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06.06.2026
17:34 Uhr

Die SPD im freien Fall: Selbst die eigenen Anhänger wenden sich von Klingbeil und Bas ab

Die SPD im freien Fall: Selbst die eigenen Anhänger wenden sich von Klingbeil und Bas ab

Es ist ein Bild des Niedergangs, das die deutsche Sozialdemokratie derzeit abgibt. Eine einst stolze Volkspartei, die das Land über Jahrzehnte hinweg prägte, schrumpft in den Umfragen auf ein Maß zusammen, das man eher von Splitterparteien kennt. Und nun trifft es auch noch die Führungsriege selbst: Die Parteivorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas verlieren laut einer frischen Forsa-Erhebung dramatisch an Rückhalt – und zwar ausgerechnet bei den eigenen Anhängern.

Wenn selbst die letzten Getreuen abspringen

Das Politiker-Ranking von RTL und ntv, erhoben durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa, liest sich für die SPD-Spitze wie ein Offenbarungseid. Gegenüber der Befragung im März büßt Klingbeil sechs Punkte ein, Bas verliert gleich sieben. Doch die beiden stehen nicht allein im Regen: Auch Bundeskanzler Friedrich Merz, der angetreten war, um Deutschland aus der selbstverschuldeten Misere zu führen, verliert acht Punkte. Insgesamt sinken die Werte bei sage und schreibe 16 der 19 abgefragten Politiker. Ein Vertrauensverlust auf breiter Front, der Bände spricht.

Im ZDF-Politbarometer verharrt die SPD in der Projektion der Forschungsgruppe Wahlen bei mageren zwölf Prozent. In der politischen Stimmung rutscht sie von 13 auf elf Prozent – der niedrigste Wert seit 1994. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Eine Partei, die einst Kanzler stellte und das Land regierte, dümpelt nun in Regionen, in denen früher die FDP zitterte.

Die AfD enteilt – die Altparteien schauen zu

Während die SPD ihren Sinkflug fortsetzt, legt die AfD um einen weiteren Punkt zu und erreicht 27 Prozent. Sie bleibt damit klar vor der Union, die ebenfalls einen Punkt gewinnt und bei 25 Prozent landet. Die Grünen fallen auf 14 Prozent, die Linke auf elf, die FDP klebt bei drei Prozent fest. Für eine Mehrheit von Union und SPD reicht es schon längst nicht mehr. Die schwarz-rote Koalition, einst als Bollwerk der Stabilität verkauft, hat ihren parlamentarischen Rückhalt bereits eingebüßt.

Bereits im März trauten nur 29 Prozent der SPD-Anhänger ihren beiden Vorsitzenden zu, die Partei aus der Krise zu führen. 56 Prozent glaubten das schlichtweg nicht.

Tiefstwerte, wohin man blickt

Im ZDF-Ranking erreicht Bärbel Bas auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf mit minus 0,9 Punkten einen persönlichen Tiefstwert. Klingbeil verbessert sich zwar leicht von minus 0,7 auf minus 0,4, bleibt aber – man ahnt es – im negativen Bereich gefangen. Einziger Lichtblick im roten Trümmerfeld ist Verteidigungsminister Boris Pistorius mit 1,6 Punkten. Dass ausgerechnet der Verteidigungsminister der populärste Sozialdemokrat ist, während die offiziellen Parteichefs unter null verharren, ist an Symbolkraft kaum zu überbieten.

Ein vernichtendes Zeugnis für die Große Koalition

Und die Koalition als Ganzes? Sie kommt nicht besser weg. Satte 72 Prozent der Befragten bewerten die Arbeit der schwarz-roten Regierung als eher schlecht. Nur 24 Prozent stellen ihr ein gutes Zeugnis aus – und man fragt sich unweigerlich, wer diese 24 Prozent eigentlich sind. Mit der Arbeit von Friedrich Merz sind 69 Prozent unzufrieden. Dieser Befund ist umso bemerkenswerter, als Merz mit dem vollmundigen Versprechen angetreten war, keine neuen Schulden zu machen – nur um wenig später ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen aus dem Hut zu zaubern und die Klimaneutralität bis 2045 ins Grundgesetz zu meißeln. Die Quittung dafür dürfte die Inflation sein, die kommende Generationen über Steuern und Abgaben abzustottern haben.

Was bleibt, ist das Bild einer politischen Klasse, die den Kontakt zur Bevölkerung verloren hat. Die SPD verkörpert diesen Niedergang in besonders schmerzhafter Reinform: Eine Führung, die nicht einmal mehr die eigenen Mitglieder hinter sich versammeln kann, regiert weiter mit, als wäre nichts geschehen. Während die Bürger unter explodierenden Lebenshaltungskosten, einer ausufernden Kriminalität und einer Politik leiden, die zu oft gegen statt für Deutschland gemacht wird, klammern sich die Verantwortlichen an ihre Pöstchen. Es sind genau jene Umfragen, die zeigen, wie groß die Sehnsucht nach einem echten politischen Kurswechsel inzwischen geworden ist.

Edelmetalle als Anker in unruhigen Zeiten

In Zeiten politischer Instabilität, wachsender Staatsverschuldung und einer Geldentwertung, die durch milliardenschwere Sondervermögen weiter angeheizt wird, suchen immer mehr Menschen nach einem verlässlichen Wertspeicher. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Vermögen über Krisen, Inflationsphasen und politische Umbrüche hinweg bewahren können. Als sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie eine greifbare Sicherheit, die kein Politikerversprechen ersetzen kann.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist selbst verpflichtet, sich vor einer Anlageentscheidung umfassend zu informieren und trägt die Verantwortung für seine Entscheidungen eigenständig.

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