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10.03.2026
18:05 Uhr

Europäischer Verdienstorden für Merkel: Brüsseler Selbstbeweihräucherung auf Kosten der Glaubwürdigkeit

Europäischer Verdienstorden für Merkel: Brüsseler Selbstbeweihräucherung auf Kosten der Glaubwürdigkeit

Man reibt sich verwundert die Augen. Das EU-Parlament hat beschlossen, Angela Merkel – jene Kanzlerin, die Deutschland in 16 Regierungsjahren wirtschaftlich, gesellschaftlich und sicherheitspolitisch an den Rand des Abgrunds geführt hat – mit dem neu geschaffenen Europäischen Verdienstorden auszuzeichnen. Gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem ehemaligen polnischen Präsidenten Lech Walesa soll Merkel als „verdienstvolles Mitglied" dieses Ordens geehrt werden. Die Bekanntgabe erfolgte durch EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola von der EVP-Fraktion.

Merkels „Verdienste" – eine Frage der Perspektive

„Mit dem Europäischen Verdienstorden ehren wir diejenigen, die nicht nur an Europa geglaubt haben, sondern auch zu seinem Aufbau beigetragen haben", erklärte Metsola bei der feierlichen Verkündung. Europa sei schon immer von Menschen aufgebaut worden, die „Gräben überbrückt, Barrieren überwunden, Diktaturen gestürzt und Krisen bewältigt" hätten. Schöne Worte. Doch wer die Bilanz der Merkel-Ära nüchtern betrachtet, dem dürfte bei dieser Lobhudelei der Atem stocken.

Welche Gräben hat Angela Merkel überbrückt? Die unkontrollierte Grenzöffnung im Jahr 2015, die Millionen von Menschen nach Europa strömen ließ und deren Folgen Deutschland bis heute in Form von explodierender Kriminalität, überlasteten Sozialsystemen und einer tief gespaltenen Gesellschaft zu spüren bekommt? Oder meint man vielleicht die energiepolitische Geisterfahrt – den überhasteten Atomausstieg, der Deutschland in eine fatale Abhängigkeit von russischem Gas trieb und die Energiepreise in schwindelerregende Höhen katapultierte? Verdient das einen Orden?

Die illustre Gesellschaft der Geehrten

Neben den drei „verdienstvolle Mitgliedern" wurde eine ganze Reihe weiterer Persönlichkeiten zu „ehrenhaften Mitgliedern" des Ordens ernannt. Darunter befinden sich der ehemalige litauische Präsident Valdas Adamkus, der frühere polnische Ministerpräsident Jerzy Buzek, Finnlands Ex-Präsident Sauli Niinistö, Moldaus Präsidentin Maia Sandu sowie – man höre und staune – der ehemalige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Jener Trichet also, unter dessen Ägide die Europäische Zentralbank begann, die Geldschleusen zu öffnen und damit den Grundstein für die schleichende Enteignung europäischer Sparer legte. Auch der ehemalige österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär des Heiligen Stuhls, finden sich auf der Liste.

Besonders kurios mutet die Aufnahme der Mitglieder der irischen Rockband U2 an – Paul David Hewson (besser bekannt als Bono), David Howell Evans, Adam Charles Clayton und Laurence Joseph Mullen Junior. Offenbar reicht es heutzutage, lautstark über Weltverbesserung zu singen, um von Brüssel mit einem Verdienstorden bedacht zu werden. Ergänzt wird das Ensemble durch den griechisch-nigerianischen Basketballspieler Giannis Antetokounmpo, den spanisch-amerikanischen Koch Jose Andres sowie die ukrainische Menschenrechtsanwältin Oleksandra Matviichuk.

Ein Orden als politisches Instrument

Was auf den ersten Blick wie eine harmlose Ehrung wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als geschickt inszeniertes politisches Manöver. Die Auswahl der Geehrten folgt einem klaren Narrativ: Pro-europäisch, transatlantisch orientiert und stets auf Linie. Kritische Stimmen, die etwa die zunehmende Zentralisierung der EU, den schleichenden Souveränitätsverlust der Nationalstaaten oder die desaströse Migrationspolitik hinterfragen, sucht man auf dieser Liste vergeblich.

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet Angela Merkel – deren politisches Erbe in Deutschland mittlerweile von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung äußerst kritisch bewertet wird – von der Brüsseler Blase mit höchsten Ehren bedacht werden soll. Während deutsche Bürger unter den Spätfolgen ihrer Politik leiden, während die Kriminalität Rekordwerte erreicht und die Wirtschaft stagniert, feiert sich das europäische Establishment gegenseitig. Man könnte fast meinen, der Orden sei weniger eine Auszeichnung für tatsächliche Verdienste als vielmehr ein Treueschwur unter Gleichgesinnten.

Die Schadensbilanz bleibt

Kein Orden der Welt kann über die Realität hinwegtäuschen. Die Merkel-Jahre haben Deutschland nachhaltig verändert – und zwar nicht zum Besseren. Die Infrastruktur verfällt, die Bundeswehr ist kaum einsatzfähig, die Bildungsstandards sinken, und das einst so stolze Industrieland verliert im internationalen Wettbewerb zunehmend den Anschluss. Dass die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz nun ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auflegen muss, um die marode Infrastruktur notdürftig zu flicken, spricht Bände über den tatsächlichen Zustand, in dem Merkel das Land hinterlassen hat.

Für viele Deutsche dürfte diese Ordensverleihung daher wie blanker Hohn wirken. Während sie die Zeche für 16 Jahre Stillstand und Fehlentscheidungen zahlen, wird die Verantwortliche in Brüssel gefeiert. Es ist ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte der Selbstbeweihräucherung einer politischen Klasse, die den Kontakt zur Lebensrealität der Menschen längst verloren hat. Der Europäische Verdienstorden mag neu sein – die Methode, sich gegenseitig auf die Schulter zu klopfen, ist es gewiss nicht.

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