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Kettner Edelmetalle
17.02.2026
18:06 Uhr

Energiepoker an der Druschba-Pipeline: Moskau beschuldigt Kiew der „Erpressung" Ungarns

Was sich derzeit rund um die beschädigte Druschba-Ölpipeline abspielt, gleicht einem geopolitischen Schachspiel, bei dem die Energieversorgung ganzer Nationen zur Verhandlungsmasse degradiert wird. Kremlsprecher Dmitri Peskow hat schwere Vorwürfe gegen die Ukraine erhoben und spricht unverhohlen von „Energieerpressung" gegenüber dem EU-Mitglied Ungarn. Die russischen Öllieferungen nach Budapest sind blockiert – und die Schuldfrage wird zum diplomatischen Minenfeld.

Ein Angriff, zwei Wahrheiten

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hatte vergangene Woche erklärt, die Pipeline sei durch einen russischen Angriff beschädigt worden. Auf der Plattform X veröffentlichte er ein Bild brennender Pipeline-Infrastruktur – ein Bild, das Bände spricht. Moskau sei kein verlässlicher Lieferant mehr, seit es seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen habe, so Sybiha. Er forderte die Orbán-Regierung auf, „die Augen zu öffnen".

Peskow hingegen zeichnet ein völlig anderes Bild. Russland stehe in Kontakt mit den Abnehmern, doch die Lage werde durch die „Position der Ukraine verkompliziert". Man führe Gespräche, um alternative Transportwege sicherzustellen – etwa über Kroatien. Doch auch dieser Weg ist alles andere als gesichert.

Ungarn und die Slowakei schlagen Alarm

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó und seine slowakische Amtskollegin Denisa Saková haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an Kroatien gewandt. Ihre Forderung: Der Transport russischen Öls über die Adria-Pipeline müsse ermöglicht werden. Die Energieversorgung eines Landes dürfe nicht zur „ideologischen Frage" verkommen, mahnte Szijjártó – ein Satz, der in Brüssel vermutlich für Stirnrunzeln sorgen dürfte.

Auch der slowakische Ministerpräsident Robert Fico meldete sich zu Wort und warf Kiew vor, die Wiederinbetriebnahme der Pipeline bewusst zu verzögern. Es handele sich um „politische Erpressung Ungarns", weil Budapest einen EU-Beitritt der Ukraine ablehne. Eine Lesart, die man nicht teilen muss – die aber eine unbequeme Frage aufwirft: Wird die Energieversorgung souveräner Staaten tatsächlich als politisches Druckmittel instrumentalisiert?

Europas fatale Energieabhängigkeit

Dieser Konflikt offenbart einmal mehr die strukturelle Verwundbarkeit europäischer Energiepolitik. Ungarn und die Slowakei sind nach wie vor massiv von russischem Öl und Gas abhängig. Beide Länder haben sich konsequent gegen EU-Maßnahmen gewehrt, die darauf abzielen, russische Lieferungen vollständig zu kappen. Jüngst kündigten sie sogar rechtliche Schritte gegen das von der EU beschlossene Verbot russischer Gasimporte an.

Man mag von Viktor Orbáns Kurs halten, was man will – doch eines lässt sich kaum bestreiten: Die ideologiegetriebene Energiepolitik der EU hat Mitgliedsstaaten in eine prekäre Lage manövriert. Statt pragmatische Lösungen für die Versorgungssicherheit zu entwickeln, wurde jahrelang auf dem Altar der Klimapolitik geopfert, was Volkswirtschaften am Laufen hält. Bezahlbare und verlässliche Energie.

Deutschland kennt dieses Problem nur zu gut. Die überstürzte Abkehr von fossilen Energieträgern, der ideologisch motivierte Atomausstieg und die blinde Abhängigkeit von russischem Gas haben auch hierzulande tiefe Spuren hinterlassen. Die explodierenden Energiepreise der vergangenen Jahre waren kein Naturereignis – sie waren das Ergebnis politischer Fehlentscheidungen.

Wer zahlt am Ende die Zeche?

Während sich Diplomaten gegenseitig Schuldzuweisungen an den Kopf werfen, sind es die Bürger Ungarns und der Slowakei, die unter der Blockade leiden. Steigende Energiepreise, Versorgungsunsicherheit, wirtschaftliche Verwerfungen – das alles trifft nicht die politischen Eliten in Kiew, Moskau oder Brüssel, sondern ganz normale Menschen, die im Winter heizen und zur Arbeit fahren müssen.

In Zeiten derartiger geopolitischer Verwerfungen und einer zunehmend fragilen Energieversorgung zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, Vermögenswerte zu besitzen, die keiner politischen Willkür unterliegen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als krisenfester Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche Pipeline gerade brennt oder welcher Politiker gerade wen erpresst. Sie bleiben ein verlässlicher Anker in einem Meer aus Unsicherheit.

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