
EU-Chefdiplomatin Kallas heizt Ukraine-Konflikt weiter an: Angriffe auf russisches Kernland sollen legitimiert werden
Die neue EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas scheint entschlossen, den Ukraine-Konflikt weiter zu eskalieren, statt auf diplomatische Lösungen zu setzen. In einem Interview mit der "Welt" sprach sich die estnische Politikerin dafür aus, dass die Ukraine mit westlichen Waffen auch Ziele tief im russischen Hinterland angreifen dürfe. "Militärische Flugplätze und Munitionsdepots auch hunderte Kilometer hinter der Front auf russischem Gebiet sind legitime Ziele", erklärte Kallas vor dem Treffen der EU-Außen- und Verteidigungsminister in Kopenhagen.
Gefährliche Eskalationsspirale ohne Friedensperspektive
Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Konflikt bereits seit über drei Jahren andauert und Hunderttausende Menschenleben gefordert hat. Statt endlich ernsthafte Friedensverhandlungen zu fördern, gießt die EU-Chefdiplomatin weiteres Öl ins Feuer. Kallas beruft sich dabei auf das Völkerrecht und das "Recht der Ukraine, sich zu verteidigen". Doch wo bleibt die Verantwortung Europas, auf eine diplomatische Lösung hinzuarbeiten?
Die Geschichte lehrt uns, dass militärische Eskalationen selten zu dauerhaftem Frieden führen. Vielmehr droht eine weitere Verschärfung des Konflikts, die ganz Europa in einen größeren Krieg hineinziehen könnte. Während normale Bürger unter explodierenden Energiepreisen und Inflation leiden, scheinen manche Politiker in Brüssel die Realitäten aus den Augen verloren zu haben.
Washington bremst - Brüssel prescht vor
Interessanterweise zeigt sich Washington in dieser Frage zurückhaltender als Brüssel. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" blockiert das US-Verteidigungsministerium seit Monaten den Einsatz von Raketen mit größerer Reichweite für Angriffe auf russisches Territorium. Selbst der ehemalige US-Präsident Joe Biden war - mit wenigen Ausnahmen wie in der russischen Region Kursk - vorsichtig bei der Freigabe weitreichender Waffen für Angriffe auf russischen Boden.
Diese amerikanische Zurückhaltung hat gute Gründe: Die Gefahr einer unkontrollierbaren Eskalation ist real. Wenn westliche Waffen systematisch gegen Ziele tief im russischen Kernland eingesetzt würden, könnte dies als direkter NATO-Angriff interpretiert werden - mit unabsehbaren Folgen für den Weltfrieden.
Die wahren Leidtragenden: Europas Bürger
Während Politiker wie Kallas martialische Rhetorik pflegen, zahlen die europäischen Bürger den Preis für diese verfehlte Politik. Die Sanktionen gegen Russland haben zu einer Energiekrise geführt, die Millionen von Haushalten in die Armut treibt. Die Inflation frisst die Ersparnisse auf, und die Wirtschaft stagniert. Gleichzeitig fließen Milliarden an Steuergeldern in Waffenlieferungen, während Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur verfallen.
Es drängt sich die Frage auf: Wessen Interessen vertritt die EU-Außenpolitik eigentlich? Die der europäischen Bürger, die sich Frieden und Wohlstand wünschen? Oder die einer kleinen Elite, die von Konflikten und Rüstungsgeschäften profitiert?
Zeit für einen Kurswechsel
Europa braucht dringend eine Rückkehr zu einer vernunftgeleiteten Außenpolitik. Statt immer neue Eskalationsstufen zu zünden, sollten alle Anstrengungen auf eine diplomatische Lösung gerichtet werden. Die Geschichte zeigt: Kriege werden am Verhandlungstisch beendet, nicht auf dem Schlachtfeld.
Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz täte gut daran, sich von solchen gefährlichen Eskalationsphantasien zu distanzieren. Deutschland hat als größte Volkswirtschaft Europas eine besondere Verantwortung für Frieden und Stabilität auf unserem Kontinent. Diese Verantwortung sollte nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr die Weisheit, einen Teil seines Vermögens in krisensicheren Sachwerten wie physischen Edelmetallen anzulegen. Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als Wertspeicher in Krisenzeiten bewährt - eine Eigenschaft, die angesichts der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten wichtiger denn je erscheint.

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