
Eklat in Davos: Lagarde verlässt Dinner nach US-Kritik an Europa fluchtartig

Was für ein diplomatischer Affront auf dem Weltwirtschaftsforum! EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat am Dienstagabend demonstrativ ein hochkarätiges Dinner in Davos verlassen, nachdem US-Handelsminister Howard Lutnick in seiner Rede Europa scharf attackiert hatte. Der Vorfall wirft ein grelles Schlaglicht auf die zunehmenden transatlantischen Spannungen unter der zweiten Trump-Administration.
Gastgeber bricht Veranstaltung vorzeitig ab
Das exklusive Abendessen wurde von BlackRock-Chef Larry Fink ausgerichtet, der als Co-Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums fungiert. Mehrere hundert Gäste waren geladen – darunter Staatsoberhäupter, hochrangige Würdenträger und die wichtigsten Mitglieder des Forums. Doch der Abend nahm einen unerwarteten Verlauf.
Während Lutnick seine europakritischen Passagen vortrug, soll es zu Zwischenrufen aus dem Publikum gekommen sein. Lagarde erhob sich und verließ den Saal – ein bemerkenswerter Schritt für die sonst so diplomatisch agierende Notenbankchefin. Sie war offenbar nicht die Einzige: Auch andere Gäste sollen den Raum verlassen haben. Fink sah sich schließlich gezwungen, das Dinner noch vor dem Dessert abzubrechen.
Eisiges Schweigen der Beteiligten
Die Europäische Zentralbank lehnte eine Stellungnahme zu dem Vorfall ab. Auch das US-Handelsministerium und das Weltwirtschaftsforum reagierten zunächst nicht auf Anfragen. Dieses beredte Schweigen spricht Bände über die Brisanz des Geschehens.
Grönland-Forderungen heizen Stimmung an
Der Eklat ereignete sich vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Washington und Europa. Präsident Trumps erneute Forderung nach einer Übernahme Grönlands hat bei europäischen Staats- und Regierungschefs heftige, emotionale Reaktionen ausgelöst. Die Atmosphäre in Davos war bereits vor dem Dinner angespannt.
Trump selbst sollte am Mittwoch vor der versammelten Weltelite in dem Schweizer Skiort sprechen. Man darf gespannt sein, ob er die Konfrontation weiter eskalieren oder einen versöhnlicheren Ton anschlagen wird – wobei Letzteres angesichts seiner bisherigen Rhetorik eher unwahrscheinlich erscheint.
Europa unter Druck
Der Vorfall offenbart die tiefe Verunsicherung, die in europäischen Führungskreisen herrscht. Die aggressive Handelspolitik der Trump-Administration mit Zöllen von 20 Prozent auf EU-Importe setzt den alten Kontinent massiv unter Druck. Dass ausgerechnet Lagarde – normalerweise eine Meisterin der diplomatischen Zurückhaltung – derart deutlich reagierte, zeigt, wie sehr die Nerven blank liegen.
Für die europäische Wirtschaft und insbesondere für Deutschland, das ohnehin mit strukturellen Problemen kämpft, verheißt diese Entwicklung nichts Gutes. Die transatlantischen Beziehungen befinden sich auf einem Tiefpunkt, und ein Ende der Spannungen ist nicht in Sicht. In solch unsicheren Zeiten dürfte das Interesse an krisenfesten Anlagen wie physischen Edelmetallen weiter zunehmen – sie gelten seit Jahrhunderten als verlässlicher Wertspeicher in geopolitisch turbulenten Phasen.
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