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08.01.2026
16:18 Uhr

Eskalation im Nahen Osten: Iran droht mit Präventivschlag nach Morddrohungen aus Washington

Eskalation im Nahen Osten: Iran droht mit Präventivschlag nach Morddrohungen aus Washington

Die ohnehin explosive Lage im Nahen Osten spitzt sich dramatisch zu. Der iranische Militärchef Amir Hatami warnte am Mittwoch unmissverständlich vor einem möglichen Präventivschlag gegen Israel – eine Reaktion auf die zunehmend aggressive Rhetorik aus Tel Aviv und Washington. Was sich hier zusammenbraut, könnte die gesamte Region in einen verheerenden Konflikt stürzen.

Lindsey Grahams Morddrohung als Zündschnur

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham setzte mit seinen Äußerungen bei Fox News einen neuen Tiefpunkt der diplomatischen Eskalation. Seine Worte waren unmissverständlich: Sollten die iranischen Behörden weiterhin Proteste unterdrücken, werde Präsident Donald Trump den Obersten Führer Ali Khamenei „ermorden lassen". Graham formulierte es mit erschreckender Direktheit: „Wenn ihr weiter eure Leute tötet, werdet ihr tot aufwachen."

Solche Aussagen eines hochrangigen US-Senators sind mehr als bloße Rhetorik – sie sind eine offene Kriegserklärung. Der Iran betrachtet diese Drohungen keineswegs als leere Worte. Der Oberste Nationale Verteidigungsrat Teherans stellte klar, dass man sich nicht auf rein reaktive Maßnahmen beschränken werde. Vielmehr betrachte man „eindeutige Anzeichen einer Bedrohung als Teil der umfassenderen Sicherheitsgleichung".

Militärische Bereitschaft auf Rekordniveau

Kommandeur Hatami ließ keinen Zweifel an der Entschlossenheit seines Landes aufkommen. Die Bereitschaft der iranischen Streitkräfte sei heute deutlich höher als vor dem zwölftägigen Krieg im Juni. Jede Fehlkalkulation des Feindes werde mit einer noch entschiedeneren Antwort beantwortet. „Die Hände jedes Aggressors werden abgehackt", so seine martialische Warnung.

Diese Drohgebärden fallen in eine Zeit, in der der Iran mit massiven innenpolitischen Problemen kämpft. Seit fast zwei Wochen erschüttern Proteste mehrere Städte und Provinzen des Landes. Der Zusammenbruch der Währung und die schwierigen Lebensbedingungen – Folgen jahrelanger harter US-Sanktionen – treiben die Menschen auf die Straßen. Über ein Dutzend Menschen wurden bereits getötet, darunter auch Polizisten und Sicherheitskräfte.

Israel bereitet sich auf „plötzlichen" Konflikt vor

Während Washington zündelt, gießt auch Tel Aviv Öl ins Feuer. Der israelische Geheimdienst Mossad rief die iranische Bevölkerung öffentlich zum Protest auf – ein beispielloser Vorgang. Laut dem israelischen Sender Channel 12 bereitet sich Israel auf die Möglichkeit eines „plötzlichen" Konflikts mit dem Iran vor. Premierminister Benjamin Netanyahu diskutierte bei seinem jüngsten US-Besuch mit Trump über potenzielle neue Angriffe auf die Islamische Republik.

Diplomatische Sackgasse

Der Iran hat neue Atomgespräche mit Washington kategorisch ausgeschlossen, solange die USA auf Einschränkungen des iranischen Raketenprogramms und ein Ende der Urananreicherung bestehen. Berichte der vergangenen Monate deuten darauf hin, dass Teheran seinen Bestand an ballistischen Raketen ausbaut – jenen Waffen, die während des Juni-Krieges erhebliche Schäden in Israel anrichteten und mehrere wichtige Militärstandorte trafen.

Was wir hier beobachten, ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Die Rhetorik auf beiden Seiten hat ein Niveau erreicht, das kaum noch Raum für diplomatische Lösungen lässt. In Zeiten solcher geopolitischer Unsicherheit zeigt sich einmal mehr, wie wichtig eine solide Vermögenssicherung durch physische Edelmetalle sein kann – als Schutz vor den wirtschaftlichen Verwerfungen, die ein regionaler Großkonflikt unweigerlich mit sich bringen würde.

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