffen Russlands Streitkräfte im Osten der Ukraine Fakten. Allein in den ersten beiden Märzwochen meldete Moskau die Einnahme von zwölf Siedlungen. Die vollständige Kontrolle über den Donbass – eines der erklärten Kernziele von Putins „Spezieller Militäroperation" – rückt damit in greifbare Nähe.

Wolodymyr Selenskyj signalisierte zwar grundsätzliche Bereitschaft, den diplomatischen Prozess wiederaufzunehmen, sobald es die Sicherheitslage und der politische Kontext erlaubten. Gleichzeitig erteilte er territorialen Zugeständnissen eine klare Absage. Man könne der russischen Seite schlicht nicht vertrauen, so der ukrainische Präsident. Trotz aller bisherigen Zusagen habe sich die Aggression nur intensiviert.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow konterte erwartungsgemäß scharf: Die Ukraine sei nicht bereit für Friedensverhandlungen, und der Kreml werde die Ziele der Militäroperation am Boden weiterverfolgen. Ein klassisches diplomatisches Patt – nur dass diesmal niemand mehr am Verhandlungstisch sitzt.

Sanktionslockerungen als stilles Zugeständnis

Bemerkenswert ist, dass Washington im Zuge der Neuausrichtung seiner Prioritäten bereits einige Sanktionen gegen russische Öltransporte nach Indien gelockert hat. Dies dürfte als stilles Signal an Moskau zu verstehen sein – eine Art geopolitischer Tauschhandel, bei dem die Ukraine zunehmend zum Bauernopfer wird. Für die Menschen in der Ostukraine, die seit über drei Jahren unter dem Krieg leiden, ist dies eine bittere Nachricht.

Europa steht wieder einmal hilflos daneben

Und wo bleibt Europa in diesem geopolitischen Schachspiel? Einmal mehr offenbart sich die strategische Ohnmacht des Kontinents. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz, die sich mit einem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung wappnen will, hat bislang keine eigenständige diplomatische Initiative für die Ukraine auf den Weg gebracht. Stattdessen bindet man sich weiter an Washington – an ein Washington, das gerade ganz andere Prioritäten setzt.

Die Aussetzung der Friedensgespräche sollte jedem europäischen Politiker als Weckruf dienen. Solange Europa keine eigene sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit entwickelt, bleibt es Spielball amerikanischer Interessen. Ob diese Erkenntnis in Berlin, Paris oder Brüssel jemals zu konkretem Handeln führt, darf allerdings bezweifelt werden. Die Geschichte lehrt uns: Europa reagiert – es agiert selten.

Für die Bürger bedeutet diese Entwicklung vor allem eines: weitere Unsicherheit. Die geopolitischen Verwerfungen – vom Ukraine-Krieg über den Iran-Konflikt bis hin zu den massiven Zollerhöhungen der Trump-Administration – treiben die globale Instabilität auf ein Niveau, das seit dem Kalten Krieg nicht mehr erreicht wurde. In solchen Zeiten erweisen sich physische Edelmetalle wie Gold und Silber einmal mehr als verlässlicher Anker der Vermögenssicherung. Wer sein Portfolio gegen geopolitische Schocks absichern möchte, sollte die Beimischung physischer Edelmetalle ernsthaft in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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