
Eskalation im Iran: Trump droht Teheran mit harter Vergeltung

Während die Welt gebannt auf Trumps Venezuela-Intervention blickte, haben die Proteste im Iran mittlerweile die neunte Tageswoche erreicht. Die Lage spitzt sich dramatisch zu – und der amerikanische Präsident lässt keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, militärisch einzugreifen.
Zwölf Tote und tausend Verhaftungen
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mindestens zwölf Menschen haben bei den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften ihr Leben verloren, darunter auch Angehörige der iranischen Ordnungskräfte. In 26 der 31 iranischen Provinzen sind Proteste ausgebrochen, rund 1.000 Menschen wurden verhaftet. Brennende Autos, gestürmte Gouverneursgebäude und vereinzelte Berichte über den Einsatz scharfer Munition zeichnen das Bild einer Nation am Rande des Abgrunds.
Norwegische Menschenrechtsorganisationen berichten von vier getöteten kurdischen Demonstranten allein am vergangenen Samstag in der Provinz Ilam. Dutzende weitere sollen verletzt worden sein. Die iranischen Staatsmedien hingegen konzentrieren sich auf die Tötung eines Sicherheitsbeamten durch vermeintliche "Randalierer".
Trumps unmissverständliche Warnung
An Bord der Air Force One ließ Präsident Trump keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit aufkommen.
"Wir beobachten das sehr genau. Wenn sie anfangen, Menschen zu töten wie in der Vergangenheit, werden sie von den Vereinigten Staaten sehr hart getroffen werden."
Diese Drohung geht deutlich weiter als seine vagen Ankündigungen der vergangenen Woche, den Demonstranten zur "Rettung" zu eilen. Die Andeutung einer möglichen militärischen Intervention schwebt nun wie ein Damoklesschwert über Teheran. Nach der blitzartigen Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Maduro stellt sich unweigerlich die Frage: Wird der Iran das nächste Ziel?
Netanjahu drängt auf Konfrontation
Es ist ein offenes Geheimnis, dass Israels Premierminister Benjamin Netanjahu bei seinem jüngsten Treffen in Mar-a-Lago massiv für einen amerikanischen Angriff auf das iranische Raketenprogramm geworben haben soll. Die israelische Führung wittert ihre Chance – und die Falken in Washington scheinen kaum ihre Begeisterung verbergen zu können.
Die iranische Führung reagiert mit einer Mischung aus Härte und Vorsicht. Justizchef Gholamhossein Mohseni Ejei kündigte an, gegenüber "Randalierern" keinerlei Nachsicht zu zeigen. Gleichzeitig beschuldigt Teheran die USA und Israel der Einmischung in innere Angelegenheiten und der Anstiftung zur Gewalt.
Ein Regime in der Defensive
Bemerkenswert ist jedoch, dass die üblichen Vorwürfe ausländischer Einflussnahme diesmal deutlich zurückhaltender formuliert werden als bei früheren Protestwellen. Die iranische Führung scheint nervös zu sein – und das aus gutem Grund. Das Schicksal Maduros, der innerhalb kürzester Zeit aus dem Amt und aus dem Land befördert wurde, dürfte den Mullahs als warnendes Beispiel dienen.
Die wirtschaftliche Misere mit einer kollabierenden Währung und explodierenden Preisen treibt die Menschen auf die Straßen. Ob diese Proteste die Dimension der Aufstände von 2022 erreichen werden, bleibt abzuwarten. Eines jedoch ist gewiss: Die geopolitische Lage im Nahen Osten steht vor einer möglicherweise dramatischen Neuordnung – und Deutschland täte gut daran, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten.
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