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Kettner Edelmetalle
26.02.2026
22:57 Uhr

Chaos an der Bahn-Spitze: Finanzvorständin fliegt nach nur drei Monaten

Chaos an der Bahn-Spitze: Finanzvorständin fliegt nach nur drei Monaten

Man könnte meinen, bei der Deutschen Bahn sei das Personalkarussell mittlerweile das einzige, was noch zuverlässig funktioniert. Während Züge verspätet sind, Gleise marode vor sich hin rosten und die milliardenschwere Generalsanierung des Schienennetzes immer fragwürdiger wird, leistet sich der Staatskonzern nun auch noch ein Führungsdrama, das seinesgleichen sucht: Finanzvorständin Karin Dohm muss offenbar nach gerade einmal drei Monaten im Amt ihren Posten räumen.

Ein Abgang, der Fragen aufwirft

Erst Anfang Dezember 2024 hatte Dohm, die zuvor als Finanzchefin bei der Baumarktkette Hornbach tätig war, ihren Posten bei der Deutschen Bahn angetreten. Nun soll ihre Abberufung bereits auf einer Aufsichtsratssitzung im März beschlossen werden – die Entscheidung stehe dem Vernehmen nach bereits fest. Die Bahn selbst hüllte sich auf Anfrage in vielsagendes Schweigen.

Was war geschehen? Dohm soll in ihrer kurzen Amtszeit offenbar zahlreiche Akteure gegen sich aufgebracht haben – darunter nicht nur Führungskräfte innerhalb des Konzerns, sondern auch Politiker und Arbeitnehmervertreter. Sie habe sich wiederholt wegen vermeintlicher Kleinigkeiten mit anderen Führungspersönlichkeiten angelegt, heißt es. Bahnchefin Evelyn Palla habe schließlich die Reißleine gezogen.

Symptom einer tiefgreifenden Krise

Drei Monate. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen. In dieser Zeit hat mancher Pendler mehr Verspätungsstunden angesammelt als Dohm Vorstandssitzungen besucht haben dürfte. Doch so grotesk dieser Vorgang auch anmutet – er ist letztlich nur ein weiteres Symptom jener tiefgreifenden Krise, in der sich die Deutsche Bahn seit Jahren befindet. Ein Staatskonzern, der Milliarden verschlingt, dessen Infrastruktur verfällt und der es offenkundig nicht einmal schafft, seine Führungsebene stabil zu besetzen.

Die Frage, die sich der steuerzahlende Bürger stellen muss, ist eine grundsätzliche: Wie konnte es so weit kommen? Wer hat Dohm ausgewählt, und warum wurde offensichtlich nicht gründlicher geprüft, ob sie in das komplexe Geflecht aus Politik, Gewerkschaften und Konzernbürokratie passt, das die Deutsche Bahn nun einmal darstellt? Der Bund als Eigentümer trägt hier eine Mitverantwortung, die er nicht einfach wegdelegieren kann.

Die Bahn als Spiegel deutscher Misswirtschaft

Es ist bezeichnend für den Zustand dieses Landes, dass ausgerechnet jenes Unternehmen, das wie kein zweites für die öffentliche Daseinsvorsorge steht, derart dysfunktional agiert. Während die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur auf den Weg gebracht hat – finanziert wohlgemerkt auf Pump und zu Lasten kommender Generationen –, herrscht an der Spitze des wichtigsten Infrastrukturunternehmens der Republik das blanke Chaos.

Die Deutsche Bahn braucht keine Personalrochaden im Quartalstakt. Sie braucht eine Führung, die langfristig denkt, die den Mut hat, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, und die vor allem eines tut: den Laden endlich zum Laufen bringen. Stattdessen erleben wir ein Trauerspiel, das den Verfall deutscher Infrastruktur und Verwaltungskultur in erschreckender Weise offenlegt. Der deutsche Steuerzahler, der diesen Konzern Jahr für Jahr mit Milliarden am Leben hält, hat Besseres verdient als dieses unwürdige Schauspiel.

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