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Kettner Edelmetalle
09.02.2026
15:08 Uhr

Epstein-Skandal frisst sich durch Londons Machtzentrale: Starmers Regierung wankt

Was sich derzeit in der Downing Street abspielt, gleicht einem politischen Erdbeben in Zeitlupe. Innerhalb von nur 24 Stunden haben gleich zwei enge Vertraute des britischen Premierministers Keir Starmer ihre Posten geräumt – und ein Ende der Krise ist nicht in Sicht. Der Schatten des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein reicht offenbar bis in die höchsten Etagen der britischen Regierung.

Dominoeffekt in der Downing Street

Zuerst war es Starmers Stabschef Morgan McSweeney, der seinen Rücktritt erklärte und dabei die „volle Verantwortung" dafür übernahm, dem Premierminister zur Ernennung Peter Mandelsons als Botschafter in den USA geraten zu haben. Nur einen Tag später folgte Tim Allan, der Kommunikationschef der Downing Street. Er wolle zurücktreten, um „den Aufbau eines neuen Teams" zu ermöglichen, ließ er verlauten. Eine bemerkenswert diplomatische Formulierung für das, was in Wahrheit eine Flucht von einem sinkenden Schiff sein dürfte.

McSweeney fand dabei erstaunlich klare Worte: Die Entscheidung, Peter Mandelson zu ernennen, sei schlicht „falsch" gewesen. Der ehemalige Wirtschaftsminister habe der Labour-Partei, dem Land und dem Vertrauen in die Politik insgesamt geschadet. Man fragt sich unwillkürlich: Wo war diese Klarheit, als die Ernennung vor einem Jahr beschlossen wurde?

Mandelsons dunkle Verbindungen

Die jüngsten Veröffentlichungen im Fall Epstein zeichnen ein verstörendes Bild. Peter Mandelson, einst mächtiger Labour-Politiker und zuletzt britischer Botschafter in Washington, soll enge Kontakte zum mittlerweile verstorbenen Sexualstraftäter gepflegt haben. Besonders brisant: In seiner früheren Rolle als Wirtschaftsminister soll Mandelson während der Finanzkrise sensible Informationen an den US-Geschäftsmann weitergegeben haben. Die britische Polizei ermittelt inzwischen gegen ihn.

Dass ausgerechnet Starmer – ein ehemaliger Leiter der Staatsanwaltschaft, der sich stets als Mann der Integrität inszenierte – einen derart belasteten Politiker in eine Schlüsselposition beförderte, wirft fundamentale Fragen auf. Entweder wusste der Premierminister nichts von den Epstein-Verbindungen seines Schützlings, was auf erschreckende Inkompetenz hindeutete. Oder er wusste davon und ignorierte die Warnsignale – was noch weitaus schlimmer wäre.

Rufe nach Starmers Rücktritt werden lauter

Die Rücktritte seiner engsten Mitarbeiter haben die Lage für den Premierminister keineswegs beruhigt. Im Gegenteil: Selbst aus den eigenen Reihen der Labour-Partei werden die Forderungen nach einem Rücktritt Starmers immer lauter. Der Premier wollte am Montag vor Abgeordneten der eigenen Fraktion sprechen – ein Auftritt, der wohl eher einer Verteidigungsrede vor Gericht als einer Regierungserklärung gleichen dürfte.

Der Fall illustriert einmal mehr, wie tief die Verstrickungen der politischen Elite in den Epstein-Skandal reichen. Von der britischen Monarchie – Prinz Andrew lässt grüßen – bis in die Regierungszentrale zieht der Fall seine Kreise. Es ist ein Lehrstück darüber, wie eine politische Klasse funktioniert, die sich gegenseitig Posten zuschiebt und dabei offenbar nicht einmal grundlegende Überprüfungen vornimmt.

Ein Warnsignal auch für die europäische Politik

Was in London geschieht, sollte auch auf dem Kontinent aufmerksam verfolgt werden. Der Epstein-Skandal ist längst kein rein amerikanisches oder britisches Phänomen mehr. Die Deutsche Bank hat bereits Fehler im Zusammenhang mit Epstein-Konten eingeräumt. Die Frage, welche weiteren europäischen Politiker und Wirtschaftsführer in das Netzwerk des Sexualstraftäters verstrickt waren, bleibt weitgehend unbeantwortet.

Für Starmer wird die kommende Woche zur Bewährungsprobe. Kann er seine Partei hinter sich vereinen? Oder wird der Epstein-Skandal das Ende einer Regierung einläuten, die ohnehin nie den Eindruck erweckte, Großbritannien in ruhigeres Fahrwasser steuern zu können? Die Geschichte lehrt uns: Wenn erst einmal die engsten Vertrauten das Weite suchen, ist der Sturz des Anführers meist nur noch eine Frage der Zeit.

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