Kostenlose Beratung
07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
18.08.2026
17:18 Uhr
KI-generiert

Drohne in Leipzig, Drohung aus Moskau: Berlin kontert Lawrow

Drohne in Leipzig, Drohung aus Moskau: Berlin kontert Lawrow
Symbolbild: KI-generiert

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat die jüngsten Drohungen seines russischen Amtskollegen Sergej Lawrow deutlich zurückgewiesen. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochausgabe) sprach er von Druckversuchen des Kremls gegen die Unterstützer der Ukraine. Auslöser ist eine Ankündigung Lawrows im russischen Staatsfernsehen – und ein bislang ungeklärter Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle.

Was Lawrow gesagt hat

Der russische Außenminister erklärte vergangene Woche, Russland werde seine „Methoden deutlich verschärfen, um all das zu zerstören, was Kiews Kriegsmaschinerie aus dem Westen speist“. Und er fügte hinzu: „Und wir tun dies bereits.“

Genau dieser Zusatz sorgt in Berlin für Aufmerksamkeit. Beobachter werteten ihn als mögliches Eingeständnis, dass Moskau – entgegen offizieller Dementis – hinter dem gescheiterten Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen stehen könnte. Belegt ist das bislang nicht; das Auswärtige Amt hält sich mit einer Bewertung zurück.

Wadephuls Antwort: „längeren Atem“

Wadephul zufolge versuche der Kreml angesichts der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen des Krieges, die Unterstützer der Ukraine mit Drohungen und Desinformation unter Druck zu setzen. Erfolg werde das nicht haben, sagte er.

„Gemeinsam mit ihren internationalen Unterstützern hat die Ukraine den längeren Atem. Daran kann keine auch noch so absurde Propaganda etwas ändern“, sagte Wadephul.

Zudem betonte der CDU-Politiker, man werde „stets die richtigen Antworten finden“ und europäische Geschlossenheit zeigen. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes hatte zuvor erklärt, man nehme die Äußerungen zur Kenntnis, lasse sich aber nicht einschüchtern.

Der Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle

Nach Medienberichten wurde am 5. August 2026 auf dem Gelände des Flughafens Leipzig/Halle eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nähe ukrainischer Frachtflugzeuge entdeckt und von Spezialkräften entschärft. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach zunächst allgemein von „fremden Mächten“, die russische Botschaft wies Vorwürfe zurück.

Der frühere Nato-General Erhard Bühler bezeichnete den Vorgang in einem MDR-Podcast als terroristischen Anschlag, warnte aber zugleich vor übereilten Schritten. Erst müsse sachlich aufgeklärt werden, die Reaktion müsse verhältnismäßig bleiben. Wörtlich sagte er: „Wegen einer nicht explodierten Drohne fängt man keinen Krieg an – auch nicht, wenn sie explodiert wäre.“

Streit über die richtige Reaktion

In Berlin gehen die Vorstellungen auseinander. Der Osteuropa-Beauftragte der Grünen im Bundestag, Robin Wagener, plädierte dafür, die russische Führung beim Wort zu nehmen und jetzt zu handeln. Wer tatenlos zuschaue, lade zur weiteren Eskalation ein, sagte er der Zeitung. Seine drei Forderungen:

  • Schließung des Russischen Hauses in Berlin
  • Vorgehen gegen die russische Schattenflotte
  • Einziehung russischer Vermögenswerte

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovic, nannte solche Schritte „diskutabel“ – forderte aber parallel diplomatische Initiativen und einen europäischen Sondergesandten für Vermittlungsgespräche. Aus der Union hatte Roderich Kiesewetter zuvor formelle Nato-Konsultationen nach Artikel 4 angeregt, was Bühler zum jetzigen Zeitpunkt für unangemessen hält.

Drohnenabwehr im Fokus

Unabhängig von der Schuldfrage rückt der Schutz kritischer Infrastruktur in den Mittelpunkt. Ende 2025 nahm das Gemeinsame Drohnenabwehrzentrum von Bundespolizei, BKA, Länderpolizeien und Bundeswehr die Arbeit auf; zusätzlich brachte die Bundesregierung eine Reform der Nachrichtendienste auf den Weg, die Kritiker wegen der erweiterten Befugnisse skeptisch sehen.

Klar ist bislang nur eines: Die Ermittlungen laufen, eine offizielle Zuordnung des Leipziger Drohnenfundes steht weiter aus.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen