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16.01.2026
17:46 Uhr

Dänischer Geheimdienst bestätigt: Russland und China haben Grönland im Visier

Dänischer Geheimdienst bestätigt: Russland und China haben Grönland im Visier

Die geopolitischen Spannungen um die größte Insel der Welt nehmen weiter zu. Ein aktueller Geheimdienstbericht der dänischen Regierung untermauert nun die Warnungen vor einer wachsenden russischen und chinesischen Präsenz in arktischen Gewässern – ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem grönländische Offizielle die amerikanischen Bedenken noch vehement zurückweisen.

Trumps Warnung: Mehr als nur Rhetorik?

Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte zuletzt unmissverständlich klargestellt, warum die USA ein strategisches Interesse an Grönland haben. Seine Worte waren deutlich: Russische Zerstörer, chinesische Kriegsschiffe und russische U-Boote würden sich bereits in den Gewässern rund um Grönland tummeln. Eine Besetzung durch Moskau oder Peking werde Washington nicht hinnehmen.

Die Grönländer selbst reagierten auf diese Aussagen mit Skepsis. Manch einer mag Trumps Äußerungen als übertriebene Rhetorik abtun – ähnlich jener berüchtigten Bemerkung Sarah Palins über Alaska und Russland. Doch der dänische Geheimdienstbericht verleiht den amerikanischen Bedenken nun durchaus Substanz.

Was der dänische Geheimdienst enthüllt

Der Bericht des dänischen Verteidigungsnachrichtendienstes für das Jahr 2025 zeichnet ein beunruhigendes Bild der militärischen Entwicklungen in der Arktis. Die Kernaussagen sind alarmierend:

Russland bleibt die stärkste Militärmacht in der Arktis, fühlt sich jedoch vom Westen herausgefordert. Die Konsequenz? Moskau wird seine Interessen zunehmend konfrontativer durchsetzen – sowohl politisch als auch militärisch. Der Großteil der russischen nuklear bewaffneten U-Boote ist in der Arktis stationiert und bildet das Rückgrat der russischen Abschreckungsstrategie gegen die Vereinigten Staaten.

Besonders brisant erscheint die chinesische Langzeitstrategie. Peking strebt nach der Fähigkeit zu eigenständigen Militäroperationen in der Arktis. Das langfristige Ziel ist dabei nichts Geringeres als die Stationierung von Raketen-U-Booten unter dem arktischen Eis – um dieselbe nukleare Zweitschlagfähigkeit zu erlangen wie Russland und die USA.

„China's long-term goal is to deploy missile submarines beneath the ice, thereby attaining the same nuclear second-strike capability as Russia and the United States."

Die strategische Bedeutung der GIUK-Lücke

Ein besonders kritischer Aspekt des Berichts betrifft die sogenannte GIUK-Lücke – jene Meerespassage zwischen Grönland, Island, den Färöer-Inseln und Großbritannien. Für Russland stellt diese Passage das wichtigste maritime Tor zur und von der Arktis dar. Im Falle eines bewaffneten Konflikts mit der NATO würde Moskau versuchen, die Versorgungslinien zwischen den USA und Europa durch Angriffs-U-Boote zu unterbrechen, die diese Passage unentdeckt durchqueren können.

Trotz der erheblichen geografischen Entfernung entsendet Russland regelmäßig U-Boote, Überwasserschiffe und Flugzeuge in die Nähe Grönlands und der Färöer-Inseln. Zusätzlich setzt Moskau zivile Schiffe für Überwachungsaufgaben im Auftrag des russischen Staates ein.

Chinas wirtschaftliche Ambitionen

Obwohl chinesische Unternehmen bislang keine greifbaren Investitionsergebnisse in Grönland erzielt haben, bleibt die Insel fest im Fokus der langfristigen arktischen Interessen Pekings. China wird voraussichtlich weiterhin eine Zusammenarbeit mit Grönland anstreben – insbesondere in der Forschung, aber auch bei kommerziellen Unternehmungen.

Kritische Stimmen und Faktenchecker

Natürlich melden sich auch Skeptiker zu Wort. Experten haben Trumps Behauptungen über chinesische und russische Streitkräfte vor Grönlands Küste wiederholt zurückgewiesen. Russland operiere stattdessen in der Barentssee vor der skandinavischen Küste, während beide Mächte eine Präsenz in der Beringsee südlich von Alaska unterhielten.

Doch eines steht fest: Die Arktis ist ein gewaltiges Gebiet, und praktisch jede Großmacht mit bedeutenden maritimen Fähigkeiten patrouilliert dort in internationalen Gewässern. Ob Grönland tatsächlich von Russland und China bedroht wird, bleibt eine Frage der Perspektive – und der geopolitischen Interessen.

Ein Blick auf die Realität

Was dieser Bericht letztlich offenbart, ist weniger eine unmittelbare militärische Bedrohung als vielmehr ein kommerziell beunruhigender Status quo. Die Arktis entwickelt sich zum neuen Schauplatz des großen geopolitischen Spiels, und Grönland mit seinen enormen Rohstoffvorkommen steht dabei im Zentrum des Interesses.

Bemerkenswert ist auch, dass die Wahrscheinlichkeit eines US-Erwerbs von Grönland auf Wettmärkten bereits auf 25 Prozent gestiegen ist. Die Trump-Administration soll ein Angebot in Erwägung ziehen, das Grönland mit über 10 Millionen Dollar pro Einwohner bewertet. Eine Summe, die zeigt, wie ernst Washington die strategische Bedeutung dieser arktischen Insel nimmt.

Für Deutschland und Europa sollte diese Entwicklung ein Weckruf sein. Während sich die Großmächte um die Kontrolle der Arktis positionieren, scheint die europäische Außenpolitik einmal mehr in ihrer gewohnten Lethargie zu verharren. Die Frage ist nicht mehr, ob die Arktis zum geopolitischen Brennpunkt wird – sondern nur noch, wer am Ende die Oberhand behält.

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