
Energiewende-Wahnsinn: Deutschland wirft Milliarden zum Fenster raus – während die Lösung längst auf dem Tisch liegt
Die deutsche Energiepolitik gleicht einem Schildbürgerstreich der Extraklasse. Während die Bundesregierung unter Friedrich Merz vollmundig die Klimaneutralität bis 2045 im Grundgesetz verankert hat, verpufft gleichzeitig massenhaft grüner Strom ungenutzt im Nirgendwo. Eine neue Studie der Leibniz Universität Hannover offenbart das ganze Ausmaß dieser Verschwendung – und zeigt, dass die Lösung eigentlich zum Greifen nah wäre.
Wenn Ideologie auf Realität trifft
Das Problem ist so simpel wie verheerend: Produzieren Wind und Sonne zu viel Strom, während die Nachfrage gering ist, müssen die Anlagen abgeregelt werden. Der mühsam erzeugte Ökostrom verpufft einfach. Ein Irrsinn, der sich in den kommenden Jahren noch dramatisch verschärfen könnte. Die Forscher warnen: Ohne ausreichende Speicherkapazitäten drohen nicht nur gigantische Stromverluste, sondern auch Mehrkosten von bis zu 60 Milliarden Euro.
Man stelle sich vor: Ein Bäcker, der täglich Hunderte Brote backt, nur um sie anschließend wegzuwerfen, weil er keinen Lagerraum hat. Genau das passiert gerade mit unserem Stromsystem – nur dass hier nicht Brote, sondern Milliarden an Steuergeldern vernichtet werden.
Die verpasste Chance der Speichertechnologie
Dabei wäre die Lösung eigentlich offensichtlich. Die Hannoveraner Wissenschaftler haben es vorgerechnet: Im optimalen Szenario würde etwa ein Drittel des erneuerbaren Stroms zunächst zwischengespeichert oder in Wasserstoff umgewandelt. Batteriespeicher könnten die täglichen Schwankungen ausgleichen – wenn tagsüber die Sonne scheint, aber der Strom erst abends gebraucht wird. Elektrolyseure würden überschüssige Energie in Wasserstoff verwandeln, der in der Industrie weiterverwendet werden könnte.
„35 Prozent des erneuerbaren Stroms werden zunächst von Batterien zwischengespeichert oder von Elektrolyseuren in Wasserstoff gewandelt", heißt es in der Studie.
Doch was macht die Politik? Sie pumpt lieber weitere Milliarden in den Ausbau von Wind- und Solaranlagen, ohne sich Gedanken über die Speicherung zu machen. Ein klassischer Fall von „Augen zu und durch" – nur dass diesmal die Rechnung der Steuerzahler präsentiert wird.
Nord gegen Süd: Die föderale Farce
Besonders pikant wird es bei der regionalen Verteilung. Im windreichen Norden bräuchte es vor allem Elektrolyseure, im sonnenverwöhnten Süden Batteriespeicher. Bayern und Baden-Württemberg müssten laut Studie bis 2050 über 120 Gigawattstunden Speicherkapazität aufbauen. Doch während man sich in den Landeshauptstädten lieber mit Gendersternchen und Klimanotständen beschäftigt, bleibt die praktische Umsetzung auf der Strecke.
Die Folgen eines verzögerten Ausbaus sind verheerend: Die Menge an ungenutztem Strom könnte sich in den Jahren 2035 und 2040 um 85 Prozent erhöhen. Dann müssten jährlich rund 75 Terawattstunden Strom abgeschaltet werden – genug, um 15 Millionen Haushalte zu versorgen. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Wir schalten Strom ab, während gleichzeitig die Energiepreise explodieren.
Der Preis der Untätigkeit
Alexander Mahner, Erstautor der Studie, bringt es auf den Punkt: Ohne ausreichende Speicher könnten die Gesamtkosten der Energiewende um bis zu 60 Milliarden Euro steigen. Warum? Weil Deutschland dann verstärkt auf teure Importe angewiesen wäre. Bis zu 100 Terawattstunden pro Jahr an ungenutztem Strom wären die Folge – viermal mehr als im optimierten Szenario.
Gleichzeitig müssten rund 20 Prozent mehr Wasserstoff und Wasserstoffderivate aus dem Ausland bezogen werden. Deutschland macht sich damit nicht nur finanziell erpressbar, sondern gibt auch seine energiepolitische Souveränität auf. Ein Treppenwitz der Geschichte für ein Land, das einst für seine Ingenieurskunst bewundert wurde.
Technologie statt Ideologie
Dabei zeigt die Studie auch Lichtblicke auf: Würden Elektrolyseure und Batteriespeicher um nur 25 Prozent günstiger, könnte die Abregelung ab 2035 um rund 30 Terawattstunden reduziert werden. Das entspricht fast der Hälfte des heutigen Stromverbrauchs in Berlin. Doch statt in Forschung und Entwicklung zu investieren, verpulvert die Regierung lieber Milliarden in ideologische Prestigeprojekte.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Durch mehr regionale Speicherkapazitäten ließen sich Stromüberschüsse besser nutzen. Das würde nicht nur das Stromnetz entlasten, sondern auch die Anzahl zusätzlicher Windräder reduzieren. Vielleicht würde das sogar die Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen, die zunehmend genervt ist von der Verspargelung ihrer Heimat.
Zeit für einen Kurswechsel
Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Lösungen sind bekannt. Was fehlt, ist der politische Wille zur Umsetzung. Statt weiter Milliarden in ein dysfunktionales System zu pumpen, braucht es endlich eine vernünftige Speicherstrategie. Doch solange die Politik lieber Symbolpolitik betreibt, statt praktische Probleme zu lösen, wird Deutschland weiter Geld verbrennen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen aufwachen und erkennen: Eine Energiewende ohne Speicher ist wie ein Auto ohne Bremsen – man kommt vielleicht schnell voran, aber das böse Erwachen ist programmiert. Die Frage ist nur, ob Deutschland es sich leisten kann, weitere 60 Milliarden Euro zu verschwenden, bevor diese simple Erkenntnis in Berlin ankommt.