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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
16:34 Uhr

Bundesbank-Chef erteilt Spritpreisbremse eine klare Absage – und beruhigt beim Gold

Während die Bürger an den Zapfsäulen zunehmend tiefer in die Tasche greifen müssen, hat Bundesbankpräsident Joachim Nagel staatlichen Eingriffen in die Kraftstoffpreise eine unmissverständliche Absage erteilt. Man habe seine Erfahrungen mit derartigen Maßnahmen gemacht, so Nagel, und diese seien „nicht nur positiv" gewesen. Eine bemerkenswert diplomatische Formulierung für das, was man im Klartext wohl als „gescheitert" bezeichnen müsste.

Tankrabatt 2022: Ein teures Lehrstück

Die Erinnerung an den sogenannten Tankrabatt aus dem Sommer 2022 dürfte bei vielen Deutschen noch frisch sein. Damals hatte die Ampelregierung unter Olaf Scholz die Energiesteuer auf Kraftstoffe vorübergehend gesenkt – ein milliardenschweres Geschenk, das zu einem erheblichen Teil nicht bei den Verbrauchern, sondern in den Kassen der Mineralölkonzerne landete. Ein Paradebeispiel dafür, wie gut gemeinte staatliche Eingriffe in Marktmechanismen regelmäßig nach hinten losgehen.

Nagel plädierte stattdessen dafür, die Monopolkommission mit einer Überprüfung der Preissetzung an den Tankstellen zu beauftragen. Ein Ansatz, der zumindest den Anschein erweckt, als wolle man das Problem an der Wurzel packen – nämlich bei möglichen wettbewerbswidrigen Strukturen im Kraftstoffmarkt. Ob daraus allerdings jemals konkrete Maßnahmen erwachsen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Geschichte lehrt uns, dass Kommissionen in Deutschland vor allem eines produzieren: Papier.

Deutsches Gold in Amerika – kein Grund zur Sorge?

Besonders aufhorchen ließ Nagels Stellungnahme zur Debatte um die deutschen Goldreserven in den Vereinigten Staaten. In Zeiten, in denen Donald Trump mit seiner aggressiven Zollpolitik die transatlantischen Beziehungen auf eine harte Probe stellt, fragen sich immer mehr Bürger zu Recht: Ist unser Gold jenseits des Atlantiks wirklich sicher?

Der Bundesbankpräsident gab sich betont gelassen. Man prüfe regelmäßig die Bestände, ihm sei „an der Stelle nicht bange" um das in den USA gelagerte Gold. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 51 Prozent der deutschen Goldreserven lagern mittlerweile in heimischen Tresoren, 37 Prozent befinden sich in den USA und zwölf Prozent in England.

Dass überhaupt mehr als die Hälfte des deutschen Goldes inzwischen auf deutschem Boden liegt, ist das Ergebnis einer jahrelangen Rückholaktion, die erst nach massivem öffentlichem Druck in Gang kam. Noch vor einem Jahrzehnt lagerte der Löwenanteil der deutschen Goldreserven im Ausland – ein Relikt des Kalten Krieges, als man das Edelmetall möglichst weit weg von der innerdeutschen Grenze wissen wollte. Dass diese strategische Überlegung im 21. Jahrhundert noch Bestand haben soll, darf durchaus hinterfragt werden.

Gold bleibt der ultimative Vertrauensanker

Die Debatte um die Goldreserven offenbart ein tieferliegendes Unbehagen. In einer Welt, in der geopolitische Spannungen zunehmen, Handelsströme durch Zölle umgelenkt werden und das Vertrauen in Papierwährungen schwindet, rückt physisches Gold als Wertaufbewahrungsmittel wieder verstärkt in den Fokus. Was für Nationalstaaten gilt, gilt erst recht für den einzelnen Bürger: Physische Edelmetalle wie Gold und Silber bieten in unsicheren Zeiten einen Schutz, den keine Zentralbank und kein Politiker garantieren kann. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, tut gut daran, Edelmetalle als festen Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zu betrachten.

Dass ausgerechnet der oberste deutsche Währungshüter bei der Frage nach konkreten Lösungen für die Bürger – sei es an der Zapfsäule oder beim Vermögensschutz – vor allem auf Kommissionen und Gelassenheit setzt, ist bezeichnend für den Zustand der deutschen Wirtschaftspolitik. Die Bürger werden sich selbst helfen müssen. Wie so oft.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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