
Deutschlands Stahlindustrie vor dem Kollaps: Traditionsunternehmen Buderus wird nach 300 Jahren zerschlagen
Die deutsche Industriegeschichte verliert ein weiteres Kapitel ihrer glorreichen Vergangenheit. Nach fast drei Jahrhunderten steht das Traditionsunternehmen Buderus Edelstahl aus Wetzlar vor der Zerschlagung. Was einst als stolzer Hochofen unter Johann Wilhelm Buderus begann, endet nun als Opfer einer verfehlten Energiepolitik und der sogenannten "grünen Transformation". Die Ampel-Koalition mag zwar Geschichte sein, doch ihr toxisches Erbe wirkt weiter – und kostet nun knapp 500 deutsche Arbeitsplätze.
Ein Industriedenkmal wird demontiert
Buderus ist kein x-beliebiges Unternehmen. Seine Produkte stecken in Kunststoffformen der Automobilindustrie, in Schiffsgetrieben, in hochwertigen Küchenmessern und sogar in Generatorwellen von Kraftwerken. Jahrzehntelang galt der Betrieb als einer der führenden deutschen Produzenten von Spezial- und Edelstahl. Doch was nützt Tradition, wenn die Politik systematisch die Grundlagen der heimischen Industrie zerstört?
Der neue Eigentümer Mutares, der das Unternehmen erst im Frühjahr 2024 vom österreichischen Stahlkonzern Voestalpine übernommen hatte, zieht nun die Reißleine. "Buderus Edelstahl wird zerschlagen", bestätigt Stefan Sachs von der IG Metall. Von den 1.130 Beschäftigten sollen 460 ihre Arbeitsplätze verlieren. Das Warmwalzwerk wandert zur Georgsmarienhütte, die Gesenkschmiede zur FerrAl United Group. Was bleibt, sind leere Hallen und zerstörte Existenzen.
Die wahren Schuldigen sitzen in Berlin
Natürlich sprechen die Verantwortlichen von "schwacher Auftragslage" und "chinesischer Konkurrenz". Doch die Wahrheit ist unbequemer: Die deutsche Stahlindustrie wird systematisch an die Wand gefahren. Während China munter mit billigem Kohlestrom produziert, zwingen ideologiegetriebene Politiker unsere Unternehmen in die Knie. Die Energiekosten hierzulande haben astronomische Höhen erreicht – ein direktes Resultat der grünen Fantasien von gestern.
Die Umstellung auf sogenannte Direktreduktionsanlagen, die Stahl auf Wasserstoffbasis herstellen sollen, verschlingt Milliardenbeträge. Doch selbst wenn diese Investitionen getätigt werden, bleiben die Betriebskosten dauerhaft höher als bei der konventionellen Produktion.
Es ist ein Treppenwitz der Geschichte: Während deutsche Unternehmen gezwungen werden, auf teure Wasserstofftechnologie umzusteigen, lacht sich die Konkurrenz aus China ins Fäustchen. Dort produziert man weiterhin mit bewährten Hochöfen und Kohle – effizient, günstig und ohne ideologische Scheuklappen.
Ein Flächenbrand in der deutschen Industrie
Was bei Buderus passiert, ist kein Einzelfall. Die gesamte deutsche Stahlindustrie taumelt dem Abgrund entgegen. Selbst Giganten wie Thyssenkrupp oder die Salzgitter AG schreiben tiefrote Zahlen. Die einst stolze deutsche Schwerindustrie, Motor des Wirtschaftswunders und Garant für Wohlstand, wird auf dem Altar der Klimaideologie geopfert.
Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen plant sie nun ein 500 Milliarden Euro schweres "Sondervermögen" für Infrastruktur und hat die Klimaneutralität bis 2045 sogar im Grundgesetz verankert. Diese Schuldenberge werden Generationen belasten – für eine Politik, die unsere Industrie ruiniert und unseren Wohlstand vernichtet.
Zeit für eine Kehrtwende
Die Zerschlagung von Buderus sollte ein Weckruf sein. Wie viele Traditionsunternehmen müssen noch sterben, bis die Politik endlich umdenkt? Die deutsche Industrie braucht keine grünen Träumereien, sondern bezahlbare Energie und faire Wettbewerbsbedingungen. Statt Milliarden in fragwürdige Wasserstoffprojekte zu pumpen, sollten wir unsere bewährten Technologien nutzen und weiterentwickeln.
Es ist höchste Zeit, dass Deutschland wieder zu einer vernünftigen Industriepolitik zurückkehrt. Eine Politik, die Arbeitsplätze schützt statt vernichtet, die auf Technologieoffenheit statt Ideologie setzt, und die unseren Wohlstand bewahrt statt verspielt. Die 460 Mitarbeiter von Buderus, die nun vor dem Nichts stehen, hätten es verdient gehabt.
Physische Edelmetalle als Krisenschutz
Angesichts der dramatischen Entwicklungen in der deutschen Industrie und der ausufernden Staatsverschuldung gewinnt die Vermögenssicherung zunehmend an Bedeutung. Während Industrieunternehmen reihenweise kollabieren und die Inflation durch neue Schuldenberge weiter angeheizt wird, bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber einen bewährten Schutz. Sie sind unabhängig von politischen Entscheidungen und behalten ihren Wert auch in Krisenzeiten. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie zur Stabilität und Werterhaltung des Vermögens beitragen.

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