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08.02.2026
14:29 Uhr

Chinas Elektro-Offensive: Geely entthront Tesla – Deutsche Hersteller holen auf

Chinas Elektro-Offensive: Geely entthront Tesla – Deutsche Hersteller holen auf

Die Machtverhältnisse in der Elektromobilität verschieben sich dramatisch. Was vor wenigen Jahren noch undenkbar schien, ist nun Realität geworden: Ein chinesischer Automobilkonzern hat sich an die Spitze der globalen Innovationsrangliste für Elektrofahrzeuge gesetzt. Der „Electromobility Report 2026" des Center of Automotive Management offenbart eine tektonische Verschiebung in der Branche, die weitreichende Konsequenzen für die gesamte Automobilindustrie haben dürfte.

Geely übernimmt die Krone der E-Innovation

Mit 72 Serien-Innovationen und beeindruckenden 193 Indexpunkten hat sich der chinesische Automobilriese Geely erstmals den Spitzenplatz im globalen Innovationsranking gesichert. Der Konzern, zu dem renommierte Marken wie Zeekr und Polestar gehören, punktet vor allem durch kontinuierliche Optimierungen bei Reichweite und Batterieperformance. Die systematische Weiterentwicklung über mehrere Modellgenerationen hinweg zahlt sich nun aus.

Der Volkswagen-Konzern muss sich mit dem zweiten Platz begnügen. Mit 153 Indexpunkten liegt der deutsche Branchenprimus zwar noch solide im Rennen, doch der Abstand zur chinesischen Konkurrenz ist beträchtlich. Die Wolfsburger konzentrieren ihre Bemühungen hauptsächlich auf Reichweiten- und Effizienzverbesserungen bei volumenstarken Modellen wie der ID.-Familie – ein Ansatz, der offenbar nicht mehr ausreicht, um an der Spitze mitzuspielen.

Teslas dramatischer Absturz

Der eigentliche Paukenschlag dieser Studie betrifft jedoch Tesla. Das Unternehmen von Elon Musk, einst unangefochtener Pionier und Innovationsführer der Elektromobilität, ist regelrecht abgestürzt. Von der Spitzenposition im vorherigen Ranking rutschte Tesla auf einen beschämenden achten Platz ab. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während der US-Konzern zwischen 2016 und 2020 noch stolze 150 Indexpunkte erreichte, hat sich diese Leistung im aktuellen Betrachtungszeitraum auf magere 70 Punkte mehr als halbiert.

Dieser Niedergang kommt nicht von ungefähr. Während die Konkurrenz fieberhaft an neuen Technologien arbeitet, scheint Tesla seinen Innovationsvorsprung verspielt zu haben. Die einst revolutionäre Marke wirkt zunehmend wie ein Relikt vergangener Tage – ein Schicksal, das in der schnelllebigen Automobilbranche schon manchen Giganten ereilt hat.

Deutsche Premium-Hersteller im Aufwind

Erfreuliche Nachrichten gibt es hingegen aus München und Stuttgart. BMW konnte sich um beachtliche acht Plätze auf Rang fünf verbessern, Mercedes-Benz kletterte um vier Positionen auf den sechsten Platz. Diese Entwicklung zeigt, dass die deutschen Premium-Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht haben – zumindest teilweise.

BMW hat seine Position durch systematische Reichweitenoptimierungen bei elektrischen Premiumfahrzeugen wie dem iX3 gestärkt. Mercedes-Benz punktet mit Innovationen im EQS und dem jüngst vorgestellten CLA. Dennoch bleibt die Frage, ob diese Fortschritte ausreichen werden, um langfristig mit der chinesischen Konkurrenz Schritt zu halten.

BYD dominiert den Absatzmarkt

Die Innovationsstärke spiegelt sich unmittelbar in den Verkaufszahlen wider. BYD führt das globale Absatz-Ranking mit gewaltigen 2,26 Millionen verkauften Elektrofahrzeugen an – ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Tesla folgt mit 1,6 Millionen Fahrzeugen, musste jedoch einen Rückgang von rund acht Prozent hinnehmen. Besonders bemerkenswert ist der Sprung von Geely: Mit einem Wachstum von 61 Prozent auf 1,29 Millionen E-Autos zog der Konzern auf den dritten Platz vor.

Japanische Hersteller abgehängt

Während China und Deutschland um die Spitzenplätze kämpfen, präsentieren sich die japanischen Automobilhersteller erschreckend schwach. Nissan, Honda und Mazda finden sich im unteren Drittel des Rankings wieder. Selbst Toyota, der absatzstärkste Automobilhersteller der Welt, rangiert trotz Verbesserungen nur auf einem mittelmäßigen 18. Platz. Diese Entwicklung wirft ein bezeichnendes Licht auf die strategischen Fehlentscheidungen der japanischen Industrie, die zu lange auf Hybridtechnologie gesetzt hat.

Chinesische Start-ups auf dem Vormarsch

Besonders alarmierend für die etablierten Hersteller dürften die Wachstumsraten chinesischer Start-ups sein. Xpeng verdoppelte seinen Absatz von 190.000 auf 420.000 Einheiten. Xiaomi, der Smartphone-Gigant, erreichte auf Anhieb rund 410.000 Verkäufe. Nio verzeichnete ein Absatzwachstum von 47 Prozent auf über 326.000 Fahrzeuge. Diese Zahlen verdeutlichen, mit welcher Dynamik die chinesische Konkurrenz den Markt aufrollt.

Was bedeutet das für die Zukunft?

Studienleiter Stefan Bratzel betont die Bedeutung der Innovationsstärke als Frühindikator für künftige Absatzentwicklungen. Hersteller, die ihre Innovationsaktivitäten konsequent auf serienreife, kundennahe Lösungen ausrichten, schaffen damit die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Doch Innovation allein reicht nicht aus – wettbewerbsfähige Preise sind ebenso entscheidend.

Für die deutschen Automobilhersteller bedeutet dies eine doppelte Herausforderung: Sie müssen nicht nur technologisch Schritt halten, sondern auch ihre Kostenstrukturen drastisch optimieren. Die hohen Energiepreise und die überbordende Bürokratie in Deutschland machen dieses Unterfangen nicht einfacher. Ob die deutsche Automobilindustrie diese Transformation erfolgreich meistern wird, bleibt abzuwarten. Die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm.

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