
Dunkles Erbe der SED-Diktatur: Studie enthüllt systematischen Kinderraub in der DDR

Was viele Betroffene seit Jahrzehnten wussten, aber kaum jemand hören wollte, ist nun wissenschaftlich belegt: Der sozialistische Unrechtsstaat DDR hat Kinder systematisch und aus politischen Motiven von ihren Eltern getrennt. Eine vom Bundesinnenministerium geförderte Studie legt erstmals umfassende Beweise für diese menschenverachtende Praxis vor – und wirft zugleich unbequeme Fragen auf, warum die Aufarbeitung so lange auf sich warten ließ.
Drei Jahre Forschung, eine Million Euro, ein erschütterndes Ergebnis
Der Forschungsverbund unter Leitung des Deutschen Instituts für Heimerziehungsforschung hat gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universitäten Düsseldorf, Mainz und Leipzig sowie der Medical School Berlin drei Jahre lang in den Archiven gewühlt. Das Ergebnis ist eindeutig: Zwischen 1945 und 1989 griff der SED-Staat systematisch in Familien ein, entriss Kindern ihre Eltern und führte Adoptionen gegen den ausdrücklichen Willen der Betroffenen durch.
Besonders perfide war dabei die Vorgehensweise der sozialistischen Behörden. Unter dem fadenscheinigen Vorwand angeblicher sozialer oder wirtschaftlicher „Missstände" wurden Familien auseinandergerissen. In Wahrheit ging es jedoch häufig um politische Verfolgung – wer dem Regime nicht genehm war, dem konnte auch das Kostbarste genommen werden: die eigenen Kinder.
Systemunrecht mit Folgen bis heute
Die Forscher ordnen diese Praxis unmissverständlich als Teil des Systemunrechts der SED-Diktatur ein. Doch was in nüchternen wissenschaftlichen Worten daherkommt, bedeutet für die Betroffenen ein Leben voller Schmerz, Verlust und unbeantworteter Fragen. Viele von ihnen kämpfen bis heute mit den psychischen Folgen dieser staatlich verordneten Familientrennung. Kinder, die ihre leiblichen Eltern nie kennenlernen durften. Eltern, die ihre Söhne und Töchter nie aufwachsen sahen.
„Unrecht muß klar erkannt und benannt werden. Auch Jahrzehnte nach dem Ende der DDR gibt es noch blinde Flecken in der Aufarbeitung."
Mit diesen Worten kommentierte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt die Studienergebnisse. Die Untersuchung schließe eine zentrale Lücke bei der historischen Bewertung politisch motivierter Adoptionen, so der CSU-Politiker weiter.
Jahrzehntelange Ignoranz der Politik
Bereits seit den 1970er Jahren wird über Zwangsadoptionen in der DDR berichtet. Doch erst 2018 – fast drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall – erhielt das Thema durch eine Petition von Betroffenen neue Aufmerksamkeit. Der Deutsche Bundestag beschloss daraufhin parteiübergreifend eine wissenschaftliche Aufarbeitung. Man fragt sich unwillkürlich: Warum hat das so lange gedauert?
Die Antwort liegt wohl in der unbequemen Wahrheit, dass viele der ideologischen Überzeugungstäter von damals auch nach der Wiedervereinigung in Amt und Würden blieben. Die sogenannte „Aufarbeitung" der DDR-Vergangenheit wurde über Jahrzehnte hinweg stiefmütterlich behandelt – während gleichzeitig ehemalige SED-Kader in gesamtdeutschen Institutionen Karriere machten.
Ein mahnendes Beispiel für die Gegenwart
Die Studie sollte uns allen eine Warnung sein. Sie zeigt, wohin es führt, wenn der Staat glaubt, besser zu wissen, was für Familien gut ist, als die Familien selbst. Sie zeigt, was passiert, wenn ideologische Verblendung über Menschlichkeit und natürliche Bindungen gestellt wird. Und sie zeigt, dass die Aufarbeitung von Unrecht niemals verjährt – auch wenn manche das gerne so hätten.
Für die Betroffenen kommt diese Studie spät, vielleicht zu spät. Doch sie gibt ihnen zumindest eines: die offizielle Anerkennung, dass ihnen Unrecht geschehen ist. Dass der Staat, der sie hätte schützen sollen, ihr größter Feind war. Diese Wahrheit auszusprechen, ist das Mindeste, was wir den Opfern der SED-Diktatur schuldig sind.
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