
Chinas Zentralbank-Berater warnt: US-Schulden auf gefährlichem Kurs
Die Vereinigten Staaten steuern auf einen fiskalischen Abgrund zu – und ausgerechnet ein hochrangiger Berater der chinesischen Zentralbank spricht nun öffentlich aus, was viele Ökonomen längst befürchten. Huang Yiping, Mitglied des geldpolitischen Ausschusses der People's Bank of China, hat die Stabilität der amerikanischen Staatsverschuldung in Frage gestellt und damit eine Debatte angestoßen, die weit über die Grenzen Asiens hinaus Wellen schlagen dürfte.
Ein Schuldenturm, der ins Wanken gerät
Bei einem akademischen Forum an der National University of Singapore ließ Huang keinen Zweifel an seiner Einschätzung: Die US-Schuldenquote im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt steige kontinuierlich an und werde dies voraussichtlich auch weiterhin tun. „Das ist wahrscheinlich nicht nachhaltig", so der Ökonom, der gleichzeitig als Dekan der National School of Development an der renommierten Peking-Universität fungiert.
Die nackten Zahlen geben ihm Recht: Bis Ende 2025 kletterte die US-Staatsverschuldung auf atemberaubende 38,4 Billionen US-Dollar – ein Anstieg von rund 2,23 Billionen Dollar innerhalb eines einzigen Jahres. Diese Entwicklung gleicht einem Schneeballsystem, das früher oder später an seine Grenzen stoßen muss.
Selbst Harvard-Professor stimmt zu
Bemerkenswert ist, dass Huangs Einschätzung keineswegs als chinesische Propaganda abgetan werden kann. Jason Furman, Professor an der Harvard-Universität und ehemaliger Wirtschaftsberater unter Präsident Obama, pflichtete seinem chinesischen Kollegen bei. Das US-Haushaltsdefizit sei „eindeutig zu groß", und die Schuldenentwicklung befinde sich auf einem zunehmend unhaltbaren Pfad.
Furman warnte zudem vor den Konsequenzen einer möglichen Haushaltskonsolidierung: Sollten die USA ihr Defizit reduzieren, würde sich etwa die Hälfte der Anpassung in der Leistungsbilanz niederschlagen. Andernfalls wären höhere Sparquoten oder ein gedrosselter Importkonsum nur durch eine schwächere Wirtschaftsaktivität zu erreichen – ein Teufelskreis ohne einfachen Ausweg.
Politische Realität verhindert Kurswechsel
Besonders brisant ist Huangs Analyse der politischen Rahmenbedingungen in Washington. Die gegenwärtige institutionelle Struktur der USA und der Stil der präsidialen Politikgestaltung ließen erwarten, dass fiskalische Disziplin kurzfristig kaum Einzug halten werde. Eine diplomatische Umschreibung für das, was viele Beobachter als politisches Chaos bezeichnen würden.
Unter Präsident Trump, der seit Januar 2025 seine zweite Amtszeit absolviert, hat sich die Haushaltslage keineswegs entspannt. Die massiven Zollerhöhungen auf Importe aus China, der EU und anderen Handelspartnern mögen kurzfristig Einnahmen generieren, doch sie lösen das strukturelle Defizitproblem nicht.
Gold als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten
Für Anleger, die angesichts dieser Entwicklungen nach Stabilität suchen, gewinnen physische Edelmetalle zunehmend an Bedeutung. Während Papierwährungen durch Schuldenexzesse entwertet werden können, hat Gold über Jahrtausende seinen Wert bewahrt. Eine Beimischung von Edelmetallen in ein breit gestreutes Portfolio erscheint in Zeiten wachsender fiskalischer Unsicherheit als vernünftige Strategie zur Vermögenssicherung.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.
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