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23.05.2026
08:44 Uhr

Das Milliardengrab Migration: Bundesländer verlangen vom Bund noch mehr Geld

Das Milliardengrab Migration: Bundesländer verlangen vom Bund noch mehr Geld

Es ist ein Schauspiel, das man fast schon kabarettreif nennen könnte – wäre es nicht so bitterernst für den deutschen Steuerzahler. Während der Bund seine Ausgaben für Migration leicht zurückfährt, schlagen die Bundesländer Alarm und fordern in seltener Einmütigkeit: mehr Geld, mehr Unterstützung, mehr finanzielle Atemluft. Das geht aus dem aktuellen Flüchtlingskostenbericht des Bundesfinanzministeriums hervor, der in der kommenden Woche im Kabinett auf den Tisch kommen soll.

Hamburg ruft, Bayern klagt – und der Bürger zahlt

Die Stadt Hamburg verlangt eine „deutliche Erhöhung der Bundesbeteiligung" – nebst „Dynamisierung", versteht sich. Auf gut Deutsch: Es soll nicht nur mehr werden, sondern dauerhaft und automatisch immer mehr. Auch Bayern meldete sich zu Wort und betont, dass die Leistungen an die Kommunen für Unterbringung, Versorgung und sogenannte Integration die Entlastungsmittel des Bundes deutlich überstiegen. Übersetzt heißt das: Die Rechnung geht so oder so an den Bürger, nur über andere Kassen.

Besonders teuer wird es bei den unbegleiteten minderjährigen Migranten. Nordrhein-Westfalen allein wendete im vergangenen Jahr satte 667 Millionen Euro für deren Unterbringung und Versorgung auf – fast das Doppelte des Vorjahres. Eine Verdopplung binnen eines einzigen Jahres, während Familien, Rentner und Mittelstand vor dem Einkaufsregal jeden Cent zweimal umdrehen müssen.

Bund spart – aber bleibt im Milliardenmodus

Immerhin: Der Bund gab im vergangenen Jahr 3,2 Milliarden Euro weniger für Leistungen im Migrations- und Fluchtkontext aus – ein Minus von elf Prozent. Die Gesamtkosten fielen von 28 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 24,8 Milliarden Euro. Klingt nach Entspannung? Mitnichten. Es handelt sich noch immer um den niedrigsten Stand seit 2021, als die Aufwendungen bei 21,7 Milliarden Euro lagen. Und 24,8 Milliarden bleiben eine Summe, mit der man ganze Universitäten, Krankenhäuser oder Infrastrukturprogramme finanzieren könnte – jenes maroden Bestandes, der dem deutschen Bürger eigentlich versprochen wurde.

Der Bund beteiligt sich nach eigener Darstellung mit einer Pauschale von 7.500 Euro pro Asylerstantrag, abgewickelt über eine Änderung der Umsatzsteuerverteilung. Die Länder mokieren sich allerdings, ihre tatsächlichen Ausgaben lägen erheblich über diesen Pauschalen. Mit anderen Worten: Der Verteilungskampf um Steuergeld zwischen Bund und Ländern ist in vollem Gange – nicht aber die Debatte über die eigentliche Ursache der explodierenden Kosten.

Sinkende Asylzahlen – aber von Wende keine Rede

Der Rückgang der Bundesausgaben ist vor allem auf eine sinkende Zahl von Asylanträgen zurückzuführen. Im Jahr 2025 stellten laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 168.543 Menschen einen Asylantrag in Deutschland, davon 113.236 als Erstantrag. Im Vergleich zu 2024 mit damals 229.751 Anträgen entspricht das einem Rückgang um rund ein Drittel. Eine echte Trendwende? Wohl kaum. Bei über 100.000 Erstanträgen pro Jahr handelt es sich noch immer um Größenordnungen, die jedes deutsche Sozial- und Bildungssystem an seine Grenzen bringen. Die unter Friedrich Merz im Wahlkampf so lautstark angekündigte „Migrationswende" wirkt im Lichte dieser Zahlen eher wie kosmetische Korrektur denn wie ein Politikwechsel.

Wer zahlt eigentlich am Ende?

Wenn Bund und Länder über Zuständigkeiten und Quoten feilschen, vergisst man gerne, woher das Geld eigentlich stammt. Es fällt weder vom Himmel, noch wächst es auf den Konten politischer Entscheidungsträger. Jeder Euro, den der Staat ausgibt – ob für Unterkünfte, Sozialleistungen, Sprachkurse oder „Integrationsprojekte" – wurde zuvor durch Steuern und Abgaben aus der arbeitenden Bevölkerung herausgepresst. Oder, was zunehmend Realität ist, durch neue Schulden auf Kosten kommender Generationen aufgenommen. Das geplante 500-Milliarden-Sondervermögen der schwarz-roten Koalition lässt grüßen.

Die eigentliche, drängende Frage stellt in Berlin niemand laut: Warum diskutiert man über die Verteilung der Kosten, statt über deren Vermeidung? Statt über höhere Bundesbeteiligungen zu verhandeln, könnte man konsequente Grenzkontrollen, schnellere Verfahren und tatsächliche Rückführungen forderten. Doch dafür müsste der politische Wille vorhanden sein – und an dem mangelt es in der Hauptstadt seit nunmehr zehn Jahren in erschreckender Beständigkeit.

Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten

Wer die aktuelle Lage betrachtet – steigende Staatsausgaben, wachsende Verschuldung, eine Politik, die offenbar nicht in der Lage ist, Prioritäten zu Gunsten der eigenen Bürger zu setzen – der tut gut daran, sich Gedanken über die Sicherheit des eigenen Vermögens zu machen. Die schleichende Geldentwertung durch immer neue Schuldenprogramme trifft am Ende jeden Sparer. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als verlässliche Wertspeicher bewährt – gerade dann, wenn das Vertrauen in politische Institutionen und Papierwährungen schwindet. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie einen Anker der Stabilität, den keine Regierung per Federstrich entwerten kann.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Ansichten geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wieder. Jede Anlageentscheidung sollte auf einer eigenen, sorgfältigen Recherche basieren. Für Vermögensentscheidungen ist jeder Anleger selbst verantwortlich.

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