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Kettner Edelmetalle
30.01.2026
07:20 Uhr

Die große Strompreis-Illusion: Wie der Staat mit Milliarden die wahren Kosten verschleiert

Was für ein Meisterstück politischer Augenwischerei! Die Bundesnetzagentur verkündet, die Strompreise könnten 2026 stabil bleiben oder gar sinken. Der Ausbau erneuerbarer Energien wirke preisdämpfend, so die frohe Botschaft. Doch wer hinter die Kulissen dieser vermeintlichen Erfolgsmeldung blickt, erkennt ein ganz anderes Bild – eines, das den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen kommt.

Deutschland: Europameister bei den Strompreisen

Die Ausgangslage könnte kaum ernüchternder sein. Mit durchschnittlich 39,35 Cent pro Kilowattstunde für Haushaltsstrom liegt Deutschland laut dem Household Energy Price Index im November 2025 an der europäischen Spitze. Während unsere Nachbarländer den Preisschock von 2022 längst verdaut haben, verharrt die Bundesrepublik auf einem Rekordniveau. Von wegen Energiewende als Erfolgsmodell!

Besonders pikant wird der Vergleich mit Frankreich. Der Terminmarkt für 2026 erwartet deutsche Großhandelspreise von etwa 8,54 Cent pro Kilowattstunde – während Frankreich mit nur 5,08 Cent kalkuliert. Das entspricht einem Aufschlag von rund 70 Prozent. Die Ursache liegt in der Systemarchitektur: Volatile Wind- und Solarenergie erfordert teure Reserve- und Backup-Kapazitäten, die bei Flaute oder Dunkelheit einspringen müssen.

Die versteckte 30-Milliarden-Euro-Subvention

Hier wird es richtig interessant. Der frühere Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat nachgerechnet: Die staatlichen Zuschüsse im Stromsektor belaufen sich auf satte 24,5 Milliarden Euro für 2025 und werden 2026 auf 29,5 Milliarden Euro ansteigen. Hinzu kommt ein geplanter Industriestrompreis mit weiteren 1,5 Milliarden Euro. Den Löwenanteil verschlingt die EEG-Förderung mit prognostizierten 17,2 Milliarden Euro für 2026.

Rechnet man diese Subventionen auf den tatsächlichen Stromverbrauch um, ergibt sich eine verdeckte Preisstütze von etwa 6,8 Cent pro Kilowattstunde für 2026. Der wahre Strompreis liegt damit nicht bei 39 Cent, sondern näher an 45 Cent.

Das Perfide an diesem System: Die Kosten verschwinden nicht, sie werden lediglich umverteilt. Was nicht auf der Stromrechnung erscheint, bezahlt der Bürger über seine Steuern. Eine Entlastung, die keine ist – sondern pure Kosmetik.

Netzausbau: Der schlummernde Kostentsunami

Doch damit nicht genug. Die wahre Kostenlawine rollt erst noch auf uns zu. Die Energiedenkfabrik ef.Ruhr beziffert den Investitionsbedarf für den Netzausbau bis 2045 auf unfassbare 732 Milliarden Euro. McKinsey prognostiziert einen Anstieg der Netzentgelte von derzeit rund 11 auf etwa 25 Cent pro Kilowattstunde bis 2035.

Was bedeutet das konkret? Ein Haushaltsstrompreis von 50 Cent pro Kilowattstunde rückt in greifbare Nähe. Die Infrastrukturkosten werden den Tarif zunehmend dominieren, während die Politik weiterhin von stabilen Preisen fabuliert.

Redispatch verschlingt Milliarden

Hinzu kommen die explodierenden Kosten für sogenannte Redispatch-Maßnahmen. Dabei handelt es sich um Eingriffe der Netzbetreiber, um Schwankungen zwischen Erzeugung und Verbrauch auszugleichen. Diese Notfallmaßnahmen kosten seit Jahren Milliarden und werden über die Netzentgelte direkt an die Verbraucher weitergereicht.

Das Energiewende-Paradoxon

Die bittere Wahrheit lautet: Mit jedem zusätzlichen Windrad und jeder neuen Solaranlage steigt die Menge an förderbedürftigen Anlagen im System. Das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln erwartet, dass die EEG-Förderung bis 2030 auf rund 23 Milliarden Euro anwachsen könnte. Aus einer temporären Stütze wird ein dauerhafter Kostenbestandteil.

Die zentralen Kostentreiber werden nicht aus dem System genommen. Volatilität erzeugt Bedarf an teurer Reserveleistung, Redispatch verstetigt die laufenden Milliardenkosten, und der Netzausbau treibt die Entgelte in schwindelerregende Höhen. Subventionen können den Tarif optisch glätten, doch sie ersetzen keine strukturelle Senkung der Systemkosten.

Was bleibt, ist eine trügerische Stabilität – erkauft mit dem Geld der Steuerzahler, die am Ende doppelt zur Kasse gebeten werden: einmal über die Stromrechnung und einmal über den Fiskus. Die Energiewende entpuppt sich zunehmend als Fass ohne Boden, während die Politik unbeirrt am Narrativ des Erfolgs festhält.

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