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24.05.2026
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Bundeswehr-Debakel: Nur jeder sechste Deutsche glaubt noch an die Verteidigungsfähigkeit

Bundeswehr-Debakel: Nur jeder sechste Deutsche glaubt noch an die Verteidigungsfähigkeit

Es ist ein vernichtendes Urteil, das die Bürger der Bundeswehr ausstellen. Trotz Sondervermögen in Milliardenhöhe, trotz pompöser Sonntagsreden über die viel beschworene „Zeitenwende" und trotz einer Schuldenbremse, die für Verteidigungsausgaben kurzerhand ausgehebelt wurde, traut gerade einmal eine winzige Minderheit von 17 Prozent der Deutschen ihrer eigenen Armee zu, das Land im Ernstfall überhaupt noch verteidigen zu können. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer aktuellen INSA-Erhebung im Auftrag der Bild am Sonntag, für die zwischen dem 21. und 22. Mai 1005 Personen befragt wurden.

72 Prozent winken ab – ein Misstrauensvotum sondergleichen

Satte 72 Prozent der Befragten halten die Bundeswehr im Verteidigungsfall schlicht für ungeeignet oder zweifeln zumindest erheblich an ihrer Schlagkraft. Damit ist die Geduld der Steuerzahler offenbar am Ende. Wer Jahr für Jahr beobachten muss, wie Milliarden in den Apparat gepumpt werden, ohne dass spürbare Verbesserungen bei Material, Munition oder Mannschaftsstärke entstünden, dem dürfte die Lust am Glauben an die politischen Versprechen längst vergangen sein. Bereits 2022, unmittelbar nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, wurde ein 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen beschlossen. Geholfen hat es offenbar wenig.

Sorge vor Russland sinkt – Angst vor Sabotage steigt

Bemerkenswert: Die Furcht vor einem direkten russischen Angriff ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Während im September 2025 noch 52 Prozent der Deutschen sich Sorgen machten, sind es jetzt nur noch 38 Prozent. Die Hälfte der Bürger zeigt sich unbesorgt. Dafür sehen rund zwei Drittel die wahren Gefahren in hybriden Bedrohungen wie Cyberattacken, Sabotage oder gezielter Desinformation. Eine Verschiebung der Wahrnehmung, die zeigt: Die Bevölkerung denkt realistischer als so mancher Berliner Politiker, der weiter den großen Panzerkrieg in Mitteleuropa beschwört.

Schuldenbremse ausgehebelt – doch wofür eigentlich?

Mit dem Regierungswechsel im Frühjahr 2025 wurde unter Bundeskanzler Friedrich Merz die finanzpolitische Tür sperrangelweit aufgestoßen. Ausgaben oberhalb bestimmter Grenzen können seitdem an der Schuldenbremse vorbei gebucht werden. Das Ergebnis dieser fiskalischen Großzügigkeit? Eine Armee, der die eigene Bevölkerung mehrheitlich nicht über den Weg traut. Die nächsten Generationen werden für diese gigantischen Schuldenberge geradestehen müssen – durch höhere Steuern, durch Inflation, durch Wohlstandsverlust. Und das alles, obwohl Merz im Wahlkampf hoch und heilig versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen. Versprochen, gebrochen – ein altes Lied.

„SPD-Versorgungswerk"? Vorwürfe gegen das Pistorius-Ministerium

Doch damit nicht genug. Wie die Bild berichtete, sollen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums der Führungsetage in einer internen Versammlung schwere Vorwürfe gemacht haben: Beförderungen und Postenbesetzungen würden gezielt Mitarbeiter mit SPD-Parteibuch bevorzugen. Intern sei sogar von einem „SPD-Versorgungswerk" die Rede gewesen. Ein Vorwurf, der – sollte er sich erhärten – sinnbildlich für jenen Filz steht, der die deutsche Politik seit Jahren überzieht. Während an der Front Munition fehlt, scheint im Ministerium das Parteibuch wichtiger zu sein als die Qualifikation.

Eine Truppe ohne Rückhalt

Verteidigungsminister Boris Pistorius mag in den Beliebtheitsumfragen oben mitschwimmen. Die Realität in den Kasernen, an den Werkbänken der Rüstungsindustrie und in den Köpfen der Bürger zeichnet jedoch ein deutlich düstereres Bild. Was nützt der teuerste Panzer, wenn es an Personal, Munition, Ersatzteilen und vor allem an gesellschaftlichem Rückhalt fehlt? Eine Armee lebt von der Identifikation ihrer Bürger mit dem zu verteidigenden Land. Doch wer jahrelang traditionelle Werte als reaktionär abkanzelt, Patriotismus unter Generalverdacht stellt und stattdessen Regenbogen-Symbolik in den Vordergrund rückt, der darf sich nicht wundern, wenn die Verteidigungsbereitschaft in der Bevölkerung schwindet.

Die Quittung für jahrzehntelange Vernachlässigung

Die aktuelle Lage ist das Resultat einer politischen Fehlentwicklung über Jahrzehnte hinweg. Über Regierungen verschiedener Couleur hinweg wurde die Bundeswehr kaputtgespart, ihre Strukturen ausgehöhlt, ihr Personal demoralisiert. Outsourcing-Verträge mit privaten Dienstleistern haben die Kosten in absurde Höhen getrieben, während die Einsatzfähigkeit sank. Großprojekte wie der Schulsegler Gorch Fock, der Hubschrauber NH90, die Fregatten der Klasse F126 oder das Transportflugzeug A400M wurden zu Symbolen für Verspätung, Kostenexplosion und mangelnde Funktionalität. Das Vertrauen der Bürger ist nicht über Nacht verloren gegangen – es wurde systematisch verspielt.

Edelmetalle als Anker in unsicheren Zeiten

In Zeiten, in denen selbst die Verteidigungsfähigkeit des eigenen Staates infrage steht, in denen geopolitische Spannungen zunehmen und finanzpolitische Disziplin der Vergangenheit angehört, gewinnt die Frage nach realer Vermögenssicherung neue Brisanz. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als Krisenwährung bewährt – unabhängig davon, ob Staaten ihre Aufgaben erfüllten oder versagten. Sie können eine sinnvolle Beimischung in einem breit gestreuten Vermögensportfolio sein, gerade wenn das Vertrauen in staatliche Institutionen erodiert.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die getroffenen Aussagen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser ist verpflichtet, eigenverantwortlich zu recherchieren und gegebenenfalls einen unabhängigen Berater zu konsultieren, bevor er Anlageentscheidungen trifft. Eine Haftung für Vermögensdispositionen aufgrund dieses Artikels wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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