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Kettner Edelmetalle
01.04.2026
14:45 Uhr

Brüssels Kniefall: EU will Trump Mitsprache bei eigener Digitalregulierung gewähren

Was sich wie ein verspäteter Aprilscherz liest, ist offenbar bitterer Ernst: Die Europäische Union erwägt, der US-Regierung unter Präsident Donald Trump ein institutionalisiertes Mitspracherecht bei der Durchsetzung europäischer Digitalgesetze einzuräumen. Ein gemeinsames Gremium soll Washington künftig bei Kartellverfahren und Regulierungsmaßnahmen gegen amerikanische Tech-Giganten einbeziehen. Man reibt sich die Augen.

Souveränität im Ausverkauf?

Laut Berichten aus Verhandlungskreisen existiere bereits ein konkretes Mandat für ein solches Gremium, das eine „verstärkte Zusammenarbeit" mit der US-Regierung bei Verfahren gegen amerikanische Konzerne ermöglichen solle. Die EU-Kommission beteuert zwar, man werde die eigenen Gesetze nicht ändern. Stattdessen gehe es darum, „Missverständnisse" auszuräumen und „globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen". Doch wer glaubt ernsthaft, dass die Einbeziehung der Trump-Administration in europäische Regulierungsverfahren ohne Einfluss auf deren Ausgang bleiben wird?

Der Ermessensspielraum der EU bei der Frage, welche Verfahren eröffnet werden, wie zügig sie vorangetrieben und welche Strafen verhängt werden, ist bekanntlich enorm. Genau hier liegt das Problem. Denn wenn Washington am Tisch sitzt, dürfte sich dieser Spielraum künftig eher zugunsten der amerikanischen Tech-Konzerne verschieben – ganz ohne formale Gesetzesänderung.

Zölle gegen Regulierung: Ein fragwürdiger Tauschhandel

Der Preis für dieses bemerkenswerte Entgegenkommen? Die US-Regierung habe im Gegenzug eine Absenkung ihrer Zölle auf europäische Maschinen, Spezialfahrzeuge sowie Produkte aus Stahl und Aluminium in Aussicht gestellt. Ein klassischer Deal nach Trump'scher Manier: maximaler Druck, dann ein vermeintliches Zugeständnis, das in Wahrheit nur die Rücknahme einer zuvor selbst geschaffenen Eskalation darstellt.

Man erinnere sich: Trump hatte die Zölle auf EU-Importe auf satte 20 Prozent angehoben – ein Schlag ins Kontor der europäischen Exportwirtschaft. Nun soll Europa also seine regulatorische Unabhängigkeit teilweise preisgeben, nur damit Washington gnädigerweise einen Teil seiner eigenen Strafzölle wieder zurücknimmt. Das ist kein fairer Handel. Das ist Erpressung mit Samthandschuhen.

Wo bleibt die europäische Selbstbehauptung?

Besonders pikant erscheint dieser Vorgang vor dem Hintergrund, dass die EU jahrelang stolz auf ihre Vorreiterrolle bei der Digitalregulierung verwiesen hat. Der Digital Markets Act, der Digital Services Act – all diese Instrumente wurden als Ausdruck europäischer Souveränität gefeiert. Und nun? Nun öffnet man bereitwillig die Tür für genau jene Regierung, die diese Regulierung stets als unfaire Benachteiligung amerikanischer Unternehmen gebrandmarkt hat.

Für die deutsche Wirtschaft könnte eine Zollsenkung bei Maschinen und Spezialfahrzeugen durchaus kurzfristig Erleichterung bringen – keine Frage. Doch der langfristige Preis, den Europa für diesen Kompromiss zahlen könnte, ist kaum abzuschätzen. Wenn die Regulierung der mächtigsten Digitalkonzerne der Welt künftig unter dem wachsamen Auge Washingtons stattfindet, stellt sich die fundamentale Frage: Wer regiert eigentlich Europa – Brüssel oder das Weiße Haus?

Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz wäre gut beraten, hier genau hinzuschauen. Deutschland als größte Volkswirtschaft der EU hat ein vitales Interesse daran, dass europäische Regulierungshoheit nicht zum Verhandlungschip in transatlantischen Zollpoker-Runden verkommt. Doch angesichts der wirtschaftlichen Schwäche, in die uns Jahre ideologiegetriebener Politik manövriert haben, fehlt es offenbar an der nötigen Verhandlungsstärke, um Trump auf Augenhöhe zu begegnen.

In Zeiten solcher geopolitischen Unsicherheiten und fragwürdiger politischer Deals zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es für den einzelnen Bürger ist, sein Vermögen breit aufzustellen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt – unabhängig davon, welche Deals Politiker hinter verschlossenen Türen aushandeln.

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