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Kettner Edelmetalle
19.02.2026
21:05 Uhr

Eskalation am Persischen Golf: Washington braucht einen Plan für den Ölpreis – bevor die Bomben fallen

Die Zeichen stehen auf Sturm. Während die westlichen Medien noch über Gendersternchen und Klimakleber debattieren, braut sich im Nahen Osten ein Konflikt zusammen, der die Weltwirtschaft in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Die Wahrscheinlichkeit eines US-amerikanischen Militärschlags gegen den Iran wird mittlerweile auf 90 Prozent taxiert – und er könnte bereits an diesem Wochenende erfolgen.

Der Countdown läuft

Was sich derzeit im Nahen Osten zusammenbraut, ist keine Übung. Die logistischen Bewegungen des US-Militärs in der Region deuten darauf hin, dass ein möglicher Angriff nicht als chirurgischer Einzelschlag geplant sei, sondern sich über Wochen erstrecken könnte. Die Risikoeinschätzung kippt zunehmend in Richtung eines Erstschlags nach Börsenschluss am Freitag – ein Timing, das kaum zufällig gewählt wäre. Allerdings gibt es einen bemerkenswerten Widerspruch: US-Außenminister Rubio soll am 28. Februar Premierminister Netanyahu in Israel treffen. Schwer vorstellbar, wenn bereits Raketen fliegen. Doch Israel bereite sich offenbar genau darauf vor.

Die Erwartung sei, dass der Iran regional zurückschlagen werde – möglicherweise über Terrorzellen im Westen, einschließlich Europa, und vielleicht sogar direkt in der Straße von Hormuz, sollte das Regime seine Existenz bedroht sehen. Für europäische Bürger ist das keine abstrakte Bedrohung. Es ist eine sehr reale Gefahr, die einmal mehr die Frage aufwirft, ob unsere Sicherheitsbehörden auf solche Szenarien vorbereitet sind – oder ob man in Berlin wieder einmal von den Ereignissen überrollt wird.

Ein Pulverfass namens Naher Osten

Die gesamte Region gleicht einem Pulverfass. Ägypten gegen Äthiopien gegen Eritrea. Somalia gegen Somaliland. Sudan gegen Südsudan. Jemen gegen Südjemen. Saudi-Arabien und die Türkei gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Nuklearmächte wie Pakistan und Indien stehen auf verschiedenen Seiten. Wer glaubt, ein Militärschlag gegen den Iran ließe sich chirurgisch sauber durchführen, ohne die halbe Region in Brand zu setzen, der lebt in einer gefährlichen Illusion.

Die unmittelbarste Konsequenz wäre ein massiver Anstieg der Öl- und LNG-Preise. Wie schnell diese wieder sinken würden, hänge vollständig davon ab, wie sich die Lage entwickelt. Washington müsse einen belastbaren Plan haben, um diese Risiken abzufedern – so wie man es in einer weitaus weniger riskanten Situation in Venezuela getan habe. Ob ein solcher Plan tatsächlich existiert, darf bezweifelt werden.

Die Fed auf Konfrontationskurs

Als wäre die geopolitische Lage nicht brisant genug, sorgt auch die US-Notenbank für Unruhe. Die jüngsten Sitzungsprotokolle der Federal Reserve fielen deutlich restriktiver aus als erwartet. Mehrere Mitglieder sollen sogar eher zu Zinserhöhungen als zu Zinssenkungen tendieren. Das steht in diametralem Widerspruch zu den Wünschen der kommenden Fed-Führung unter Präsident Trump, der niedrigere Zinsen fordert. Ein institutioneller Machtkampf zeichnet sich ab, der die Märkte zusätzlich verunsichern dürfte.

Besonders aufschlussreich sind die kollidierenden Einschätzungen zur Künstlichen Intelligenz: Während der eine Lager argumentiert, KI werde zu niedrigeren Zinsen führen, behauptet das andere das genaue Gegenteil. Einigkeit sieht anders aus. Für 2025 werden dennoch drei Zinssenkungen ab Juni prognostiziert – eine Prognose, die angesichts der geopolitischen Verwerfungen auf tönernen Füßen stehen dürfte.

Europa im Zangengriff: Lagarde geht, Merz provoziert

Auch in Europa brodelt es gewaltig. EZB-Präsidentin Christine Lagarde will offenbar vorzeitig zurücktreten, was einen erbitterten Nachfolgekampf auslöst. Im Kern geht es dabei weniger um geldpolitische Ausrichtung als vielmehr um die Frage, ob Frankreich seinen Sitz im EZB-Direktorium behalten kann. Typisch französisch, möchte man sagen – c'est la guerre.

Derweil sorgt Bundeskanzler Friedrich Merz für frische Spannungen mit Paris. Das gemeinsame Eurofighter-Projekt, das zwischen Frankreich und Deutschland entwickelt werden sollte, erfülle nach Merz' Einschätzung nicht die Bedürfnisse Deutschlands. Diese Absage reiht sich ein in eine Serie von Streitigkeiten über Protektionismus und Handelsabkommen. Während Deutschland aufrüstet und militärische Stärke zu seiner – wenn auch schrumpfenden – wirtschaftlichen Bedeutung hinzufügt, werden die deutsch-französischen Spannungen auf mehreren Fronten zunehmen. Neue innereuropäische Allianzen dürften die Folge sein.

Ob Merz hier den richtigen Ton trifft, bleibt abzuwarten. Immerhin zeigt er damit eine gewisse Bereitschaft, deutsche Interessen über diplomatische Nettigkeiten zu stellen – eine Eigenschaft, die man bei seinen Vorgängern schmerzlich vermisst hat.

Trumps Kulturkampf: Vom Klimawahn zur Redefreiheit

Unterdessen treibt die Trump-Administration ihren Kurs gegen die grüne Agenda voran. US-Energieminister Chris Wright forderte bei einem Treffen der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris, die Organisation solle ihre Netto-Null-Modellierungen aufgeben. Wright argumentierte, dass solche Ziele niemals erreicht würden und die darauf basierenden Prognosen die Grundlage für Milliarden an fehlgeleiteten Investitionen in grüne Energie bildeten. Die Reaktion der anderen Minister sei verhalten gewesen – was wenig überrascht, denn niemand gibt gerne zu, dass der Kaiser keine Kleider trägt.

Noch bemerkenswerter ist Trumps Plan, eine Website namens Freedom.org einzurichten – ein Portal, über das Menschen weltweit über ein permanentes VPN auf Informationen und Apps zugreifen können, die ihre eigenen Regierungen blockieren. Dass dies Spannungen mit China, Russland und dem Iran verursachen würde, liegt auf der Hand. Doch dass auch Australien, Großbritannien und weite Teile Europas betroffen wären, sollte jedem zu denken geben, der noch an die uneingeschränkte Meinungsfreiheit im Westen glaubt.

Gold als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten

Angesichts dieser geopolitischen Gemengelage – ein drohender Krieg im Nahen Osten, eine gespaltene Fed, europäische Machtkämpfe und ein globaler Handelskrieg – stellt sich für jeden vernünftigen Anleger die Frage: Wie schütze ich mein Vermögen? Die Antwort liegt, wie so oft in Krisenzeiten, im Bewährten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als ultimativer Krisenschutz bewährt. Wenn Öl- und Energiepreise explodieren, Währungen unter Druck geraten und geopolitische Risiken eskalieren, erweist sich das gelbe Metall regelmäßig als der Fels in der Brandung. Wer sein Portfolio nicht mit physischen Edelmetallen abgesichert hat, spielt in diesen Zeiten russisches Roulette mit seinem Ersparten.

Die Welt steht an einem Wendepunkt. Die Frage ist nicht mehr, ob es knallt – sondern wann und wie heftig.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen entsprechen der Meinung unserer Redaktion und dienen ausschließlich der Information. Jeder Anleger ist selbst dafür verantwortlich, eigene Recherchen durchzuführen und seine Anlageentscheidungen auf Basis seiner individuellen Situation zu treffen. Eine Haftung für etwaige Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Überlegungen entstehen, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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