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Kettner Edelmetalle
06.02.2026
20:20 Uhr

Epstein-Skandal erreicht Berlin: Linke prüft parlamentarische Aufklärung nach Pariser Vorbild

Die Schockwellen des Epstein-Skandals haben nun auch den Deutschen Bundestag erreicht. Nachdem das US-Justizministerium vor einer Woche mehr als drei Millionen brisante Dokumente freigegeben hat – darunter E-Mails, Fotos, rund 2000 Videos und etwa 180.000 Bilder – brodelt es in den europäischen Hauptstädten. Die Frage, die sich aufdrängt: Wer wusste was, und wer hat weggeschaut?

Frankreich macht den Anfang

In Paris hat die Linkspartei La France insoumise bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Sie fordert die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission zur vollständigen Aufarbeitung der Epstein-Affäre. Der Grund liegt auf der Hand: In den jüngst veröffentlichten Unterlagen tauchen mehrere prominente französische Namen auf – vom ehemaligen Kulturminister Jack Lang über Ex-Wirtschaftsminister Bruno Le Maire bis hin zur Vorsitzenden des Rassemblement National, Marine Le Pen.

Der LFI-Abgeordnete Antoine Léaument brachte die Dringlichkeit auf den Punkt:

„Die erste Gefahr wäre das Schweigen. Dieses Schweigen nährt Verschwörungstheorien."

Eine bemerkenswerte Erkenntnis, die man sich auch in anderen politischen Lagern zu Herzen nehmen sollte. Léaument identifizierte zwei zentrale Komplexe, die das Parlament aufarbeiten müsse: den pädokriminellen Aspekt mit Menschenhandel sowie einen politischen Aspekt, der Fragen der Einflussnahme und möglicherweise sogar der Parteienfinanzierung betreffe.

Deutsche Verstrickungen werfen unbequeme Fragen auf

Nun richtet sich der Blick unweigerlich nach Berlin. Die Linke im Bundestag berät derzeit intensiv über mögliche Konsequenzen. Fraktionsvorsitzender Sören Pellmann stellte unmissverständlich klar, dass es sich keineswegs um einen rein amerikanischen Skandal handle. Die Verwicklungen der Deutschen Bank in die Epstein-Affäre zeigten deutlich, dass dieser Skandal auch vor Deutschland nicht Halt mache.

Und tatsächlich: Die Deutsche Bank unterhielt über Jahre hinweg Geschäftsbeziehungen zu dem mutmaßlichen Sexualstraftäter. Recherchen offenbaren vielfältige Bezüge zu deutschen Geschäftsleuten, Wissenschaftlern und Finanzinstituten. Doch politische Konsequenzen? Rücktritte? Offizielle parlamentarische Untersuchungen? Fehlanzeige.

Parlamentarische Hürden als bequeme Ausrede?

Pellmann räumte ein, dass seine Fraktion einen Untersuchungsausschuss nicht allein beantragen könne. Für einen entsprechenden Vorstoß seien weitere Mehrheiten im Bundestag notwendig. Man darf gespannt sein, ob sich andere Fraktionen dieser Forderung anschließen werden – oder ob das bequeme Schweigen obsiegt, vor dem die französischen Kollegen so eindringlich warnen.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die deutsche Politik bei unbequemen Themen lieber wegschaut, als unangenehme Wahrheiten ans Licht zu bringen. Die Große Koalition unter Kanzler Merz wird sich fragen lassen müssen, ob sie an echter Aufklärung interessiert ist – oder ob wirtschaftliche und politische Verflechtungen schwerer wiegen als das Leid der Opfer.

Ein Skandal von historischem Ausmaß

Jeffrey Epstein, der über Jahrzehnte hinweg mutmaßlich mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen missbraucht und an einflussreiche Kontakte vermittelt haben soll, wurde bereits 2008 verurteilt. 2019 erfolgte eine erneute Festnahme. Rund einen Monat später fand man ihn tot in seiner Gefängniszelle in New York. Die offizielle Version: Suizid. Die Zweifel daran sind bis heute nicht verstummt.

Die nun veröffentlichten Dokumente könnten das Potenzial haben, ein ganzes Netzwerk aus Macht, Geld und Missbrauch zu entlarven. Die Frage ist nur: Hat die deutsche Politik den Mut zur Aufklärung – oder wird sie sich hinter parlamentarischen Hürden verstecken?

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