
Brüsseler Geldverteilung: Fast zwei Milliarden Euro für die Welt – während Europa selbst strauchelt

Die EU-Kommission hat ihre Pläne für das kommende Jahr vorgestellt und dabei erneut bewiesen, dass die Prioritäten in Brüssel offenbar ganz woanders liegen als bei den drängenden Problemen der eigenen Bürger. Satte 1,9 Milliarden Euro sollen 2026 in die sogenannte Entwicklungshilfe fließen – ein Betrag, der angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen in Europa selbst mehr als fragwürdig erscheint.
Die Verteilung der Milliarden: Wer bekommt was?
EU-Kommissarin Hadja Lahbib präsentierte die Zahlen beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit dem üblichen Pathos, das man von derartigen Veranstaltungen gewohnt ist. Der Löwenanteil von 557 Millionen Euro ist für West- und Zentralafrika vorgesehen. Weitere 448 Millionen Euro sollen in den Nahen Osten fließen, wobei der Gazastreifen besonders bedacht wird. Für die Ukraine sind vergleichsweise bescheidene 145 Millionen Euro eingeplant, während mehr als 415 Millionen Euro als Reserve für „plötzlich auftretende Notfälle" bereitgehalten werden.
Besonders pikant: Die Kommissarin nutzte ihren Auftritt in Davos, um auch den Privatsektor zur Kasse zu bitten. „Das humanitäre System ist einer beispiellosen Belastung ausgesetzt, und die öffentliche Finanzierung allein wird dem Ausmaß der Krise nicht gerecht", ließ Lahbib verlauten. Eine bemerkenswerte Aussage, die implizit eingesteht, dass die bisherigen Milliarden offenbar nicht ausreichen.
Die Realität hinter den Zahlen
Während Brüssel großzügig Gelder in alle Welt verteilt, kämpfen europäische Bürger mit explodierenden Lebenshaltungskosten, einer schleichenden Deindustrialisierung und maroder Infrastruktur. In Deutschland bröckeln Brücken, Schulen verfallen, und das Gesundheitssystem ächzt unter chronischer Unterfinanzierung. Doch statt diese Probleme anzugehen, scheint die EU-Kommission ihre Prioritäten ganz woanders zu setzen.
„239 Millionen Menschen weltweit sind auf Hilfe angewiesen"
Diese Zahl präsentiert die Brüsseler Behörde als Rechtfertigung für ihre Ausgabenpolitik. Doch man darf durchaus fragen: Wie viele Europäer sind mittlerweile auf staatliche Unterstützung angewiesen? Wie viele Rentner können sich das Heizen nicht mehr leisten? Wie viele junge Familien verzweifeln an unbezahlbaren Wohnungen?
Amerika zieht die Notbremse – Europa macht weiter
Interessanterweise haben die USA unter Präsident Trump einen völlig anderen Kurs eingeschlagen. Die Entwicklungshilfe-Agentur USAID wurde praktisch stillgelegt, Zahlungen an internationale Hilfsprogramme drastisch gekürzt. Man mag von dieser Politik halten, was man will – doch sie zeigt zumindest, dass es auch anders geht. Während Washington die eigenen Interessen in den Vordergrund stellt, verteilt Brüssel weiterhin munter das Geld der europäischen Steuerzahler.
Die unbequeme Frage der Effektivität
Nach Jahrzehnten der Entwicklungshilfe darf man durchaus die Frage stellen, was diese Milliarden eigentlich bewirkt haben. Die Probleme in Afrika und dem Nahen Osten scheinen jedenfalls nicht kleiner geworden zu sein – im Gegenteil. Die Migrationsbewegungen nach Europa haben zugenommen, nicht abgenommen. Die politische Instabilität in vielen Empfängerländern ist ungebrochen. Und die humanitären Krisen werden Jahr für Jahr größer, nicht kleiner.
Vielleicht wäre es an der Zeit, dieses System grundlegend zu hinterfragen, statt es mit immer neuen Milliarden zu füttern. Doch solche kritischen Überlegungen scheinen in den Brüsseler Amtsstuben unerwünscht zu sein. Stattdessen wird weiter verteilt, was die europäischen Steuerzahler erwirtschaften – während diese selbst immer weniger davon haben.
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