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06.08.2025
06:58 Uhr

EU-Gesundheitspolitik im Würgegriff der Pharmalobby: Während Patienten auf Ärzte warten, plant Brüssel neue Milliardengeschenke

Die Europäische Union hat ihre Prioritäten offenbar endgültig verloren. Während in deutschen Krankenhäusern Notaufnahmen schließen, Patienten monatelang auf Facharzttermine warten und das Pflegepersonal am Limit arbeitet, präsentiert die dänische EU-Ratspräsidentschaft ein Gesundheitsprogramm, das sich wie eine Wunschliste der Pharmaindustrie liest. Der österreichische FPÖ-Europaabgeordnete Gerald Hauser bringt es auf den Punkt: Die EU-Gesundheitspolitik sei zu einem reinen Geschäftsmodell für Pharmakonzerne verkommen.

Alarmierende Zahlen: Der Kollaps steht bevor

Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Bereits heute fehlen in der Europäischen Union 1,2 Millionen Ärzte, Pflegekräfte und Hebammen. Bis 2030 könnte sich diese Zahl auf über vier Millionen mehr als verdreifachen. Diese erschreckenden Zahlen stammen nicht etwa von Kritikern der EU-Politik, sondern aus einem offiziellen EU-Bericht. Doch anstatt diese existenzielle Krise anzugehen, beschäftigt sich Brüssel lieber mit neuen Arzneimittelpaketen und der Förderung der Biowissenschaften – Bereiche, die vor allem den Gewinnmargen der Pharmariesen zugutekommen.

Hauser stellte im EU-Gesundheitsausschuss die entscheidende Frage an die dänische Gesundheitsministerin: Wer solle denn in Zukunft überhaupt noch Medikamente verschreiben, wenn das medizinische Personal fehle? Eine Antwort, die über Worthülsen hinausgeht, blieb die Ministerin offenbar schuldig.

Digitalisierung als Heilsversprechen? Ein gefährlicher Irrweg

Die Antwort der EU-Kommission auf den dramatischen Personalmangel im Gesundheitswesen mutet geradezu zynisch an: Mehr Digitalisierung soll es richten. Doch kann eine App den Hausarzt ersetzen? Kann ein Algorithmus die Hand einer Pflegekraft halten? Die Technokraten in Brüssel scheinen tatsächlich zu glauben, dass sich menschliche Zuwendung und ärztliche Expertise durch Bits und Bytes ersetzen lassen.

"Die EU verfehlt mit ihrer pharmaindustrie-fixierten Gesundheitspolitik die wahren Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Gesundheitspolitik darf nie ein Geschäftsmodell für die Pharmaindustrie sein. Im Mittelpunkt müssen wieder die Menschen stehen – nicht der Gewinn der Pharmakonzerne!"

Diese klaren Worte Hausers treffen den Nagel auf den Kopf. Der geplante "Digitalisierungswahnsinn", wie er es treffend formuliert, führe zu einer Entmenschlichung der Gesundheitsversorgung. Patienten wollten auch in Zukunft von Menschen behandelt werden, nicht von Maschinen.

Die wahren Profiteure der EU-Gesundheitspolitik

Während die Bürger Europas unter der mangelhaften Gesundheitsversorgung leiden, reiben sich die Pharmakonzerne die Hände. Die von der dänischen Ratspräsidentschaft vorgestellten Schwerpunkte lesen sich wie eine Einladung zum großen Kassensturz: Neue Arzneimittelpakete bedeuten neue Absatzmärkte, die Förderung der Biowissenschaften verspricht lukrative Forschungsgelder, und die Digitalisierung eröffnet völlig neue Geschäftsfelder für Tech-Giganten und Pharmaunternehmen gleichermaßen.

Diese unheilige Allianz zwischen EU-Bürokratie und Pharmaindustrie ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis jahrelanger Lobbyarbeit und einer Politik, die sich mehr um Konzerninteressen als um das Wohl der Bürger kümmert. Die Corona-Jahre haben diese Verflechtungen schonungslos offengelegt – und dennoch macht Brüssel unbeirrt weiter.

Deutschland als warnendes Beispiel

Ein Blick nach Deutschland zeigt, wohin diese verfehlte Politik führt. Krankenhäuser werden geschlossen, weil sie nicht profitabel genug sind. Landärzte finden keine Nachfolger. In den Notaufnahmen herrscht Chaos, weil die Hausarztversorgung zusammenbricht. Gleichzeitig explodieren die Ausgaben für Medikamente Jahr für Jahr. Die Pharmaindustrie verdient prächtig, während die Versorgungsqualität stetig sinkt.

Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar vollmundig Verbesserungen versprochen, doch die bisherigen Maßnahmen beschränken sich auf kosmetische Korrekturen. Das grundlegende Problem – die Ausrichtung des Gesundheitssystems an Profitinteressen statt an Patientenbedürfnissen – wird nicht angegangen. Im Gegenteil: Mit dem geplanten 500-Milliarden-Sondervermögen drohen weitere Milliarden in den Taschen der Pharmalobby zu verschwinden.

Zeit für einen Kurswechsel

Gerald Hausers Kritik ist mehr als berechtigt. Die EU-Gesundheitspolitik braucht dringend eine Kehrtwende. Statt immer neue Geschenke für die Pharmaindustrie zu schnüren, müsste Brüssel endlich die drängenden Probleme angehen: Wie bekommen wir mehr Menschen in Pflegeberufe? Wie machen wir den Arztberuf wieder attraktiv? Wie stellen wir sicher, dass auch in ländlichen Regionen eine vernünftige medizinische Versorgung gewährleistet ist?

Diese Fragen erfordern unbequeme Antworten und mutige Entscheidungen. Sie erfordern eine Politik, die sich nicht von Lobbyisten leiten lässt, sondern das Wohl der Bürger in den Mittelpunkt stellt. Doch davon ist die aktuelle EU-Führung offenbar meilenweit entfernt.

Die Bürger Europas verdienen eine Gesundheitspolitik, die ihren Namen verdient. Eine Politik, die Menschen heilt statt Konzernbilanzen. Eine Politik, die auf menschliche Zuwendung setzt statt auf kalte Algorithmen. Es ist höchste Zeit, dass sich mehr Politiker wie Gerald Hauser finden, die den Mut haben, diese unbequemen Wahrheiten auszusprechen und für einen echten Kurswechsel zu kämpfen. Denn am Ende geht es um nichts Geringeres als um unsere Gesundheit – und die sollte niemals zum Spielball von Konzerninteressen werden.

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