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Kettner Edelmetalle
29.01.2026
06:45 Uhr

Edelmetall-Explosion: Gold durchbricht 5.500-Dollar-Marke – Silber im Höhenrausch

Edelmetall-Explosion: Gold durchbricht 5.500-Dollar-Marke – Silber im Höhenrausch

Was sich derzeit an den Edelmetallmärkten abspielt, lässt selbst hartgesottene Analysten staunen. Der Goldpreis schoss am Donnerstag auf nahezu 5.600 US-Dollar je Unze – ein historisches Allzeithoch, das noch vor wenigen Jahren als reine Phantasie abgetan worden wäre. Silber folgt dem großen Bruder auf dem Fuße und kratzt bereits an der 120-Dollar-Marke. Die Botschaft ist unmissverständlich: Das Vertrauen in das bestehende Finanzsystem bröckelt, und die Menschen suchen Zuflucht in dem, was seit Jahrtausenden als wahres Geld gilt.

Eine Rallye von atemberaubender Geschwindigkeit

Die Dynamik dieser Bewegung verschlägt selbst erfahrenen Marktteilnehmern den Atem. Erst am Montag dieser Woche durchbrach Gold die psychologisch bedeutsame 5.000-Dollar-Schwelle – und legte seitdem um mehr als zehn Prozent zu. Auf Jahressicht steht das gelbe Metall bereits mit über 27 Prozent im Plus, nachdem es im vergangenen Jahr 2025 bereits um sagenhafte 64 Prozent zugelegt hatte. Wer vor zwei Jahren noch behauptete, Gold sei ein Relikt vergangener Zeiten, dürfte sich heute die Augen reiben.

Marktbeobachter sprechen von einer „parabolischen Bewegung" – ein Fachbegriff, der normalerweise Warnsignale auslöst. Doch die fundamentalen Treiber dieser Rallye sind derart mächtig, dass kurzfristige Rücksetzer kaum mehr als Verschnaufpausen darstellen dürften.

Staatsschulden, Handelskriege und das Ende der Dollar-Dominanz

Was treibt diese beispiellose Flucht in Edelmetalle? Die Antwort liegt in einem toxischen Cocktail aus fiskalischer Verantwortungslosigkeit, geopolitischen Spannungen und dem schleichenden Zerfall der globalen Handelsordnung. Die amerikanischen Staatsschulden türmen sich in schwindelerregende Höhen, während die Fragmentierung des Welthandels – nicht zuletzt befeuert durch die aggressive Zollpolitik der Trump-Administration – das Vertrauen in den US-Dollar als Weltreservewährung untergräbt.

Statt eines klar US-zentrierten Systems bilden sich zunehmend regionale Wirtschaftsblöcke heraus. In einem solchen Umfeld wird Gold traditionell als neutraler Sicherheitsanker gesucht – ein Wertaufbewahrungsmittel, das keiner Regierung und keiner Zentralbank untersteht. Die Zentralbanken selbst haben diese Lektion längst verstanden und kaufen Gold in Mengen, die seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen wurden.

Iran-Krise und Fed-Stillstand heizen die Nachfrage an

Die geopolitische Lage gießt zusätzlich Öl ins Feuer. US-Präsident Donald Trump forderte den Iran am Mittwoch ultimativ zu Verhandlungen über sein Nuklearprogramm auf und drohte mit einem Angriff, der „deutlich schwerer" ausfallen würde als alles Bisherige. Teheran konterte mit der Warnung, im Falle eines Angriffs gegen die USA, Israel und deren Verbündete zurückzuschlagen. Solche Eskalationsrisiken treiben Anleger reflexartig in sichere Häfen.

Parallel dazu ließ die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen unverändert. Fed-Chef Jerome Powell räumte ein, dass die Inflation weiterhin deutlich über dem Zielwert von zwei Prozent liege. Für Gold ist dies ein doppelter Segen: Eine zurückhaltende Fed signalisiert begrenzten Handlungsspielraum, während anhaltender Inflationsdruck die Attraktivität von Gold als Kaufkraftschutz weiter erhöht.

Silber: Der unterschätzte Gewinner

Während Gold die Schlagzeilen dominiert, vollzieht Silber eine noch spektakulärere Aufholjagd. Mit einem Jahresplus von über 60 Prozent übertrifft das weiße Metall seinen großen Bruder deutlich. Am Donnerstag erreichte Silber ein Rekordhoch von 119,34 US-Dollar je Unze, bevor es leicht auf 117,87 US-Dollar zurückfiel.

Analysten von Standard Chartered verweisen auf ein weiteres Jahr mit einem strukturellen Defizit am Silbermarkt. Die eigentliche Brisanz liegt dabei weniger im laufenden Angebotsdefizit als vielmehr in der schwindenden Verfügbarkeit oberirdischer Bestände. Selbst bei nur knapper Unterversorgung kann der Preis explosiv reagieren, wenn die Lagerbestände nicht in dem Umfang mobilisiert werden können, wie es der Markt benötigt. Einige Experten rechnen bereits mit Kursen von 150 US-Dollar je Unze.

Neue Spieler betreten das Feld

Bemerkenswert ist auch das Auftreten neuer Nachfrageimpulse. Die Krypto-Gruppe Tether kündigte an, zehn bis fünfzehn Prozent ihres Investmentportfolios in physisches Gold zu allokieren. In einem ohnehin angespannten Marktumfeld wirkt eine solche Ankündigung wie ein zusätzlicher Katalysator – insbesondere, weil sie die Bedeutung physischen Goldes gegenüber Papiergold unterstreicht.

Aus Asien werden derweil Schlangen vor Edelmetallgeschäften gemeldet. In Shanghai und Hongkong strömen Privatkunden in die Läden, um sich mit Gold und Silber einzudecken. Diese Nachfragekomponente kann die Dynamik kurzfristig erheblich verstärken, gerade wenn sie mit Momentum-Käufen an den Terminmärkten zusammenfällt.

Die Lehre für den deutschen Anleger

Was bedeutet dies für den deutschen Sparer, der zusehen muss, wie die neue Große Koalition unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auflegt und damit die Schuldenlast künftiger Generationen weiter aufbläht? Die Antwort liegt auf der Hand: Physische Edelmetalle bleiben ein unverzichtbarer Baustein zur Vermögenssicherung. In einer Welt, in der Regierungen ihre Währungen systematisch entwerten und geopolitische Risiken eskalieren, bieten Gold und Silber das, was kein Papiergeld garantieren kann – echten, greifbaren Wert.

„Gold wird nicht mehr nur als Krisen- oder Inflationsschutz betrachtet, sondern zunehmend als neutrales und verlässliches Wertaufbewahrungsmittel."

Diese Erkenntnis setzt sich weltweit durch. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, kommt an einer Beimischung physischer Edelmetalle in einem breit gestreuten Portfolio kaum vorbei.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor dem Erwerb von Edelmetallen oder anderen Anlageprodukten eine eigenständige Recherche durchführen sowie gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch nehmen.

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