
Bundeswehr-Chaos: Steuerzahler finanziert Gratis-Bahnfahrten für Zehntausende neue Soldaten
Die Große Koalition unter Friedrich Merz setzt die fragwürdige Verteidigungspolitik ihrer Vorgänger nahtlos fort. Während Deutschland mit explodierenden Kriminalitätsraten und maroden Infrastrukturen kämpft, plant das Verteidigungsministerium munter die nächste Geldverschwendung: Kostenlose Bahnfahrten für bis zu 30.000 zusätzliche Wehrdienstleistende.
Schönreden als Regierungsprinzip
Ein Sprecher des Ministeriums versuchte am Mittwoch in Berlin, die zu erwartenden Mehrkosten kleinzureden. Die neuen Wehrdienstleistenden würden als Zeitsoldaten "natürlich" von kostenlosen Bahnfahrten profitieren, hieß es lapidar. Man rechne zwar mit einem "höheren Anteil an den Bahn fahrenden Soldaten", doch im Vergleich zur Gesamtstärke der Streitkräfte von 180.000 Soldaten handele es sich angeblich nur um einen "geringen Anstieg".
Diese Verharmlosungstaktik kennen wir zur Genüge. Erst werden Kosten kleingeredet, dann explodieren sie – und am Ende zahlt der Steuerzahler die Zeche. Bei einer Aufstockung um 30.000 Soldaten sprechen wir von einer Erhöhung um fast 17 Prozent. Das als "gering" zu bezeichnen, grenzt an Realitätsverweigerung.
Die wahren Kosten werden verschleiert
Besonders dreist: Die tatsächlichen Kosten für diese Gratis-Bahnfahrten werden geschickt im Haushaltstitel "Bahnfahren in Uniformen" versteckt. Der Ministeriumssprecher behauptete, dieser Posten würde nicht "gesprengt" werden. Doch wer garantiert uns das? Die Erfahrung lehrt: Wenn Politiker von "geringen" Kosten sprechen, sollten die Alarmglocken schrillen.
"Die Kosten für den neuen Wehrdienst, der ab nächstem Jahr starten soll, sind bereits im Haushaltsentwurf 2026 abgebildet", versicherte der Sprecher.
Bereits abgebildet? In einem Land, in dem Großprojekte regelmäßig ihre Budgets um das Drei- bis Vierfache überschreiten? In dem der Berliner Flughafen zum Synonym für Planungsversagen wurde? Diese Naivität – oder ist es Kalkül? – kann sich nur leisten, wer nicht mit eigenem Geld wirtschaften muss.
Prioritäten auf dem Kopf
Während unsere Rentner jeden Cent zweimal umdrehen müssen und die arbeitende Bevölkerung unter der höchsten Steuerlast Europas ächzt, gönnt sich die Bundeswehr großzügige Sozialleistungen. Kostenlose Bahnfahrten für Soldaten mögen auf den ersten Blick sympathisch wirken. Doch in Zeiten knapper Kassen und explodierender Staatsschulden müssen wir uns fragen: Können wir uns das wirklich leisten?
Die neue Große Koalition hatte versprochen, verantwortungsvoll mit Steuergeldern umzugehen. Doch bereits jetzt zeigt sich: Die alten Reflexe der Geldverschwendung sind quicklebendig. Statt endlich Prioritäten zu setzen und jeden Euro zweimal umzudrehen, werden munter neue Ausgabenposten geschaffen.
Ein Blick in die Zukunft
Was kommt als Nächstes? Kostenlose Flugreisen für Beamte? Gratis-Taxis für Politiker? Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Wenn wir anfangen, bestimmten Berufsgruppen solche Privilegien zu gewähren, wo ziehen wir dann die Grenze?
Die wahre Tragödie: Während wir Milliarden für fragwürdige Sozialleistungen ausgeben, verfällt unsere Infrastruktur. Die Bahn selbst ist ein Trauerspiel – unpünktlich, unzuverlässig, überteuert. Statt dieses marode System zu sanieren, subventionieren wir lieber Gratisfahrten. Das ist Politik nach dem Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.
Es wird Zeit, dass die Bürger aufwachen und erkennen: Jede "kostenlose" Leistung des Staates bezahlen wir am Ende selbst – mit unseren Steuern, mit Inflation, mit einer immer weiter wachsenden Staatsverschuldung. Die 500 Milliarden Euro Sondervermögen für Infrastruktur, die Merz trotz gegenteiliger Versprechen plant, werden die Inflation weiter anheizen. Unsere Kinder und Enkel werden die Zeche zahlen müssen.

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