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Kettner Edelmetalle
04.02.2026
12:17 Uhr

Fidelity-Fondsmanager verkaufte Gold vor dem Crash – und will jetzt wieder einsteigen

Fidelity-Fondsmanager verkaufte Gold vor dem Crash – und will jetzt wieder einsteigen

Die Edelmetallmärkte erleben turbulente Zeiten, doch inmitten des Chaos zeigt sich einmal mehr: Gold bleibt das Anker-Investment für kluge Anleger. Während der Goldpreis innerhalb weniger Tage von über 5.500 Dollar auf gut 4.400 Dollar abstürzte, standen in Singapur Menschen Schlange, um physisches Gold zu erwerben. Ein bemerkenswertes Zeichen echter Nachfrage – und ein Beleg dafür, dass der kleine Privatanleger oftmals instinktiv richtig handelt, während die großen Institutionen noch zögern.

Der spektakuläre Timing-Coup eines Fidelity-Managers

George Efstathopoulos, Portfoliomanager bei Fidelity International, gelang ein Kunststück, von dem viele Anleger nur träumen können. Wenige Tage vor dem größten Kursrückgang des Edelmetalls seit vier Jahrzehnten verkaufte er einen Großteil seiner Goldbestände. Von rund fünf Prozent Goldanteil reduzierte er sein Engagement auf etwa drei Prozent – und realisierte damit Gewinne, bevor der Markt einbrach.

Doch nun bereitet sich der erfahrene Fondsmanager darauf vor, wieder zu kaufen. In einem Interview äußerte er sich unmissverständlich: Bei einer weiteren Korrektur von fünf bis sieben Prozent werde er zuschlagen. Die Begründung ist ebenso simpel wie überzeugend – ein Großteil der spekulativen Übertreibungen sei aus dem Markt verschwunden, während die strukturellen mittelfristigen Treiber weiterhin intakt seien.

Was den Goldpreis zum Absturz brachte

Der Einbruch am Freitag wurde durch Befürchtungen ausgelöst, dass Kevin Warsh – von einigen Marktteilnehmern als geldpolitischer Falke eingestuft – zum Vorsitzenden der US-Notenbank ernannt werden könnte. Eine solche Personalie würde möglicherweise eine straffere Geldpolitik bedeuten, was traditionell als negativ für Gold gilt. Doch diese kurzfristigen Verwerfungen ändern nichts an den fundamentalen Rahmenbedingungen.

Efstathopoulos, der bei Fidelity für die Überwachung von Einkommens- und Wachstumsstrategien in Höhe von rund drei Milliarden US-Dollar mitverantwortlich ist, benennt die entscheidenden Faktoren klar: Die Inflation halte weiterhin an, der schwache Dollar wirke als zusätzlicher Treiber. Hinzu kämen massive Käufe durch Zentralbanken und eine zunehmende Diversifizierung der Anleger weg von US-Vermögenswerten.

Zentralbanken setzen verstärkt auf Gold

Eine vom Think Tank „Official Monetary and Financial Institutions Forum" veröffentlichte Umfrage offenbart eine bemerkenswerte Entwicklung: Mehr als 50 Prozent der Zentralbanken weltweit beabsichtigen, ihre Reserven aufzubauen, um ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken. Die Nachfrage nach Gold als Absicherung steigt dabei kontinuierlich an. Dies ist kein Zufall, sondern eine direkte Reaktion auf die zunehmende Unsicherheit im globalen Finanzsystem.

„Gold ist sinnvoll, weil es aus Diversifikationsgründen einfach zu einem robusteren Portfolio beiträgt."

Mit diesen Worten fasst Efstathopoulos zusammen, was erfahrene Anleger längst wissen. Der Fondsmanager plant, den Anteil von Goldbarren in seinem Fonds wieder auf etwa fünf Prozent zu erhöhen. Seine Strategie ist dabei denkbar einfach: Bei Kursrückgängen kaufen.

Deutsche Bank hält an bullischer Prognose fest

Efstathopoulos ist keineswegs allein mit seiner optimistischen Einschätzung. Die Deutsche Bank hält an ihrer Prognose fest, dass Gold auf 6.000 Dollar pro Unze steigen wird. Auch andere Banken zeigen sich zuversichtlich. Das Edelmetall hat sich dank der Käufer, die nach dem historischen Preisverfall aufgetaucht sind, bereits zwei Tage in Folge erholt und notiert wieder über 5.000 Dollar.

Betrachtet man die langfristige Entwicklung, relativiert sich der jüngste Einbruch ohnehin erheblich. Seit der Jahrtausendwende, als Gold noch bei rund 250 Dollar notierte, steht das Edelmetall mit gut 1.900 Prozent im Plus. Der übergeordnete Trend bleibt damit ungebrochen intakt.

Physisches Gold als Fundament der Vermögenssicherung

Die Ereignisse der vergangenen Tage unterstreichen einmal mehr die Bedeutung physischer Edelmetalle als Bestandteil eines ausgewogenen Anlageportfolios. Während Papiergold und spekulative Positionen in Krisenzeiten schnell liquidiert werden können, bietet physisches Gold eine greifbare Sicherheit, die keine Gegenparteirisiken kennt. In Zeiten, in denen Zentralbanken weltweit ihre Goldreserven aufstocken und die Inflation hartnäckig bleibt, erscheint eine Beimischung von Edelmetallen zur Vermögenssicherung sinnvoller denn je.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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