
Familienkrach im Weißen Haus: Trump Jr. stellt sich gegen Iran-Krieg!

Der Riss geht mitten durch die Präsidentenfamilie. Donald Trump Jr., ältester Sohn des US-Präsidenten, soll den Krieg gegen den Iran von Anfang an abgelehnt und seinem Vater das auch persönlich gesagt haben. Das berichtet das US-Magazin The Atlantic unter Berufung auf zwei anonyme Quellen, die direkt mit ihm gesprochen haben sollen.
Öffentlich schweigt der Sohn. Hinter verschlossenen Türen soll er aber immer wieder Zweifel an dem Militäreinsatz angemeldet haben, der inzwischen fast acht Monate andauert.
Loyal nach außen, kritisch nach innen
Laut dem Bericht reicht der Streit bis zum Beginn des Konflikts zurück. Medienberichten zufolge brach der Krieg Ende Februar 2026 aus. Schon damals soll Trump Jr. seine Bedenken direkt beim Präsidenten vorgebracht haben. Eine Person aus seinem Umfeld sagte dem Magazin sinngemäß:
„Don hat seine Ansichten zu dem Thema für sich behalten, weil er bei einer Frage wie dieser niemals öffentlich mit seinem Vater brechen würde – aber ich kann mir niemanden vorstellen, der Don kennt und von seiner persönlichen Haltung überrascht wäre.“
Ein Sprecher von Trump Jr. wollte den Bericht nicht kommentieren. Dementiert hat er ihn aber auch nicht. Das sagt einiges.
Das gebrochene Versprechen der MAGA-Bewegung?
Überraschend wäre die Haltung tatsächlich nicht. Kaum jemand hat Donald Trump so laut als den Präsidenten gefeiert, der Amerika aus teuren Kriegen heraushält, wie sein eigener Sohn. Gerade der Nahe Osten galt im MAGA-Lager lange als Sinnbild für Washingtons kostspielige Abenteuer – von Irak bis Afghanistan, mit Billionen Dollar Kosten und Tausenden toten Soldaten.
Und jetzt? Jetzt führt ausgerechnet der Mann, der „America First“ versprach, selbst einen Krieg in der Region. Die mutmaßliche Kritik des Sohnes zeigt, wie tief die Spaltung in der Bewegung inzwischen reicht. Prominente konservative Stimmen, Medienberichten zufolge etwa der Kommentator Tucker Carlson, fragen offen, ob dieser Einsatz noch zu den Wahlkampfversprechen passt.
Die Zahlen sind verheerend
Für die Republikaner wird der Krieg kurz vor den Zwischenwahlen im November zur Belastung. Nach einer Umfrage des Pew Research Center vom Oktober lehnen 65 Prozent der Amerikaner den Umgang der Regierung mit dem Konflikt ab, nur 33 Prozent sind zufrieden. Im März lag die Ablehnung noch bei 61 Prozent.
- Nur noch 34 Prozent halten den Militäreinsatz laut Pew grundsätzlich für richtig.
- 47 Prozent rechnen damit, dass der Krieg noch länger als ein Jahr dauert.
- In einer Reuters/Ipsos-Umfrage fiel Trumps Zustimmung zuletzt auf einen Rekordtiefstand von 31 Prozent.
Spritpreise als politischer Sprengsatz
Was die Amerikaner besonders umtreibt, ist ihr Geldbeutel. Die Benzinpreise steigen, der wirtschaftliche Druck wächst. Schon im Frühjahr war laut Pew der Spritpreis die größte Sorge der Bürger rund um den Krieg. Die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Ölrouten der Welt, ist seitdem ein ständiger Krisenherd.
Auch Deutschland bleibt davon nicht verschont. Teureres Öl landet über Energiepreise und Inflation früher oder später bei Verbrauchern und Betrieben, und die sind von Berlins Energiepolitik ohnehin schon reichlich gebeutelt.
Was das für Anleger bedeutet
Ein Krieg ohne absehbares Ende, ein Präsident im Umfragetief, ein zerstrittenes Regierungslager in Washington: Solche Unsicherheit ist seit jeher die Stunde der Krisenwährung Gold. Wer sein Vermögen gegen politische Schocks und Inflation absichern will, kann physische Edelmetalle als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio in Betracht ziehen.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser sollte selbst recherchieren und ist für seine Anlageentscheidungen allein verantwortlich.

Als PDF in wenigen Sekunden per E-Mail.
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik











